Bachelorarbeit, 2014
50 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Theorien der computervermittelten Kommunikation
2.1.1. Medienreichhaltigkeitstheorie
2.1.2. Mediensynchronizitätstheorie
2.2. Das Social Web und seine Anwendungen
2.2.1. Begriffsklärung und –abgrenzung
2.2.2. Einteilung von Social Web Anwendungen
2.2.3. Verortung von Social Web Anwendungen
2.2.4. Ausgewählte Social Web Anwendungen
2.3. Aufgaben
2.3.1. Klassifikation von Aufgaben nach McGrath
3. Kriterienkatalog
3.1. Unmittelbarkeit des Feedbacks (A)
3.1.1. Benachrichtigung über neue Botschaften (A.1)
3.1.2. Form des Feedbacks (A.2)
3.1.3. Nachrichtenverlauf (A.3)
3.1.4. Sichtbarkeit der rezipierten Botschaft (A.4)
3.2. Symbolvarietät (B)
3.2.1. Text (B.1)
3.2.2. Bilder (B.2)
3.2.3. Ton (B.3)
3.2.4. Bewegtbilder (B.4)
3.2.5. Simulationen (B.5)
3.3. Parallelität (C)
3.3.1. 1:1-Kommunikation (C.1)
3.3.2. 1:n-Kommunikation (C.2)
3.3.3. m:n-Kommunikation (C.3)
3.4. Überarbeitbarkeit (D)
3.4.1. Speicherung von Entwürfen (D.1)
3.4.2. Funktionalität des Editors (D.2)
3.4.3. Überarbeitbarkeit vor dem Senden (D.3)
3.4.4. Überarbeitbarkeit während dem Senden (D.4)
3.4.5. Überarbeitbarkeit nach dem Senden (D.5)
3.4.6. Überarbeitungsverlauf (D.6)
3.5. Wiederverwendbarkeit (E)
3.5.1. Kopier-Funktion (E.1)
3.5.2. Weitergabe / Teilen (E.2)
3.5.3. Explizite Downloadmöglichkeit (E.3)
3.6. Übersicht
4. Ergebnisse
4.1. MediaWiki
4.2. LinkedIn
4.3. Yammer
4.4. Gegenüberstellung
5. Vergleich und Fazit
6. Handlungsempfehlung für Unternehmen
Die Arbeit untersucht die Eignung verschiedener Social Web Anwendungen zur Unterstützung virtueller Zusammenarbeit und Kommunikation in Gruppen. Auf Basis der Mediensynchronizitätstheorie wird ein Kriterienkatalog erstellt, um drei ausgewählte Plattformen (MediaWiki, LinkedIn, Yammer) systematisch zu bewerten und Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
3.1. Unmittelbarkeit des Feedbacks (A)
Das erste der fünf Mediencharakteristika in Dennis und Valacichs Mediensynchronizitätstheorie (Dennis & Valacich, 1999) ist die „Unmittelbarkeit des Feedbacks“. Damit bezeichnen Sie die Fähigkeit des Mediums, die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger schnell und in beide Richtungen stattfinden zu lassen. Dabei beschränken sich die Autoren in der originalen Theorie auf die Unmittelbarkeit, sprich wie schnell die Kommunikationspartner auf erhaltene Botschaften reagieren können. Anders formuliert bezeichnet die Unmittelbarkeit nur den beinahe sofortigen Rollenwechsel des Empfängers in die Rolle des Senders, um auf die Nachricht zu reagieren und Feedback zu geben bzw. eine Antwort aufzusetzen.
Zieht man den in Abschnitt 2.1.2 getätigten Vergleich zwischen einen Face-2-Face-Gespräch und E-Mail-Verkehr bezüglich der Unmittelbarkeit des Feedbacks heran, so findet der Rollentausch zwischen Sender und Empfänger in Face-2-Face-Gespräch wesentlich schneller und frequentierter statt, als bei einer Kommunikation mittels E-Mail. Im persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht herrscht ein ständiger Austausch zwischen den Kommunikationspartnern. Beim E-Mail-Verkehr hingegen geht unmittelbar nach dem Senden einer Nachricht meist nicht sofort ein Rollentausch von Statten, sondern es vergeht einige Zeit, bis der Empfänger die Nachricht öffnet. Erst wenn er auf die Nachricht antwortet, wird der Empfänger zum Sender und der vorherige Sender zum Empfänger.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung der Arbeit und Aufbau der Untersuchung.
2. Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der medientheoretischen Grundlagen, Klassifikation von Social Web Anwendungen und Definition von Aufgabenmodellen.
3. Kriterienkatalog: Operationalisierung der Mediensynchronizitätstheorie in fünf Hauptkategorien zur systematischen Bewertung von Web-Anwendungen.
4. Ergebnisse: Konkrete Anwendung des Kriterienkatalogs auf MediaWiki, LinkedIn und Yammer sowie tabellarische Darstellung der Resultate.
5. Vergleich und Fazit: Kritische Diskussion und Gegenüberstellung der Analyseergebnisse der drei untersuchten Plattformen.
6. Handlungsempfehlung für Unternehmen: Ableitung konkreter Empfehlungen für den Einsatz der analysierten Anwendungen basierend auf verschiedenen Aufgabentypen.
Social Web Anwendungen, Mediensynchronizitätstheorie, Virtuelle Zusammenarbeit, Kommunikation, Kriterienkatalog, Medienreichhaltigkeit, MediaWiki, LinkedIn, Yammer, Gruppenarbeit, Feedback, Symbolvarietät, Parallelität, Überarbeitbarkeit, Wiederverwendbarkeit.
Die Arbeit untersucht, wie gut bestimmte Social Web Anwendungen als Werkzeuge für virtuelle Kommunikation und Zusammenarbeit in Gruppen geeignet sind.
Die Themenfelder umfassen die computervermittelte Kommunikation, die Analyse von Social Web Anwendungen sowie die Entwicklung eines Kriterienkatalogs basierend auf theoretischen Modellen.
Das Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu generieren, welche Anwendungen für welche spezifischen Aufgabentypen am besten geeignet sind.
Es wird ein Kriterienkatalog auf Basis der Mediensynchronizitätstheorie entwickelt, mit dem die ausgewählten Anwendungen (MediaWiki, LinkedIn, Yammer) systematisch bewertet werden.
Der Hauptteil enthält die theoretischen Grundlagen, die Herleitung der Bewertungskriterien, die praktische Anwendung dieser Kriterien auf die ausgewählten Tools sowie den anschließenden Vergleich.
Die Analyse basiert auf fünf Hauptkriterien: Unmittelbarkeit des Feedbacks, Symbolvarietät, Parallelität, Überarbeitbarkeit und Wiederverwendbarkeit.
MediaWiki dient als prominenter Vertreter für die Gattung der Wikis und wird in vielen Unternehmen zur Unterstützung der Zusammenarbeit und zum Wissensaustausch eingesetzt.
Sie liefert die theoretische Basis für die Auswahl der Bewertungskriterien, um die Eignung der verschiedenen Medien für unterschiedliche Kommunikationsprozesse messbar zu machen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

