Bachelorarbeit, 2012
51 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des Einflusses des neuen Sicherheitskonzeptes der Human Security auf die Umsetzung und den Schutz von Menschenrechten. Der Internationale Strafgerichtshof, welcher auf einer Human Security Idee begründet ist und als global agierende Institution die Ahndung schwerster Menschenrechtsverletzungen zum Ziel hat, soll hierbei als Fallbeispiel dienen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Untersuchungsgegenstand und die Relevanz des Themas im Kontext der globalen Sicherheitslage verdeutlicht. In den folgenden Kapiteln werden die Konzepte der Human Security und der Menschenrechte in ihrer historischen Entwicklung, ihren theoretischen Grundlagen und ihrem Geltungsbereich analysiert. Dabei werden auch die wichtigsten Übereinstimmungen und Unterschiede beider Konzepte herausgearbeitet.
Die Fallanalyse konzentriert sich auf den Internationalen Strafgerichtshof und beleuchtet seine Entstehung, die völkerrechtliche Grundlage und die Grenzen seiner Jurisdiktion. Zwei Fallbetrachtungen, der Fall Lubanga Dyilo im Kongo und der Fall Kony in Uganda, illustrieren die Herausforderungen und Erfolge des Gerichtshofes in der Praxis. Schließlich wird die präventive Wirkung des Internationalen Strafgerichtshofes im Hinblick auf die Durchsetzung und den Schutz von Menschenrechten untersucht.
Human Security, Menschenrechte, Internationaler Strafgerichtshof, völkerrechtliche Grundlage, Jurisdiktion, Fallstudien, präventive Wirkung.
Human Security (Menschliche Sicherheit) stellt das Individuum und nicht den Staat in den Mittelpunkt. Es umfasst Schutz vor Gewalt, Armut und Krankheiten sowie die Wahrung der Grundfreiheiten.
Die kanadische Lesart (enge Perspektive) konzentriert sich primär auf den Schutz vor physischer Gewalt und Konflikten, während die japanische Lesart (weite Perspektive) auch menschliche Entwicklung und soziale Sicherheit einbezieht.
Menschenrechte sind ein Grundelement der menschlichen Sicherheit. Um Menschen wirksam zu schützen, müssen ihre grundlegenden Rechte und Freiheiten international gewahrt und kodifiziert sein.
Der IStGH dient der Ahndung schwerster Verbrechen wie Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn nationale Gerichte dazu nicht in der Lage oder willens sind.
Durch die Androhung internationaler Strafverfolgung soll der IStGH potenzielle Täter abschrecken und so zur langfristigen Wahrung der Menschenrechte beitragen.
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