Bachelorarbeit, 2014
57 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Einflussfaktoren auf die Beweglichkeit
3.2 Auswirkungen einer optimalen Beweglichkeit für die Gesundheit
3.3 Methodik des Beweglichkeitstraining
3.3.1 Dehnmethoden
3.3.2 Belastungsgefüge
3.3.3 Übungsdurchführung
3.4 Testverfahren zur Beurteilung der Beweglichkeit
3.4.1 Manueller Beweglichkeitstest nach Janda (2000)
3.4.2 Die Neutral-Null-Methode
3.5 Pilates
3.5.1 Geschichtlicher Hintergrund
3.5.2 Ziele von Pilates
3.5.3 Die sechs grundlegenden Pilatesprinzipien
3.5.4 Effekte von Pilates
3.6 Die motorische Fähigkeit Kraft
3.7 Die Wirbelsäule
3.7.1 Aufbau und Funktion
3.8 Die unteren Extremitäten
3.9 Testverfahren zur Beurteilung der isometrischen Rumpfkraft und der Kraft im Bereich der unteren Extremitäten
3.9.1 Kraftausdauer
3.9.2 Kraftausdauertest nach Spring et al. (1997)
3.9.3 Isometrischer Kraftausdauertest nach Mc Gill (2002)
4 METHODIK
4.1 Auswahlkriterien für die Gruppen
4.2 Testgütekriterien
4.2.1 Validität
4.2.2 Objektivität
4.2.3 Reliabilität
4.3 Untersuchungsdurchführung
4.3.1 Eingangsdiagnostik
4.3.2 Trainingsdurchführung
4.3.3 Trainingsdokumentation
4.3.4 Re-Test
4.4 Datenauswertung
4.5 Statistik
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität von drei verschiedenen Trainingsprogrammen (Pilates, Dehnen und eine Kombination aus beidem) auf die Beweglichkeit und Kraft von Frauen der Altersgruppe 30+ über einen Zeitraum von 6 Wochen, um fundierte Empfehlungen für die Praxis ableiten zu können.
Die motorische Fähigkeit Kraft
Physikalisch betrachtet ist die Kraft (F) das Produkt aus Masse mal Beschleunigung. Biologisch dagegen gesehen, ist Kraft die Fähigkeit des Nerv-Muskel-Systems, Widerstände zu überwinden, entgegenzuwirken und zu halten (Mießner, 2006, S.10).
Martin et al. (1993) definiert die Kraft als „die konditionelle Basis für Muskel-leistungen mit Krafteinsätzen, deren Werte über ca. 30 % der jeweils individuell realisierbaren Maxima liegen“ (Martin et al., 1993, S. 102).
Doch Kraft ist auch eine Überlebenseigenschaft, da sie aus dem Alltag nicht wegzudenken ist und überall gebraucht wird. Somit ist sie eine Basisfähigkeit des Menschen, da sie unsere Lebensqualität erhöht. Kraft ist nicht nur Kraft sondern auch Leben, da unsere Abwehrkräfte, Widerstandskräfte, unsere Willensstärke und unsere Motivation für die vielen Aufgaben im Leben davon profitieren (Mießner, 2006, S. 7).
Doch was hat in diesem Sinne Kraft mit Beweglichkeit zu tun? Ohne Kraft wäre ein Beweglichkeitstraining gar nicht möglich, da trainierte Muskeln für das aktive Dehnen notwendig sind (Mießner, 2006, S.10).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Definiert die Relevanz der Beweglichkeit in der heutigen Gesellschaft und verdeutlicht die Notwendigkeit von gezieltem Training für die Zielgruppe 30+ aufgrund von Bewegungsmangel.
2 ZIELSETZUNG: Beschreibt das Ziel der Studie, die Effekte von Pilates-, Dehn- und Kombinationsprogrammen auf Beweglichkeit und Kraft bei Frauen ab 30 zu untersuchen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet einen theoretischen Überblick über Einflussfaktoren auf die Beweglichkeit, die Grundlagen des Pilates, anatomische Strukturen sowie bestehende Testverfahren für Kraft und Beweglichkeit.
4 METHODIK: Erläutert das Versuchsdesign mit 33 Probandinnen, die Auswahlkriterien für die Gruppen sowie die Durchführung der Trainingsinterventionen und die angewandten Testprotokolle.
5 ERGEBNISSE: Präsentiert die erhobenen Daten aus den Eingangs- und Re-Tests der drei Gruppen tabellarisch und grafisch, mit Fokus auf die erzielten Leistungssteigerungen.
6 DISKUSSION: Interpretiert die Ergebnisse im Kontext existierender Studien und diskutiert Limitationen wie die kurze Trainingsdauer und die Altersspanne der Probandinnen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die Erkenntnisse zusammen und schließt, dass das Kombinationsprogramm die effektivste Methode zur gleichzeitigen Steigerung von Kraft und Beweglichkeit darstellt.
Beweglichkeit, Pilates, Dehntraining, Kraft, Kombinationsprogramm, Zielgruppe 30+, Muskelkraft, Bewegungsapparat, Wirbelsäule, Leistungsfähigkeit, Trainingseffekte, Muskelfunktionstest.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, wie verschiedene Trainingsmethoden – specifically Pilates, klassisches Dehnen und eine Kombination beider Ansätze – die körperliche Leistungsfähigkeit, insbesondere Beweglichkeit und Kraft, bei Frauen ab 30 Jahren beeinflussen.
Die zentralen Themen sind die Verbesserung der Beweglichkeit, der Aufbau von Rumpf- und Beinkraft sowie die Anwendung und der Vergleich sportwissenschaftlicher Testverfahren zur Messung dieser Parameter.
Das primäre Ziel ist herauszufinden, ob ein 6-wöchiges Pilatestraining oder ein kombiniertes Programm gegenüber einem reinen Dehntraining signifikante Vorteile für die Beweglichkeits- und Kraftentwicklung in der Zielgruppe 30+ bietet.
Die Untersuchung erfolgt im Rahmen eines Experiments mit drei Testgruppen (Pilates, Dehnen, Kombination), wobei vor und nach dem 6-wöchigen Trainingszeitraum standardisierte Beweglichkeits- und Krafttests (nach Janda, Spring et al. und Mc Gill) durchgeführt wurden.
Der Hauptteil umfasst den aktuellen Kenntnisstand zu sportwissenschaftlichen Grundlagen, die detaillierte Methodik der Gruppeneinteilung und Trainingsplanung sowie die umfangreiche Auswertung und tabellarische Darstellung der erzielten Testergebnisse.
Die wichtigsten Begriffe sind Beweglichkeit, Pilates, Krafttraining, Trainingsintervention, Altersgruppe 30+, Muskelfunktionsdiagnostik und motorische Fähigkeiten.
Die Entscheidung basiert darauf, dass Beweglichkeit bei Frauen physiologisch oft anders ausgeprägt ist als bei Männern, und um die Ergebnisse nicht durch geschlechtsspezifische Unterschiede zu verfälschen; zudem ist die Altersgruppe 30+ besonders anfällig für den beginnenden Beweglichkeitsverlust.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Kombination beider Ansätze die effektivste Methode darstellt, da sie sowohl die Beweglichkeit signifikant verbessert als auch im Vergleich zu den Einzelmethoden höhere Steigerungsraten in der Kraftentwicklung der Probandinnen erzielte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

