Masterarbeit, 2013
100 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit befasst sich mit dem klinischen Risikomanagement in Krankenhäusern, insbesondere mit der Anwendung des Critical Incident Reporting Systems (CIRS). Ziel ist es, die Bedeutung des CIRS als Instrument zur Verbesserung der Patientensicherheit und zur Reduzierung von Risiken im klinischen Alltag zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Ausgangssituation und die Problemstellung des klinischen Risikomanagements in Krankenhäusern beschreibt. Anschließend werden wichtige Begriffe wie Risikobegriff, Risikomanagement und Fehler definiert. Das Critical Incident Reporting System (CIRS) wird als Instrument zur Identifizierung und Analyse von Risiken vorgestellt.
Im dritten Kapitel werden die Rahmenbedingungen für das Risikomanagement in Krankenhäusern beleuchtet, wobei die Bedeutung des Risikomanagements als Führungsaufgabe und die Bedeutung der Fehler- und Sicherheitskultur hervorgehoben werden. Außerdem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen des Risikomanagements in Krankenhäusern behandelt.
Kapitel vier beschäftigt sich mit dem CIRS als Instrument des Risikomanagements. Die historische Entwicklung, die Grundsätze und die rechtliche Bedeutung des CIRS werden erläutert. Die Methodik des CIRS, die verschiedene Schritte der Ereignismeldung, Anonymisierung, Analyse, Risikobewertung und Vermeidungsstrategien umfasst, wird ausführlich dargestellt.
Im fünften Kapitel wird eine empirische Untersuchung des CIRS-Einsatzes in deutschen Krankenhäusern präsentiert. Die Methodik der Untersuchung, die Erhebungsdesign, Technikeinsatz, Auswahl der Stichprobe und den Aufbau des Fragebogens umfasst, wird beschrieben. Die Ergebnisse der Untersuchung werden detailliert dargestellt.
Klinisches Risikomanagement, Patientensicherheit, Critical Incident Reporting System (CIRS), Fehlermanagement, Fehlerkultur, Rechtliche Rahmenbedingungen, Empirische Untersuchung, Deutsche Krankenhäuser.
CIRS ist ein anonymes Meldesystem für Beinahezwischenfälle im Krankenhaus, um aus Fehlern zu lernen, bevor ein tatsächlicher Schaden am Patienten entsteht.
Es dient der Patientensicherheit gemäß dem hippokratischen Eid „Primum non nocere“ (zuerst einmal nicht schaden) und reduziert haftungsrechtliche sowie betriebswirtschaftliche Risiken.
Ein Zwischenfall führt zu einem Schaden. Ein Beinahezwischenfall ist ein Ereignis, das potenziell zu einem Schaden geführt hätte, aber rechtzeitig abgefangen wurde.
Ja, die Anonymisierung ist ein Grundpfeiler des CIRS, um eine sanktionsfreie Fehlerkultur zu fördern und die Hemmschwelle für Meldungen zu senken.
Wichtige Gesetze sind das KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) und das Patientenrechtegesetz.
Der Prozess umfasst die Ereignismeldung, Anonymisierung, fachliche Analyse, Risikobewertung, Entwicklung von Vermeidungsstrategien sowie Feedback an die Belegschaft.
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