Diplomarbeit, 2011
97 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Grundlagen Immobilien
2.1 Begriff der Immobilie
2.2 Nutzungsorientierte Systematisierung von Immobilien
2.3 Besonderheiten der Immobilie als Wirtschaftsgut
2.4 Lebenszyklusbetrachtung von Immobilien
3 Immobilienunternehmen
3.1 Gegenstand und Aufgabe
3.2 Ziele von Immobilienunternehmen
4 Controlling
4.1 Definition und Kernaufgaben allgemein
4.2 Immobiliencontrolling
4.2.1 Gegenstand und Definition des Immobiliencontrollings
4.2.2 Mindestanforderungen an ein Immobiliencontrolling
4.2.3 Immobilieninformationssystem
4.2.4 Immobiliencontrolling in der Nutzungsphase
4.2.4.1 Vertragscontrolling
4.2.4.1.1 Mietvertragscontrolling
4.2.4.1.2 Dienstleistungsvertragscontrolling
4.2.4.2 Betriebskostencontrolling
4.2.4.3 Instandhaltungscontrolling
4.2.5 Instrumente
4.2.5.1 Wirtschaftsplan und Objektbudget
4.2.5.2 Cashflow-Planung
4.2.5.3 Kennzahlen
4.2.5.3.1 Begrifflichkeit und Systematisierung
4.2.5.3.2 Absolute Kennzahlen
4.2.5.3.3 Relative Kennzahlen
4.2.5.3.4 Monetäre Kennzahlen
4.2.5.3.5 Nicht-monetäre Kennzahlen
4.2.5.3.6 DuPont-Kennzahlensystem für die Immobilienwirtschaft
4.2.5.3.7 Das Betriebskosten-Kennzahlensystem
4.2.5.4 Benchmarking
4.2.5.5 Bewirtschaftungsanalyse
5 Problembereiche - Herausforderungen
5.1 Immobiliendaten – Erfolgsfaktor Datenverarbeitung
5.2 Bereichsübergreifende Anwendung – Schnittstellenmanagement
5.2.1 Zentrale versus dezentrale Organisation
5.2.2 Reporting und Berichtswesen
5.3 Planungshorizont und Prognoseanforderungen
5.4 Performancemessung und Risikoabbildung
5.5 Konfliktpotenzial durch verschiedene Interessengruppen
5.6 Optimierung betrieblicher Immobilienprozesse
5.6.1 Integration vorhandener Instrumente
5.6.2 Schaffung einer übersichtlichen, konsistenten Kennzahlenstruktur
5.6.3 Zielgruppenspezifische Informationsversorgung
6 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen des Immobiliencontrollings in großen Immobilienunternehmen mit dem Ziel, Lösungsansätze zur Prozessoptimierung aufzuzeigen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie ein funktionierendes Immobiliencontrolling die Finanzierung, Bewirtschaftung und Betreuung von Immobilienportfolios nachhaltig unterstützen kann, um eine optimale Performancemessung und Steuerung zu gewährleisten.
2.3 Besonderheiten der Immobilie als Wirtschaftsgut
Das Wort Immobilie entstammt dem Lateinischen und leitet sich von „immobilis“, was so viel heißt, wie „unbeweglich“, ab. Daraus ergibt sich bereits die zentrale Besonderheit von Immobilien, die eine physische sowie ökonomische Eigenschaft darstellt: Immobilität. Diese Standortgebundenheit von Immobilien beeinflusst die Nutzungsmöglichkeiten sowie den ökonomischen und subjektiven Wert, da die Immobilie von den äußeren Einflussfaktoren, wie der Lage, der Nachbarbebauung, der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr oder den unmittelbaren Nachbarn, abhängig ist.
Eine weitere Besonderheit ist die Heterogenität. Keine Immobilie gleicht der anderen, da jeder Standort durch die klimatischen, infrastrukturellen und demographischen Gegebenheiten sowie die architektonische Gestaltung und die gewählten Nutzungsarten einzigartig ist. Das folgende Gedankenexperiment soll den Charakter der Heterogenität verdeutlichen:
Abbildung 2 auf der folgenden Seite zeigt die Grundstücke A und B. Beide Grundstücke sind völlig identisch: Sie haben einen deckungsgleichen Zuschnitt, die gleiche Größe und verfügen über eine übereinstimmende Bodenbeschaffenheit. Gelegen sind die Grundstücke an einer Ausfallstraße, die die Innenstadt mit einem Wohngebiet verbindet. Als Bebauung weisen beide Grundstücke einen Supermarkt auf, welche ebenso in Gänze, also von der Supermarktkette über die Architektur bis hin zu Sortiment und Service, identisch sind. Aus einem simplen Grund wird Markt A dennoch erfolgreicher sein, als Markt B: Menschen bevorzugen es, ihre Besorgungen und Einkäufe nach Feierabend auf dem Heimweg zu erledigen und nicht bereits in den Morgenstunden. Dies allein schon aufgrund der Verderblichkeit mancher Lebensmittel, die einer Kühlung bedürfen. Markt A ist für einen auswärts Fahrenden viel einfacher zu erreichen, da er lediglich rechts abbiegen muss und schon den Parkplatz erreicht.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Komplexität der Immobilienwirtschaft ein und erläutert die Notwendigkeit sowie Zielsetzung eines effizienten Immobiliencontrollings.
2 Grundlagen Immobilien: Dieses Kapitel definiert Immobilien und ordnet sie systematisch sowie als Wirtschaftsgut mit spezifischen Eigenschaften (Heterogenität, Immobilität, Lebenszyklus) ein.
3 Immobilienunternehmen: Hier werden Gegenstand, Aufgaben und die vielschichtigen Ziele von Immobilienunternehmen sowie deren Rolle als Ansprechpartner im Immobilienmanagement beschrieben.
4 Controlling: Dieses Kapitel erläutert die allgemeinen Grundlagen des Controllings und überträgt diese auf die spezifischen Anforderungen und Instrumente des Immobiliencontrollings in der Nutzungsphase.
5 Problembereiche - Herausforderungen: Hier werden kritische Erfolgsfaktoren wie Datenverarbeitung, Schnittstellenmanagement, Planungshorizonte und die Interessen verschiedener Stakeholder detailliert analysiert.
6 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel resümiert die wesentlichen Erkenntnisse zur Bedeutung professioneller Controlling-Strukturen und der Notwendigkeit einer softwaregestützten Datenoptimierung für den langfristigen Erfolg.
Immobilienmanagement, Immobiliencontrolling, Immobilienwirtschaft, Datenverarbeitung, Performancemessung, Kennzahlensysteme, Wirtschaftsplan, Nutzungsphase, Immobilienlebenszyklus, Schnittstellenmanagement, Berichtswesen, Standortanalyse, Mieterfluktuation, Instandhaltung, Immobilienportfolio
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen des Controllings in großen Immobilienunternehmen und zeigt auf, wie durch den Einsatz spezifischer Instrumente eine optimierte Bewirtschaftung erreicht werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des Immobilienmanagements, den Anforderungen an ein systematisches Immobiliencontrolling, der Datenqualität sowie der Optimierung von Betriebsprozessen.
Ziel ist es, die aktuellen Herausforderungen für Immobilienunternehmen im Controllingbereich kritisch zu hinterfragen und Lösungsansätze für eine effizientere Steuerung abzuleiten.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche, die Einordnung von Immobilien in den Lebenszyklus sowie die Analyse bestehender Controlling-Instrumente und betrieblicher Prozesse.
Im Hauptteil werden das Immobiliencontrolling, notwendige Informationssysteme, Vertrags- und Instandhaltungsmanagement sowie verschiedene Kennzahlensysteme und Benchmarking-Ansätze intensiv untersucht.
Zu den zentralen Begriffen zählen unter anderem Immobiliencontrolling, Performance-Messung, Datenqualität, Immobilienlebenszyklus, Kennzahlen, Schnittstellenmanagement und strategische Objektführung.
Eine hohe Datenqualität bildet die Basis für transparente Entscheidungen. Ohne korrekte und konsistente Stammdaten sowie aktuelle Bewegungsdaten können Immobilien nicht nachhaltig gesteuert oder rentabel verwaltet werden.
Es bietet eine übersichtliche Struktur, um Einflussfaktoren auf das Ergebnis (ROI) und die Rentabilität des Immobilienbestandes schnell zu identifizieren und die Ursachen für Abweichungen zu analysieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

