Diplomarbeit, 2012
119 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
1. Begriffliche Grundlagen
1.1 Breitensport
1.1.1 Begriff
1.1.2 Entwicklung
1.1.3 Abgrenzung und Erscheinungsformen
1.2 Sport-Sponsoring
1.2.1 Begriff
1.2.2 Entwicklung
1.2.3 Ziele
2. Untersuchung der Rentabilität von Sponsoring im Breitensport aus Sicht der Unternehmen
2.1 Kriterien für die nachfolgende Untersuchung
2.1.1 Bekanntheitsgradsteigerung
2.1.2 Corporate Social Responsibility
2.1.3 Zielgruppenansprache
2.2 Überprüfung der Kriterien anhand der Größe und des Standortes der Unternehmen
2.2.1 Differenzierung der Größe der Unternehmen
2.2.2 Differenzierung der geographischen Lage der Unternehmen
2.2.3 Fazit
3 Entwicklung einer Sponsoring-Strategie für den TSV Neuried unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse
3.1 Analysephase
3.1.1 Vereinsanalyse
3.1.1.1 Mitgliederentwicklung
3.1.1.2 Sportstätte
3.1.1.3 Abteilungen
3.1.1.4 Personal
3.1.1.5 Finanzielle Situation
3.1.2 SWOT-Analyse
3.1.2.1 Stärken-Schwächen-Analyse
3.1.2.2 Chancen-Risiken-Analyse
3.1.2.3 Verknüpfung zu einer SWOT-Analyse
3.2 Konzeptionsphase
3.2.1 Zielfestlegung
3.2.2 Festlegung der Strategie
3.2.2.1 Markenidentität
3.2.2.2 strategische Vorgehensweise
3.2.2.3 Leistungen
3.2.2.4 Reichweite des Projekts
3.2.2.5 mögliche Sponsoren
3.3 Gestaltungsphase
3.3.1 Adressbeschaffung
3.3.2 Erstkontakt
3.3.3 Brief
3.3.4 persönliches Gespräche
3.3.5 Disziplin und Zeitmanagement
3.3.6 Preisabfrage
3.3.7 Abschluss
3.4 Realisierungsphase
3.5 Kontrollphase
Die Arbeit untersucht die Rentabilität von Sponsoring im Breitensport für Unternehmen und leitet daraus ein professionelles Sponsoring-Konzept für den TSV Neuried ab, um Sponsoren langfristig zu gewinnen und zu binden.
1.2 Sport-Sponsoring
Sponsoring wird häufig verwechselt mit Mäzenatentum oder Spendenwesen, und auch die Motive des Sponsorings werden oft falsch interpretiert. Deshalb beschäftigt sich dieser Abschnitt mit der Definition, der Entwicklung und den Zielen von Sport-Sponsoring im Allgemeinen.
Die Etymologie führt zu Abwandlungen des Begriffs Sponsoring, die im 1838 erstmals herausgegebenen Grimmschen Wörterbuch zu finden sind. Folgende Wörter tauchten darin auf:
- Spons: Verlobter, Verlobte, auf den himmlischen Bräutigam und Himmelsbräute bezogen),
- Spunse: Geliebte
- alte Spunse: schimpfend für ein unkeusches Mädchen
- sponsieren: 1. Als spons annehmen: verloben, vermählen; 2. Häufiger: sich wie Braut und Bräutigam gebären, Weltlich gewendet: von sinnlichen Liebeswerben: sponsieren, kuppeln
- Sponsiererin: die da wirbt, freit, verhüllende Bezeichnung einer Kupplerin
- Sponsierung: Freierei
Diese Worterklärungen scheinen auf den ersten Blick nur entfernt mit der heutigen Auffassung des Begriffs Sponsoring zu tun zu haben. Auf den zweiten Blick lässt sich erkennen, dass in den Begriffserklärungen bereits das Wort „werben“ fällt, was einen ersten Bezug zum Sponsoring darstellt. Wie im Sponsoring geht es darum, um Aufmerksamkeit zu werben. Weitere Auflagen des Grimmschen Wörterbuchs umschreiben den Begriff als eine Beziehung zwischen Braut und Bräutigam und später auch als Vertrag zur Vollziehung einer Ehe zwischen zwei künftigen bestimmten Personen.
1. Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Konzepte Breitensport und Sport-Sponsoring, erläutert deren historische Entwicklung und stellt sie in den aktuellen gesellschaftlichen Kontext.
2. Untersuchung der Rentabilität von Sponsoring im Breitensport aus Sicht der Unternehmen: Die Untersuchung analysiert, inwiefern Sponsoring im Breitensport für Unternehmen ökonomisch und kommunikativ rentabel ist, basierend auf Kriterien wie Bekanntheitsgrad, CSR und Zielgruppenansprache, differenziert nach Unternehmensgröße und Standort.
3 Entwicklung einer Sponsoring-Strategie für den TSV Neuried unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse: Auf Basis der vorangegangenen Analyse wird ein systematisches Sponsoring-Konzept für den TSV Neuried entwickelt, das von der Analysephase bis hin zur Kontrollphase reicht und konkrete Sponsoring-Angebote definiert.
Sponsoring, Breitensport, Sport-Sponsoring, TSV Neuried, Sponsoring-Strategie, Rentabilität, Corporate Social Responsibility, CSR, Markenidentität, Sponsoringkonzept, Sportmanagement, Sponsorengewinnung, Unternehmenskommunikation, Zielgruppenansprache, Marketing-Mix.
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle und Rentabilität von Sponsoring im Breitensport am Beispiel des Vereins TSV Neuried und entwickelt daraus eine professionelle Sponsoring-Strategie.
Die Arbeit behandelt die Definition und Abgrenzung von Breitensport und Sponsoring, die Analyse von Kriterien für Sponsoring-Engagements sowie die methodische Entwicklung einer Sponsoring-Strategie für Vereine.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage nach der Entwicklung eines geeigneten Sponsoring-Konzepts für den Breitensport zur effizienten Sponsorengewinnung und langfristigen Sponsorenbindung.
Die Diplomarbeit beruht auf einer umfassenden Literaturrecherche zum Thema Sponsoring sowie einer empirischen Untersuchung der Sponsoring-Aktivitäten beim TSV Neuried.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Untersuchung der Rentabilitätskriterien (Bekanntheit, CSR, Zielgruppen) aus Unternehmenssicht und die detaillierte Strategieentwicklung für den TSV Neuried.
Zu den zentralen Begriffen gehören Breitensport-Sponsoring, Rentabilität, Strategieentwicklung, Corporate Social Responsibility (CSR) und Markenidentität.
Kleine Unternehmen fokussieren sich primär auf lokale Bekanntheitssteigerung, während große Unternehmen durch Breitensport-Sponsoring eher CSR-Ziele und eine spezifische Zielgruppenansprache verfolgen.
CSR dient als Instrument, um Vertrauen bei potenziellen Sponsoren aufzubauen, da Sportvereine gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, was besonders für große Unternehmen als Partner attraktiv ist.
Der Verein nutzt eine hierarchische Sponsorenpyramide, die von Kooperationspartnern über Classic- und Premiumpartner bis hin zu Hauptsponsoren reicht, wobei jedes Paket individuell auf die Sponsoreninteressen abgestimmt ist.
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