Bachelorarbeit, 2014
51 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Black-Scholes-Modell
2.1 Finanzmathematische Grundlagen
2.1.1 Optionen
2.1.2 Put-Call-Parität
2.1.3 Volatilitäten
2.2 Das Black-Scholes-Modell und seine Annahmen
2.3 Die Herleitung der Black-Scholes-Differentialgleichung
2.4 Bewertungsformeln nach Black-Scholes
2.5 Volatilitäts-Smile
2.6 Kritik am Black-Scholes und seine Weiterentwicklungen
3 Implizite Volatilitäten
3.1 Theorie der impliziten Volatilitäten
3.2 Berechnung der Impliziten Volatilität am Beispiel von DAX-Optionen
3.2.1 Prämissen
3.2.2 Vorgehen
3.2.3 Ergebnisse
3.3 Kritische Würdigung
4 Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Bestimmung impliziter Volatilitäten auf Basis des Black-Scholes-Modells, wobei die theoretischen Grundlagen des Modells zunächst erläutert und anschließend anhand eines empirischen Teils mit DAX-Optionen kritisch überprüft werden.
2.5 Volatilitäts-Smile
Das Black-Scholes-Modell wurde während der letzten 40 Jahre unzählige Male überprüft. Eine erste Überprüfung führten Black und Scholes bereits 1972 vor Veröffentlichung ihres Artikels selbst durch. Die Haupterkenntnis der Untersuchungen ist, dass das Black-Scholes-Modell die Realität nicht vollkommen abbildet. Denn die Volatilität ist, entgegen den theoretischen Annahmen, nicht konstant, sondern abhängig vom Ausübungspreis und der Restlaufzeit, und variiert damit. Der Zusammenhang zwischen impliziter Volatilität, dem Ausübungspreis und der Restlaufzeit kann grafisch anhand sogenannter Volatilitätsoberflächen (volatility surfaces) dargestellt werden. Einen Querschnitt durch diese Oberfläche zeigt die implizite Volatilität in Abhängigkeit vom Ausübungspreis, bei gleicher Laufzeit der Optionen. Hier kann festgestellt werden, dass der Wert der impliziten Volatilität umso höher ist, je weiter der Ausübungspreis der Option vom aktuellen Aktienkurs entfernt ist. Dies bedeutet, dass Optionen, die „im und aus dem Geld“ liegen, eine höhere implizite Volatilität haben als vergleichbare Optionen „am Geld“. Die grafische Darstellung dieses Phänomens wird Volatilitäts-Smile genannt.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Finanzderivaten heraus und definiert das Ziel der Arbeit, die Bestimmung impliziter Volatilitäten mittels des Black-Scholes-Modells sowohl theoretisch als auch empirisch zu untersuchen.
2 Black-Scholes-Modell: In diesem Kapitel werden die finanzmathematischen Grundlagen wie Optionen und Volatilität sowie das Black-Scholes-Modell mit seinen Annahmen, der Herleitung der Differentialgleichung und Phänomenen wie dem Volatilitäts-Smile ausführlich behandelt.
3 Implizite Volatilitäten: Dieses Kapitel widmet sich der Theorie der impliziten Volatilität und führt eine empirische Berechnung am Beispiel von DAX-Optionen durch, gefolgt von einer kritischen Würdigung der erzielten Ergebnisse.
4 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der theoretischen Erkenntnisse und der Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse, inklusive eines Ausblicks zur Verbesserung der Modellanwendung.
Black-Scholes-Modell, Implizite Volatilität, Finanzderivate, Optionen, Volatilitäts-Smile, Term Structure, DAX, Newton-Raphson-Verfahren, Finanzmathematik, Historische Volatilität, Arbitrage, Börse, Delta-Hedging, Marktunvollkommenheit, Optionsbewertung
Die Arbeit untersucht die Bestimmung impliziter Volatilitäten unter Verwendung des klassischen Black-Scholes-Modells.
Die zentralen Themen umfassen die mathematischen Grundlagen von Optionen, die Anwendung des Black-Scholes-Modells, das Phänomen des Volatilitäts-Smiles sowie eine empirische Überprüfung mittels DAX-Kaufoptionen.
Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, wie implizite Volatilitäten über das Black-Scholes-Modell bestimmt werden können und inwieweit die Modellannahmen – insbesondere die der konstanten Volatilität – in der Praxis Bestand haben.
Es wird eine theoretische Fundierung durch Literaturrecherche mit einer anschließenden empirischen Analyse kombiniert, bei der DAX-Optionsdaten mittels eines in VBA implementierten Newton-Raphson-Verfahrens ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Black-Scholes-Modells und die empirische Anwendung auf DAX-Daten zur Berechnung impliziter Volatilitäten sowie deren kritische Würdigung.
Typische Schlüsselwörter sind Black-Scholes-Modell, implizite Volatilität, Volatilitäts-Smile, DAX-Optionen und numerische Näherungsverfahren.
Für diese Optionen konnte häufig keine implizite Volatilität berechnet werden oder es ergaben sich mathematisch unrealistisch hohe Werte, da ihr Zeitwert gegen Null geht und der Marktpreis nahezu dem inneren Wert entspricht.
Da die Black-Scholes-Formel nicht direkt nach der Volatilität umgestellt werden kann, ermöglicht das Newton-Raphson-Verfahren als numerisches Näherungsverfahren eine effiziente Bestimmung der impliziten Volatilität.
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