Bachelorarbeit, 2013
47 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit analysiert das Phänomen Whistleblowing aus spieltheoretischer Perspektive, sowohl im Kontext des oligopolistischen Wettbewerbs als auch im Bereich der internationalen Beziehungen. Die Arbeit untersucht die strategischen Entscheidungen von Whistleblowern und deren Auswirkungen auf die beteiligten Akteure.
Die Einleitung führt in das Thema Whistleblowing ein und stellt die Relevanz des Falls Edward Snowden heraus. Die Definition von Whistleblowing wird anhand verschiedener Kriterien und Beispiele erläutert.
Kapitel 1 befasst sich mit der Oligopoltheorie und dem Einfluss von Whistleblowing auf den Wettbewerb zwischen Unternehmen. Es werden die Grundlagen der Wettbewerbstheorie, die Entstehung von Kartellen und die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Verhinderung von Marktmissbrauch beleuchtet.
Kapitel 2 analysiert den Fall Edward Snowden als strategisches Spiel zwischen dem Whistleblower und der NSA. Es werden die Hintergründe des Falls, die Konfrontation der Akteure und die rechtlichen Aspekte für Whistleblower beleuchtet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Whistleblowing, Oligopol, Kartelle, Kollusion, Marktmissbrauch, Wettbewerbsrecht, Edward Snowden, NSA, Spieltheorie, strategische Entscheidungen, internationale Beziehungen, Sicherheit, Freiheitsrechte, Überwachung, Rechtslage, USA, EU.
Whistleblowing wird als strategisches Spiel betrachtet, bei dem Akteure (wie Edward Snowden) gegen mächtige Gegenspieler (wie die NSA) antreten. Die Spieltheorie analysiert die Entscheidungen und Risiken der Beteiligten.
In einem Oligopol können Absprachen durch Whistleblowing aufgedeckt werden. Das Gefangenendilemma zeigt, dass Unternehmen einen Anreiz haben können, als Erste auszupacken, um Straffreiheit zu erlangen und Wettbewerb wiederherzustellen.
Der Fall Snowden dient als Beispiel für Whistleblowing in den internationalen Beziehungen. Er verdeutlicht den Trade-off zwischen staatlicher Sicherheit und individuellen Freiheitsrechten.
Die Arbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen und stellt fest, dass Whistleblower oft zwischen dem Schutz der Öffentlichkeit und dem Risiko rechtlicher Verfolgung wegen Geheimnisverrats stehen.
In einer demokratischen Gesellschaft hilft Whistleblowing dabei, Missstände in Unternehmen und Behörden anzuprangern, die sonst verborgen blieben, und fördert so Transparenz und Rechtsstaatlichkeit.
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