Bachelorarbeit, 2014
151 Seiten, Note: 1,1
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der psychosozialen Beratung von hochsensiblen Klienten im Rahmen des §16a SGB II. Im Fokus steht die Frage, wie die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers als ein passender Ansatz für die Beratung dieser Personengruppe eingesetzt werden kann.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und erläutert die Motivation, sich mit der psychosozialen Beratung von hochsensiblen Klienten zu beschäftigen. Kapitel 2 liefert Hintergrundwissen zum Phänomen der Hochsensibilität, indem es die Definition, neurobiologische Grundlagen, verschiedene Ausprägungen und die Abgrenzung zu anderen Phänomenen beleuchtet.
Kapitel 3 widmet sich der klientenzentrierten Gesprächsführung nach C. Rogers und stellt deren Menschenbild, Grundhaltungen und Methoden vor. In Kapitel 4 wird die Relevanz der klientenzentrierten Gesprächsführung für die Soziale Arbeit und deren Anwendbarkeit in der psychosozialen Beratung für hochsensible Klienten anhand eines Fallbeispiels und spezifischer Techniken diskutiert.
Kapitel 5 integriert die klientenzentrierte Gesprächsführung und die erweiterten Techniken in den Handlungsrahmen der Psychosozialen Beratung. Die Arbeit endet mit einem Resümee und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsperspektiven.
Hochsensibilität, Klientenzentrierte Gesprächsführung, Carl Rogers, Psychosoziale Beratung, §16a SGB II, Einzelfallhilfe, Methoden, Techniken, Empathie, Bedingungslose Wertschätzung, Kongruenz, Fallbeispiel, Handreichung, Handlungsrahmen.
Hochsensibilität betrifft etwa 20% der Bevölkerung. HSP nehmen Reize intensiver wahr, verarbeiten Informationen tiefer und reagieren oft empfindsamer auf äußere Einflüsse und Emotionen anderer.
Der Ansatz von Carl Rogers setzt auf Empathie, bedingungslose Wertschätzung und Kongruenz. Diese wertschätzende Haltung kommt dem Bedürfnis hochsensibler Menschen nach einem sicheren und verstehenden Beratungsklima sehr entgegen.
Dieser Paragraf regelt die psychosoziale Betreuung zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Für hochsensible Arbeitslose ist eine spezifische Beratung wichtig, um Überforderung zu vermeiden und individuelle Stärken zu nutzen.
Während ADS/ADHS oft mit Impulsivität und Konzentrationsstörungen einhergeht, zeichnen sich HSP eher durch eine gründliche Informationsverarbeitung und eine schnelle sensorische Überreizung aus, ohne zwingend hyperaktiv zu sein.
Der Begriff wurde 1997 von der amerikanischen Psychotherapeutin Elaine Aron geprägt, die maßgeblich zur Erforschung dieses Persönlichkeitsmerkmals beigetragen hat.
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