Bachelorarbeit, 2014
57 Seiten, Note: 2,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit den steuerlichen Konsequenzen der Veräußerung von Gesellschafteranteilen an inländischen und ausländischen Kapitalgesellschaften. Ziel ist es, die relevanten steuerlichen Aspekte sowohl für den deutschen Steuerinländer als auch für den Steuerausländer zu beleuchten. Im Fokus steht dabei die Ermittlung der steuerlichen Belastung für die beteiligten Parteien, die Untersuchung von Gestaltungsmöglichkeiten zur Optimierung der Steuerlast sowie die Betrachtung des Einflusses von Doppelbesteuerungsabkommen.
Kapitel 1 dient der Einleitung und führt den Leser in das Thema der steuerlichen Folgen der Anteilsveräußerung ein. Kapitel 2 konzentriert sich auf die Veräußerung von Anteilen einer inländischen Kapitalgesellschaft durch einen deutschen Steuerinländer. Dabei werden die gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen, die steuerlichen Konsequenzen für die Gesellschaft sowie die Folgen für die Gesellschafter (Privatvermögen, Betriebsvermögen eines Personenunternehmens und Betriebsvermögen einer Körperschaft) beleuchtet. Des Weiteren werden Gestaltungsmöglichkeiten zur steuerlichen Optimierung untersucht.
Kapitel 3 erweitert den Blick auf die Veräußerung von Anteilen ausländischer Kapitalgesellschaften oder durch einen Steuerausländer. Zunächst werden die Problematik der Doppelbesteuerung und Maßnahmen zu deren Vermeidung beleuchtet. Im Anschluss wird die Veräußerung von Anteilen einer ausländischen Kapitalgesellschaft durch einen deutschen Steuerinländer betrachtet, wobei unterschieden wird, ob ein Doppelbesteuerungsabkommen vorhanden ist oder nicht. Es werden die einzelnen Fälle der Veräußerung aus dem Privatvermögen, dem Betriebsvermögen eines Personenunternehmens und dem Betriebsvermögen einer Körperschaft analysiert. Abschließend werden die Veräußerung von Anteilen einer inländischen Kapitalgesellschaft durch einen Steuerausländer sowie die Besonderheiten der Wegzugsbesteuerung behandelt.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Themenfeldern der Steuerrecht, Kapitalgesellschaften, Anteilsveräußerung, Doppelbesteuerungsabkommen, Privatvermögen, Betriebsvermögen, Personenunternehmen, Körperschaft, Gestaltungsmöglichkeiten, Wegzugsbesteuerung und Steueroptimierung.
Die Besteuerung hängt davon ab, ob die Anteile im Privatvermögen (Abgeltungsteuer oder Teileinkünfteverfahren bei wesentlicher Beteiligung) oder im Betriebsvermögen (Teileinkünfteverfahren oder § 8b KStG bei Körperschaften) gehalten werden.
Ein DBA soll verhindern, dass derselbe Veräußerungsgewinn sowohl im Ansässigkeitsstaat des Verkäufers als auch im Quellenstaat (Sitz der Gesellschaft) voll besteuert wird.
Wenn ein wesentlich beteiligter Gesellschafter ins Ausland zieht, fingiert das Finanzamt eine Veräußerung der Anteile zum aktuellen Marktwert, um die stillen Reserven in Deutschland zu besteuern.
Ja, bei Personenunternehmen greift meist das Teileinkünfteverfahren (60% steuerpflichtig), während für Kapitalgesellschaften oft § 8b KStG gilt, wodurch 95% des Gewinns steuerfrei bleiben können.
Ein Inbound-Investment liegt vor, wenn ein Steuerausländer (z. B. ein im Ausland ansässiger Investor) Anteile an einer inländischen Kapitalgesellschaft veräußert.
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