Fachbuch, 2014
81 Seiten
Aischylos
Die Perser
Thebais: Sieben gegen Theben
Promethie: Der gefesselte Prometheus
Orestie: Agamemnon
Orestie: Die Totenspende
Orestie: Die Eumeniden
Danais: Die Schutzflehenden
Sophokles
Aias
Antigone
König Ödipus
Die Frauen von Trachis
Elektra
Philoktet
Ödipus auf Kolonos
Euripides
Alkestis
Medeia
Hippolytos
Hekabe
Andromache
Die Kinder des Herakles
Die Hilfeflehenden
Herakles
Elektra
Troische Tetralogie: Die Troerinnen
Helena
Iphigenie bei den Taurern
Ion
Die Phoinikerinnen
Orestes
Iphigenie in Aulis
Die Bakchen
Rhesos
Der Kyklop
Aristophanes
Die Archarner, Die Ritter
Die Wolken
Die Wespen, Der Frieden
Die Vögel
Lysistrate, Die Weiber am Thesmophorenfest
Die Frösche
Die Weibervolksversammlung
Plutos
Menander
Der Griesgram (Dyskolos)
Die Geschorene (Perikeiromene)
Der Schild (Aspis) oder Die Erbtochter (Epikleros)
Das Schiedsgericht (Epitrepontes)
Samia
Dieses Werk bietet eine strukturierte Übersicht über die erhaltenen Theaterstücke der bedeutendsten griechischen Dramatiker der Antike. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, dem Leser einen prägnanten inhaltlichen Zugang zu den Werken von Aischylos, Sophokles, Euripides, Aristophanes und Menander zu verschaffen, inklusive historischer Einordnungen und inhaltlicher Zusammenfassungen der jeweiligen Dramen.
Die Perser
Der alte persische Würdenträger vorstellende Chor singt in seinem Einzugslied von seiner Sorge: Schon lange blieb jede Nachricht vom Heer aus. Die Königin Atossa tritt auf und erzählt von einem unheilverheißenden Traum. Schließlich kommt der Bote und beendet die Ungewißheit mit der Nachricht von der Niederlage bei Salamis. „Wer ist nicht tot?“ fragt Atossa, und der Bote antwortet: „Der König Xerxes selber lebt und sieht das Licht.“ (296, 299), bevor er die vielen gefallenen Großen nennt. Sein von vielen Fragen unterbrochener Bericht wird mit lautem Schmerzensgeschrei aufgenommen.
Dann erscheint der Geist des Dareios, führt das Unglück auf den Übermut des Xerxes zurück, der sich insbesondere darin zeigte, daß dieser über den Hellespontos, der Meerenge zwischen Asien und Europa, eine Brücke schlug „Sterblich, meint’ er, alle Götter / ja Poseidon zu bemeistern. Kam nicht Krankheit des Gemüts / über meinen Sohn?“ (749ff, vgl. Herodot VII 35) Zuletzt erscheint Xerxes selbst, weinend, schluchzend, vor Schmerz kreischend. – Der Chor singt: „Die aber im asiatischen Land / befolgen nicht länger der Perser Gesetz; / sie zollen fürderhin unter dem Zwang / des Herrschers keine Tribute mehr (…) Und länger bleibt den Sterblichen nicht / die Zunge im Gewahrsam; frei / zu reden ist nun entfesselt das Volk.“ (584ff)
Aischylos: Diese Kapitelübersicht führt in das Werk von Aischylos ein, beleuchtet die historische Entwicklung des griechischen Theaters und fasst die zentralen Tragödien wie die Orestie und die Perser zusammen.
Sophokles: Das Kapitel widmet sich dem Leben und dem dramatischen Schaffen von Sophokles und bietet detaillierte Zusammenfassungen seiner bedeutendsten Stücke, darunter König Ödipus und Antigone.
Euripides: Hier wird der Werdegang und die Besonderheiten des Euripides dargelegt, gefolgt von einer Analyse seiner umfangreichen Werkauswahl, einschließlich Medeia, Hippolytos und der Bakchen.
Aristophanes: Dieses Kapitel exploriert die Komödien des Aristophanes, ordnet sie politisch ein und bietet knappe Zusammenfassungen von Werken wie den Wolken, den Vögeln und der Lysistrate.
Menander: Der abschließende Teil befasst sich mit Menander als Hauptvertreter der Neuen Komödie und erläutert kurz die Handlung der erhaltenen Stücke wie den Dyskolos und Samia.
Griechisches Theater, Attische Demokratie, Tragödie, Komödie, Aischylos, Sophokles, Euripides, Aristophanes, Menander, Antike, Mythologie, Theatergeschichte, Politische Satire, Dramatik, Klassik.
Das Buch bietet einen strukturierten Überblick über die erhaltenen Theaterwerke der vier wichtigsten griechischen Dramatiker der Antike: Aischylos, Sophokles, Euripides und Aristophanes sowie den Vertreter der Neuen Komödie, Menander.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung der griechischen Tragödie und Komödie, die politische Einbettung der Stücke in das demokratische Athen sowie inhaltliche Analysen der überlieferten Dramen.
Das Ziel ist die Bereitstellung einer verständlichen, nach Kapiteln gegliederten Übersicht, die sowohl für Laien als auch für historisch Interessierte einen schnellen Einstieg in die komplexe Welt des antiken griechischen Theaters ermöglicht.
Die Arbeit stützt sich auf eine philologische und historische Analyse der überlieferten antiken Texte, wobei Erkenntnisse aus historischen Quellen sowie dem historischen Kontext der attischen Demokratie einfließen.
Der Hauptteil ist in Autorenkapitel untergliedert, in denen jedes Stück einzeln betrachtet, in einen Kontext gesetzt und in seinem wesentlichen Inhalt zusammengefasst wird.
Wichtige Begriffe sind Griechisches Theater, Tragödie, Komödie, die Namen der Autoren (Aischylos, Sophokles, Euripides, Aristophanes, Menander) sowie Begriffe wie Demokratie und Attika.
Viele der Stücke, insbesondere die Komödien des Aristophanes, fungierten als Spiegel gesellschaftlicher und politischer Prozesse und setzten sich kritisch mit den Machthabern und dem sozialen Gefüge des demokratischen Athens auseinander.
Die Neue Komödie stellt eine Abkehr von der tagespolitischen Satire der Alten Komödie dar und konzentriert sich verstärkt auf zwischenmenschliche Konflikte und alltägliche Situationen.
Das Dokument zeichnet sich durch eine sehr klare, fast tabellarische Strukturierung der Inhaltszusammenfassungen aus, die konsequent den dramatischen Verlauf der Stücke nachzeichnet.
Das Buch zeigt auf, wie sich die Rolle des Chors von der aktiven Teilnahme an der Handlung hin zu einer kommentierenden Instanz gewandelt hat, die teils auch gesellschaftspolitische Lehrfunktion übernahm.
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