Bachelorarbeit, 2014
78 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1.1 Begriffsdefinition
3.1.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.1.3 Akteure des BGM
3.1.4 Maßnahmen und mögliche Handlungsansätze des BGM
3.1.5 Ziele und Kennzahlen des BGM
3.1.6 Verhalten und Verhältnisse
3.1.7 Präventive und korrektive Strategien
3.1.8 Hindernisse im Rahmen von BGM
3.2 Ottawa Charta For Health Promotion der WHO
3.3 Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention
3.3.1 Begriffsdefinition (betriebliche) Gesundheitsförderung
3.3.2 Begriffsdefinition Prävention
3.3.3 Abgrenzungen
3.4 Arbeitsschutz in Krankenhäusern
3.4.1 Begriffsdefinition
3.4.2 Gefährdungsbeurteilung
3.4.3 Vom Arbeitsschutz und BGF zum BGM
4 BEDEUTUNG DES KRANKENSTANDES FÜR DAS UNTERNEHMEN
4.1 Begriffsdefinition und gesetzliche Grundlagen
4.2 Kosten durch Arbeitsunfähigkeit
4.3 Belastungen und Erkrankungen im Zusammenhang mit der Arbeit in Krankenhäusern
5 ARBEITNEHMERGESUNDHEIT ALS ERFOLGSFAKTOR
5.1 Wirtschaftliche Faktoren
5.2 Soziale Faktoren
5.3 Demografische Faktoren
6 ERGEBNISSE DER LITERATURRECHERCHE
7 METHODIK
7.1 Das Setting Krankenhaus – Vorstellung des Pius Hospitals
7.2 Erhebungsmethodik
8 ERGEBNISSE DER QUANTITATIVEN EXPERTENBEFRAGUNG
9 DISKUSSION
9.1 Interpretation
9.2 Grenzen und Ausblick
10 SCHLUSSFOLGERUNG
11 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren Unternehmen dazu motivieren, ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) einzuführen, und welche Hindernisse dabei überwunden werden müssen. Ziel ist es, Handlungsansätze für Krankenhäuser abzuleiten, wobei das Pius Hospital als Praxisbeispiel dient, um den gesunden Mitarbeiter stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
1 Einleitung und Problemstellung
„In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben, in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.“ (Fraunhofer IAO, 2010, S.25, nach Voltaire, 1694 – 1778)
Durch den demographischen Wandel und den zunehmend gesundheitsschädigenden Lebensstil werden immer mehr Menschen pflegebedürftig (Badura, 2002, S.1-2). Dies erhöht auch die Patientenzahl in Krankenhäusern (GKV Spitzenverband, 2013). Doch immer weniger Menschen können dies in der Pflege auffangen. Denn die Fluktuation in deutschen Krankenhäusern steigt: „Pflegekräfte sind großen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Das wirkt sich beispielsweise in (...) erhöhter Personalfluktuation aus“ (BGW, 2012, S.6).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Das Kapitel führt in die Herausforderungen der Krankenhausbranche ein, insbesondere im Kontext von demografischem Wandel, Belastungen des Personals und der zunehmenden Bedeutung des Gesundheitsmanagements.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird der Bedarf an Gesundheitsförderungsmaßnahmen sowie die Notwendigkeit ermittelt, Motive und Barrieren aus Sicht der Unternehmensleitung für die Einführung eines BGM zu beleuchten.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es werden grundlegende Begriffe wie Gesundheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention und die Ottawa Charta sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Arbeitsschutz definiert.
4 BEDEUTUNG DES KRANKENSTANDES FÜR DAS UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel thematisiert die wirtschaftlichen Auswirkungen von Fehlzeiten, Entgeltfortzahlung und die spezifischen Belastungen des Krankenhauspersonals.
5 ARBEITNEHMERGESUNDHEIT ALS ERFOLGSFAKTOR: Die Bedeutung der Mitarbeitergesundheit wird unter wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Aspekten als Wettbewerbsvorteil analysiert.
6 ERGEBNISSE DER LITERATURRECHERCHE: Zusammenfassende Darstellung der in der Fachliteratur identifizierten Nutzen und Hemmnisse für die Implementierung eines BGM.
7 METHODIK: Vorstellung des gewählten Settings (Pius Hospital) sowie der angewandten Untersuchungsmethodik mittels Expertenbefragungen.
8 ERGEBNISSE DER QUANTITATIVEN EXPERTENBEFRAGUNG: Präsentation und Auswertung der erhobenen Daten aus den Experteninterviews zur Motivation und Umsetzung von BGM-Maßnahmen.
9 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch reflektiert und in den Kontext der Literatur sowie der bestehenden Rahmenbedingungen gesetzt.
10 SCHLUSSFOLGERUNG: Zusammenfassende Beurteilung, dass das Pius Hospital einen stark sozial orientierten Ansatz verfolgt und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung als langfristige Investition in die Mitarbeiterzufriedenheit betrachtet.
11 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließendes Resümee der Kerninhalte, Ziele und Ergebnisse der Bachelor-Thesis.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, Prävention, Krankenhaus, Arbeitsschutz, Mitarbeitergesundheit, Krankenstand, Arbeitgeberattraktivität, Salutogenese, Fehlzeitenmanagement, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, soziale Verantwortung, Expertenbefragung.
Die Arbeit analysiert die Beweggründe und Barrieren für die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) speziell in der Krankenhausbranche.
Thematisiert werden die betriebliche Gesundheitsförderung, Präventionsstrategien, die wirtschaftliche Bedeutung der Mitarbeitergesundheit und die praktische Umsetzung in einem Krankenhaus.
Das Ziel ist es, Motive für die Implementierung eines BGM aus Unternehmenssicht zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Barrieren durch gezielte Handlungsansätze überwunden werden können.
Es wurde eine quantitative, standardisierte Expertenbefragung im Pius Hospital durchgeführt, um die theoretischen Literaturerkenntnisse zu validieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche zu den Grundlagen des BGM, die ökonomische Relevanz der Mitarbeitergesundheit sowie die detaillierte Darstellung der empirischen Ergebnisse aus dem Pius Hospital.
Zentrale Begriffe sind BGM, Gesundheitsförderung, Prävention, Krankenhaus, Mitarbeitergesundheit und Arbeitsschutz.
Die Untersuchung zeigt, dass im Gegensatz zu rein wirtschaftlichen Motiven im Pius Hospital die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und der Erhalt deren Leistungsfähigkeit als Haupttreiber im Vordergrund stehen.
Aufgrund der enormen physischen und psychischen Belastungen in Pflegeberufen sowie des demografischen Wandels gilt es, das Personal präventiv zu unterstützen, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.
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