Fachbuch, 2014
82 Seiten
Das Buch befasst sich mit Mediation und Konfliktmanagement. Ziel ist es, den professionellen Umgang mit Konflikten aufzuzeigen und den Leser für die Vorteile der Mediation gegenüber dem Rechtsstreit zu sensibilisieren.
Das Buch beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext des Themas skizziert und die Bedeutung von Mediation und Konfliktmanagement im heutigen Zeitalter der Kommunikation hervorhebt.
Im Anschluss widmet sich das Buch der Mediation. Es werden die Verfahrensstrukturen und -prinzipien erläutert und das Mediationsverfahren im Detail vorgestellt. Die Bedeutung von Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Eigenverantwortlichkeit wird dabei hervorgehoben.
Das Kapitel über Konfliktmanagement beleuchtet die Merkmale von Konflikten, analysiert Konfliktursachen und beschreibt verschiedene Konfliktbegriffe. Besonderes Augenmerk wird auf das Modell der Konfliktphasen nach Friedrich Glasl gelegt.
Ein weiteres Kapitel widmet sich den Grundlagen der Kommunikationspsychologie. Hier werden verschiedene Kommunikationsmodelle vorgestellt, darunter das Modell nach Shannon/Weaver, das Kommunikationsmodell nach Paul Watzlawick und das Kommunikationsmodell nach Friedemann Schulz von Thun.
Das Kapitel über Verhandeln und Kommunikation beschäftigt sich mit den Prinzipien erfolgreicher Verhandlungen und den Herausforderungen der Kommunikation im Konfliktfall.
Die zentralen Themen des Buches sind Mediation, Konfliktmanagement, Kommunikationspsychologie, Verhandlungstechniken und Interventionstechniken. Besondere Bedeutung kommt dabei den Konzepten der Freiwilligkeit, der Vertraulichkeit und der Eigenverantwortlichkeit im Mediationsverfahren zu.
Mediation ist ein freiwilliges, vertrauliches Verfahren, das auf eine einvernehmliche Lösung abzielt. Sie ist oft kostengünstiger, schneller und schont die zukünftige Beziehung der Parteien besser als ein Gerichtsprozess.
Die wichtigsten Prinzipien sind Vertraulichkeit, Freiwilligkeit, Eigenverantwortlichkeit der Parteien und die Allparteilichkeit (Neutralität) des Mediators.
Dieses Modell beschreibt die Eskalationsstufen eines Konflikts von anfänglichen Spannungen bis hin zur totalen Vernichtung („Gemeinsam in den Abgrund“). Es hilft dabei, den passenden Interventionszeitpunkt zu finden.
Modelle wie die „vier Seiten einer Nachricht“ von Schulz von Thun oder die Axiome von Watzlawick helfen dabei, Missverständnisse aufzudecken und die Beziehungsebene von der Sachebene zu trennen.
Nein, Konflikte sind für den Fortschritt und das persönliche Wachstum maßgeblich. Richtig gemanagt bieten sie die Chance zur Weiterentwicklung und zu neuen Erkenntnissen über sich selbst und andere.
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