Diplomarbeit, 2008
91 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theorie der Performanceanalyse
2.1 Performance-Begriff
2.2 Externe vs. interne Performancemessung
2.3 Rendite und Risiko
2.3.1 Renditemaße
2.3.2 Risikomaße
2.3.3 Risiko im Capital Asset Pricing Model
2.4 Benchmark
2.4.1 Begriff der Benchmark
2.4.2 Anforderungen an die Benchmark
2.4.3 Arten von Benchmarks
2.5 Klassische Performancemaße
2.5.1 Sharpe-Maß
2.5.2 Treynor-Maß
2.5.3 Jensen-Maß
2.5.4 Treynor/Black-Maß
2.6 Moderne Performancemaße
2.6.1 Omega-Maß
2.6.2 Sortino-Maß
3 Empirische Untersuchung
3.1 Anlagestrategie
3.2 Festlegung der Benchmarks
3.3 Datenbeschreibung
3.4 Berechnung der Renditemaße
3.5 Tests auf Normalverteilung der Daten
3.6 Berechnung der Risikomaße
3.7 Berechnung der Performancemaße
3.7.1 Sharpe-Maß
3.7.2 Treynor-Maß
3.7.3 Jensen-Maß
3.7.4 Treynor/Black-Maß
3.7.5 Omega-Maß
3.7.6 Sortino-Maß
3.8 Vergleich der Ergebnisse
4 Zusammenfassung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Performance verschiedener Aktienportfolios durch eine theoretische und empirische Analyse unter der Beschränkung auf eine rückwirkende Betrachtung zu bewerten. Im Zentrum der Forschungsfrage steht die Identifikation geeigneter Analyse-Werkzeuge, um die Überlegenheit bestimmter Anlagestrategien zu prüfen.
2.5.1 Sharpe-Maß
Die gebräuchlichste Performancekennzahl, das Sharpe-Maß, wurde 1966 von William F. Sharpe entwickelt und ist auch unter den Namen Sharpe measure, Sharpe Ratio oder Sharpe Index bekannt. Sharpe selbst bezeichnete es als „reward-to-variability ratio“, da es über die durchschnittliche Überschussrendite (= reward oder Excess Return) des Portfolios pro Einheit Gesamtrisiko (= variability) errechnet wird. Im Normalfall wird als Gesamtrisiko die Standardabweichung verwendet. Die Überschussrendite wird über die Differenz von Portfoliorendite und risikolosem Zinssatz bestimmt. Die Formel lautet dann:
S_P = (R_P - R_F) / sigma_P
mit: S_P = Sharpe-Maß des Portfolios; R_P = Portfoliorendite; R_F = Risikoloser Zins; sigma_P = Standardabweichung der Portfoliorenditen
Grafisch betrachtet definiert sich das Sharpe-Maß über die Steigung der Geraden, die über den risikolosen Zinssatz mit dem entsprechenden Portfolio gezeichnet wird. In der folgenden Abbildung hat die Gerade zu Portfolio A eine höhere Steigung und damit A ein höheres Sharpe-Maß (S_A größer S_B) als Portfolio B.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den deutschen Aktienmarkt und die Herausforderung der Performancebewertung ein, wobei das Hauptziel und der Aufbau der Arbeit skizziert werden.
2 Theorie der Performanceanalyse: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen wie Rendite, Risiko, Benchmark-Problematik sowie klassische und moderne Performancemaße.
3 Empirische Untersuchung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Maße praktisch auf fünf Aktienportfolios angewendet, um deren Erfolg im Vergleich zu Benchmarks zu bewerten.
4 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit der Performanceanalyse für Anleger.
Performanceanalyse, Aktienportfolios, Rendite, Risiko, Benchmark, Sharpe-Maß, Treynor-Maß, Jensen-Maß, Treynor/Black-Maß, Omega-Maß, Sortino-Maß, Kapitalmarkt, Anlagestrategie, Diversifizierung, Standardabweichung
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Analyse der Performance von Aktienportfolios, um Anlegern eine Entscheidungshilfe für ihre Anlagestrategie zu bieten.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Rendite und Risiko, die Auswahl geeigneter Benchmarks sowie die Anwendung verschiedener klassischer und moderner Performancemaße.
Das Ziel ist die Messung der Performance ausgewählter Aktienportfolios anhand historischer Kursdaten, um deren relative Überlegenheit gegenüber Benchmarks zu prüfen.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Analyse, bei der Kennzahlen wie das Sharpe-, Treynor-, Jensen- und Omega-Maß zur Bewertung der Performance berechnet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der Kennzahlen sowie einen empirischen Praxisteil, in dem fünf spezifische Aktienportfolios detailliert analysiert werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Performanceanalyse, Aktienportfolios, Risikomaße, Benchmark, Sharpe-Maß und moderne Performancekennzahlen beschreiben.
Das Jensen-Maß ist eine absolute Kennzahl, die nur dann einen Vergleich zulässt, wenn zwei Portfolios ein identisches systematisches Risiko (Beta) aufweisen.
Die Benchmarks dienen als Vergleichsgröße, um die Qualität der Portfoliomanagement-Entscheidungen und die relative Wertentwicklung im Vergleich zum Markt zu beurteilen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

