Bachelorarbeit, 2013
71 Seiten, Note: 1,6
Diese Bachelor-Abschlussarbeit untersucht die Macht der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersvorsorge (EIOPA) im Kontext des Europäischen Systems der Finanzaufsicht (ESFS). Die Arbeit analysiert, ob EIOPA mit ausreichend Macht ausgestattet ist, um ihre Ziele zu erreichen, insbesondere im Hinblick auf die Finanzstabilität und den Schutz von Versicherungsnehmern. Die Arbeit basiert auf einer politikwissenschaftlichen Analyse und untersucht die Machtfaktoren Autorität, Effektivität, Einfluss und Kompetenz der Behörde.
Die Einleitung bietet einen Überblick über das Thema, die Forschungsfrage und den Aufbau der Arbeit. Sie stellt die Relevanz des Themas dar und beleuchtet den Stand der Forschung sowie die Quellenlage. Zudem wird ein Überblick über die Entstehung von EIOPA und ihre Rolle innerhalb des ESFS gegeben.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den Theorien und Hypothesen, die der Untersuchung zugrunde liegen. Es werden zentrale Begriffe wie Macht und Organisation definiert und ein theoretischer Rahmen anhand des Herrschaftskonzepts von Max Weber aufgebaut. Die Hypothese der Arbeit wird in Form von These und Gegenthese formuliert, um eine kontroverse Diskussion der Fragestellung zu ermöglichen.
Das dritte Kapitel beschreibt das Forschungsdesign der Arbeit. Es werden das Untersuchungsinteresse, die Methode, die Fallauswahl, der Untersuchungszeitraum, die Variablen und die Operationalisierung der Variablen erläutert.
Das vierte Kapitel präsentiert die Datenerhebung, Datenanalyse und -interpretation. Die Hypothesen werden im Rahmen einer Querschnittsanalyse nicht-experimenteller Daten und Inhalte getestet. Die Untersuchung basiert auf Textmaterial und Hintergrundgesprächen mit Experten aus dem Bereich der Versicherungsaufsicht.
Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die Machtfaktoren von EIOPA anhand der erhobenen Daten. Es wird analysiert, ob EIOPA mit ausreichend Macht ausgestattet ist, um ihre Ziele zu erreichen.
Die Schlussbetrachtung gibt einen abschließenden Überblick über die Ergebnisse der Untersuchung und diskutiert die Bedeutung der Ergebnisse für die zukünftige Entwicklung von EIOPA und das ESFS. Die Arbeit identifiziert einige Mängel, die bei der Überprüfung und eventuellen (Neu-)Ausrichtung von EIOPA berücksichtigt werden könnten.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Europäische System der Finanzaufsicht (ESFS), die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersvorsorge (EIOPA), Macht, Autorität, Effektivität, Einfluss, Kompetenz, Finanzstabilität, Versicherungsnehmer, Regulierung, Aufsicht, Politikwissenschaft, EU-Verordnung, Gründungsverordnung, Hintergrundgespräche, Indikatoren, Klassifizierung, Homogenität, Politisierung, Unabhängigkeit, Zielerreichung, Einigkeit, ökonomische Ressourcen, Fach- und Sachkenntnisse.
Die EIOPA ist die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersvorsorge. Ihr Ziel ist die Gewährleistung der Finanzstabilität und der Schutz der Versicherungsnehmer in Europa.
Das ESFS wurde 2011 als Reaktion auf die globale Finanzkrise von 2007 gegründet, um Mängel in der Aufsichtsstruktur zu beheben und eine koordinierte Überwachung der europäischen Märkte zu ermöglichen.
Aus politikwissenschaftlicher Sicht wird die Macht durch Faktoren wie Autorität, Effektivität, Einfluss, Kompetenz sowie ökonomische Ressourcen und Fachkenntnisse bestimmt.
Die Unabhängigkeit der Behörde ist ein zentraler Untersuchungsgegenstand. Sie muss zwischen politischen Vorgaben der EU-Kommission und den Interessen der nationalen Aufsichtsbehörden agieren.
Webers Konzept dient als theoretischer Rahmen, um zu analysieren, wie die EIOPA durch bürokratische Fachkenntnis und legale Autorität ihre Position im europäischen Gefüge legitimiert und festigt.
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