Bachelorarbeit, 2014
51 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Bestimmung impliziter Volatilitäten im Black-Scholes-Modell. Ziel ist es, die Theorie der impliziten Volatilität darzustellen und anhand von DAX-Optionen empirisch zu untersuchen, wie diese über das Black-Scholes-Modell berechnet werden kann.
Die Einleitung führt in das Thema der impliziten Volatilität ein und erläutert die Bedeutung von Finanzderivaten im Finanzmarkt. Das zweite Kapitel stellt das Black-Scholes-Modell vor, wobei die wichtigsten finanzmathematischen Grundlagen wie Optionen, Put-Call-Parität und Volatilität erläutert werden. Anschließend wird das Black-Scholes-Modell selbst vorgestellt, einschließlich seiner Annahmen, der Herleitung der Differentialgleichung und der Bewertungsformeln für europäische Kauf- und Verkaufsoptionen. Abschließend wird das Phänomen des Volatilitäts-Smiles diskutiert und ein Überblick über Weiterentwicklungen des Black-Scholes-Modells gegeben.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Theorie der impliziten Volatilität und der Berechnung dieser anhand von DAX-Optionen. Zunächst werden die Prämissen des Black-Scholes-Modells kritisch betrachtet und die Datenbasis der Untersuchung vorgestellt. Anschließend wird das Vorgehen zur Berechnung der impliziten Volatilität über das Newton-Raphson-Verfahren beschrieben und die Ergebnisse der Berechnung präsentiert. Abschließend werden die Ergebnisse der Untersuchung kritisch gewürdigt und die Grenzen des Black-Scholes-Modells diskutiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die implizite Volatilität, das Black-Scholes-Modell, Optionen, DAX-Optionen, Volatilitäts-Smile, Term Structure, Finanzderivate, Finanzmarkt, Finanzmathematik, empirische Forschung, Modellkritik.
Die implizite Volatilität ist ein Maß für die aktuell am Markt erwartete Schwankungsbreite eines Basiswertes (z.B. einer Aktie) über die Laufzeit einer Option.
Da die Volatilität die einzige nicht direkt beobachtbare Variable in der Black-Scholes-Formel ist, wird sie durch Einsetzen des Marktpreises der Option mathematisch „rückwärts“ ermittelt.
Es beschreibt das Phänomen, dass Optionen mit unterschiedlichen Basispreisen, aber gleicher Laufzeit, unterschiedliche implizite Volatilitäten aufweisen, was der Annahme einer konstanten Volatilität widerspricht.
Das Modell nimmt unter anderem effiziente Märkte, keine Transaktionskosten, einen konstanten risikolosen Zinssatz und eine Log-Normalverteilung der Aktienkurse an.
Es ist ein numerisches Näherungsverfahren, das in der Praxis eingesetzt wird, um die implizite Volatilität aus der komplexen Black-Scholes-Gleichung zu berechnen.
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