Bachelorarbeit, 2014
89 Seiten, Note: 1,5
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen des Mispricings im IPO-Geschäft. Sie untersucht die Ursachen für Under- und Overpricing und analysiert die Auswirkungen dieser Preisabweichungen auf die beteiligten Akteure.
Das erste Kapitel dieser Arbeit widmet sich der Definition des Begriffs „Initial Public Offering“ (IPO) und erläutert die verschiedenen Phasen des IPO-Prozesses. Das zweite Kapitel beleuchtet die Herausforderungen der Preisfindung im IPO-Geschäft und analysiert die verschiedenen Methoden der Unternehmensbewertung. Im dritten Kapitel werden die verschiedenen Aktiengattungen und Emissionsverfahren vorgestellt. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit dem Phänomen des Mispricings und analysiert die Ursachen für Under- und Overpricing. Das fünfte Kapitel präsentiert die empirische Untersuchung des Mispricings im deutschen IPO-Markt. Das sechste Kapitel fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und formuliert Schlussfolgerungen.
Mispricing, IPO, Underpricing, Overpricing, Informationsasymmetrie, Unternehmensbewertung, Emissionsverfahren, Aktien, Kapitalmarkt, Finanzmärkte, Emissionsbanken, Investoren, Emittenten, Deutschland.
Mispricing bezeichnet die Differenz zwischen dem Emissionspreis einer Aktie und ihrem ersten Handelspreis am Sekundärmarkt. Es tritt meist in Form von Underpricing oder Overpricing auf.
Underpricing liegt vor, wenn der Ausgabepreis deutlich unter dem Marktwert liegt. Ursachen sind oft Informationsasymmetrien zwischen Banken, Emittenten und Investoren oder der Wunsch nach einer erfolgreichen „Versicherung“ des Börsengangs.
Beim Bookbuilding geben Investoren innerhalb einer Preisspanne Gebote ab. Die Bank sammelt diese im „Orderbuch“, um einen marktgerechten Preis zu ermitteln, der die tatsächliche Nachfrage widerspiegelt.
Overpricing bedeutet, dass eine Aktie zu teuer emittiert wurde und der Kurs nach Handelsbeginn sinkt. Dies kann durch zu optimistische Unternehmensbewertungen oder hohen Wettbewerb unter Emissionsbanken entstehen.
Historische Ereignisse wie das Ende des Neuen Marktes, die Finanzkrise 2007 und negative Erfahrungen mit „Volksaktien“ wie der Telekom haben das Vertrauen in die Aktie als Anlageform langfristig geschwächt.
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