Fachbuch, 2014
82 Seiten
1 Einleitung
2 Mediation
2.1 Einleitung
2.1.2 Konflikte gehören zum menschlichen Dasein!
2.2 Was ist eine Mediation und wie läuft sie ab?
2.2.1 Verfahrensstrukturen
2.2.1.1 Begriff der Partei
2.2.1.2 Strukturiertes Verfahren
2.2.1.3 Einvernehmliche Konfliktbeilegung
2.2.2 Verfahrensprinzipien
2.2.2.1 Vertraulichkeit
2.2.2.2 Freiwilligkeit
2.2.2.3 Eigenverantwortlichkeit
2.2.2.4 Informiertheit
2.3 Das Mediationsverfahren
3 Konfliktmanagement
3.1 Merkmale eines Konflikts
3.1.1 Konfliktursachen
3.1.2 Konfliktbegriffe
3.1.3 Heißer und kalter Konflikt
3.1.4 Das Modell der Konfliktphasen nach Friedrich Glasl
4 Warum handeln wir so wie wir handeln?
5 Grundlagen der Kommunikationspsychologie
5.1 Das Kommunikationsmodell nach Shannon/Weaver
5.2 Das Kommunikationsmodell nach Paul Watzlawick
5.3.1 1. Axiom: Die Unmöglichkeit nicht zu kommunizieren
5.3.2 2. Axiom: Die Inhalts- und Beziehungsaspekte der Kommunikation
5.3.3 3. Axiom: Die Interpunktion von Ereignisfolgen
5.3.4 4. Axiom: Digitale und analoge Kommunikation
5.3.5 5. Axiom: Symmetrische und komplementäre Kommunikation
5.3 Das Kommunikationsmodell nach Friedemann Schulz von Thun
5.3.1 Die vier Seiten einer Nachricht
5.3.2 Exkurs: Die Transaktionsanalyse
5.3.3 Exkurs: Die Bedürfnispyramide nach A. Maslow
6 Verhandeln und Kommunikation
1. Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln.
2. Auf Interessen konzentrieren, nicht auf Positionen
3. Entwickeln Sie Entscheidungsmöglichkeiten zum beiderseitigen Vorteil
4. Bestehen Sie auf der Anwendung neutraler Beurteilungskriterien.
7 Interventionstechniken
Das Werk vermittelt ein fundiertes Verständnis für die Entstehung und Eskalation von Konflikten sowie deren professionelle Bewältigung durch Mediation und modernes Konfliktmanagement. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie durch den Einsatz psychologischer Kommunikationsmodelle und verhandlungstechnischer Methoden destruktive Konfliktdynamiken in nachhaltige Lösungen transformiert werden können.
Die Geschichte mit dem Hammer:
Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir aber wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“
Sie sehen also was passiert, wenn Sie die Absichten anderer aus Ihren eigenen Befürchtungen ableiten.
1 Einleitung: Anhand lebensnaher Fallbeispiele wird illustriert, wie Konflikte durch mangelnde Kommunikation eine Eigendynamik entwickeln und warum der professionelle Umgang damit essenziell für Fortschritt und zwischenmenschliches Zusammenleben ist.
2 Mediation: Dieses Kapitel erläutert Mediation als strukturiertes, vertrauliches Verfahren und stellt die zentralen Verfahrensprinzipien sowie den systemischen Ansatz in der Konfliktbeilegung vor.
3 Konfliktmanagement: Es werden Ursachen und Merkmale von Konflikten analysiert, wobei das Modell der Konfliktphasen nach Friedrich Glasl als maßgebliches Werkzeug zur Diagnose und Klassifizierung dient.
4 Warum handeln wir so wie wir handeln?: Unter Rückgriff auf das Eisbergmodell und Erkenntnisse der Hirnforschung wird beleuchtet, wie tief verwurzelte Emotionen und Bedürfnisse menschliches Verhalten in Konfliktsituationen steuern.
5 Grundlagen der Kommunikationspsychologie: Hier werden zentrale Modelle, insbesondere die Axiome von Watzlawick und das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun, präsentiert, um die Dynamik zwischenmenschlicher Kommunikation besser zu durchdringen.
6 Verhandeln und Kommunikation: Basierend auf dem Harvard-Konzept werden Strategien für professionelle Verhandlungen vorgestellt, die darauf abzielen, Interessen von Positionen zu trennen und Win-Win-Ergebnisse zu erzielen.
7 Interventionstechniken: Das abschließende Kapitel bietet praktische Gesprächs- und Fragetechniken sowie spezielle Formate wie die "Meta-Vision" an, um als Mediator oder Konfliktmanager zielführend einzugreifen.
Mediation, Konfliktmanagement, Kommunikation, Watzlawick, Schulz von Thun, Harvard-Konzept, Glasl, Systemtheorie, Win-Win, Eskalation, Konfliktdynamik, Transaktionsanalyse, Bedürfnispyramide, Interventionstechnik, Meta-Vision
Die Arbeit befasst sich mit der Theorie und Praxis professioneller Konfliktbewältigung, insbesondere durch Mediation und erprobte Management-Methoden.
Schwerpunkte sind die Mediation, die psychologischen Grundlagen der Kommunikation, Konfliktanalyse sowie effiziente Verhandlungstechniken.
Ziel ist es, Mediatoren und Konfliktmanager zu befähigen, festgefahrene Situationen durch Verständnis für Dynamiken und professionelle Interventionen nachhaltig zu lösen.
Der Autor stützt sich auf etablierte Theorien der Systemtheorie, Kommunikation (Watzlawick, Schulz von Thun), Psychologie (Freud, Maslow, Adler) und das Harvard-Verhandlungs-Konzept.
Der Hauptteil analysiert Konfliktursachen, erläutert psychologische Modelle der menschlichen Kommunikation und bietet einen Leitfaden für professionelle Verhandlungsführung sowie Interventionsstrategien.
Begriffe wie Mediation, Konfliktmanagement, Kommunikation, Win-Win-Lösungen und Eskalationsstufen nach Glasl sind prägend für den Inhalt.
Es ermöglicht dem Mediator, das Eskalationsniveau eines Konflikts präzise zu bestimmen und zu entscheiden, ob eine Vermittlung noch erfolgsversprechend ist oder ob der Konflikt bereits Stufen erreicht hat, die eine andere Form des Eingreifens erfordern.
Es hilft zu erkennen, dass der Empfänger einer Nachricht die Botschaft häufig auf einer anderen Ebene (z.B. Beziehungsebene statt Sachebene) interpretiert, was oft der eigentliche Auslöser für Missverständnisse und darauf folgende Konflikte ist.
Es dient Juristen dazu, aus dem rein konfrontativen "Feilschen um Positionen" auszubrechen und stattdessen Interessen zu identifizieren, um nachhaltigere und für beide Seiten zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.
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