Masterarbeit, 2014
70 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Demografie und Fachkräftemangel
2.1.1. Die aktuelle Situation am regionalen Ausbildungsmarkt
2.1.2. Vom Stellenmarkt zum Bewerbermarkt
2.2. Beruf und Berufswahl
2.2.1. Berufswahltheorien
2.2.1.1. Berufswahl als Zuweisungsprozess
2.2.1.2. Berufswahl als Entwicklungsprozess
2.2.1.3. Berufswahl als Lernprozess
2.2.1.4. Berufswahl als Zuordnungsprozess
2.2.1.5. Berufswahl als Entscheidungsprozess
2.3. Berufswahl und Schule
2.3.1. Der typische Berufswahlprozess an Thüringer Regelschulen
2.3.2. Das Thüringer Berufsorientierungsmodell (ThüBOM)
2.4. Untersuchungsleitende Fragestellungen
2.5. Methodik der Befragung
3. Empirischer Teil
3.1. Design und Stichprobe
3.2. Rahmenbedingungen
3.3. Durchführung
3.4. Ergebnisse
3.4.1. Beschreibung der Stichprobe
3.4.2. Forschungsfragen und -antworten
3.4.3. Zusammenfassung
4. Bedeutung der Befunde für die praktischen Personalentwicklung in regionalen Unternehmen
4.1. Ausbildungsmarketing
4.1.1. Begriffsbestimmung
4.1.2. Praktikum
4.1.3. Vernetzung mit Schulen
4.1.4. Die zeitliche Anpassung des Auswahlprozesses
4.2. Employer Branding
4.2.1. Begriffsbestimmung
4.2.2. Arbeitgebermarke
4.2.3. Mitarbeiter als Markenbotschafter
4.3. Web 2.0
4.3.1. Begriffsbestimmung
4.3.2. Digital Natives/ Generation Y
4.3.3. Social Media
4.3.4. Mobile Recruiting
5. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie veränderte Rahmenbedingungen und ein Wandel vom Stellen- zum Bewerbermarkt das Berufswahlverhalten von Jugendlichen beeinflussen und welche Bedeutung dies für die Personalentwicklung regionaler Unternehmen hat.
2.1. Demografie und Fachkräftemangel
Die deutsche Volkswirtschaft ist stark kleinbetrieblich und mittelständisch strukturiert. Deshalb hat die Deckung der Nachfrage nach Fachkräften, insbesondere in klein- und mittelständischen Unternehmen, eine besondere Bedeutung für den Arbeitsmarkt. (vgl. IAB 2013: S.1) In der derzeitigen öffentlichen Diskussion, insbesondere zum Ausbildungsmarkt, dominieren die Themen demografischer Wandel und Fachkräftebedarf. Um die aktuelle Berufswahlsituation jugendlicher Berufswähler beurteilen zu können, ist es zunächst notwendig, die Begriffe Demografie, demografischer Wandel und Fachkräftemangel genauer zu definieren.
Der Begriff Demografie hat seine etymologischen Wurzeln in den griechischen Worten „démos“ für „Volk“ und „graphé“ für „Beschreibung“.
Demografie beschreibt eine Wissenschaft, die die Entwicklung der Bevölkerung und deren Strukturen untersucht. Dabei nutzt sie statistische Methoden und theoretische Grundlagen.
Entsprechend der theoretischen Ansätze und der Forschungsgegenstände lässt sich die Wissenschaft der Demografie grundsätzlich in vier Fachgebiete unterteilen, die sich mit der Theorie der Fertilität, der Theorie der Migration, der Theorie der Mortalität und der Theorie zur Struktur des Bevölkerungsbestandes beschäftigen.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet den Fachkräftemangel im Weimarer Raum und stellt die Forschungsfrage, ob aktuelle Instrumente zur Personalgewinnung bei Jugendlichen noch effektiv sind.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Demografie und Fachkräftemangel und erörtert verschiedene Berufswahltheorien sowie die Rolle der Schule im Orientierungsprozess.
3. Empirischer Teil: Hier wird die durchgeführte Befragung von Schülern der 10. Klasse im Weimarer Land beschrieben, deren Ergebnisse ausgewertet und mit theoretischen Modellen abgeglichen werden.
4. Bedeutung der Befunde für die praktischen Personalentwicklung in regionalen Unternehmen: Das Kapitel leitet aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete Handlungsempfehlungen für das Ausbildungsmarketing und Employer Branding regionaler Betriebe ab.
5. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass sich Unternehmen langfristig auf die Bedürfnisse der Jugendlichen einstellen müssen und eine proaktive, zielgruppenspezifische Strategie zur Fachkräftesicherung unerlässlich ist.
Berufswahl, Fachkräftemangel, Ausbildungsmarketing, Employer Branding, Generation Y, Demografischer Wandel, Jugendarbeit, Personalentwicklung, Berufsorientierung, Region Weimar, Recruiting, Bewerbermarkt, Schülerpraktikum, Web 2.0, Sozialisation
Die Arbeit analysiert das veränderte Berufswahlverhalten Jugendlicher in der Region Weimarer Land und leitet daraus notwendige Anpassungen für die regionale Personalentwicklung ab.
Die zentralen Felder sind die demografische Entwicklung, aktuelle Berufswahltheorien, die schulische Berufsorientierung sowie Instrumente des modernen Ausbildungsmarketings und Employer Brandings.
Das primäre Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen den bestehenden Personalgewinnungsinstrumenten und dem tatsächlichen Verhalten der Jugendlichen zu identifizieren, um Unternehmen bei der Fachkräftenachwuchssicherung zu unterstützen.
Die Arbeit nutzt ein deduktives Vorgehen, bei dem eine explorative Befragung von Schülern mittels anonymisierter Fragebögen durchgeführt und mit theoretischen Ansätzen verglichen wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte empirische Auswertung der Schülerbefragung sowie praktische Handlungsempfehlungen für Unternehmen.
Schlüsselwörter sind unter anderem Berufswahl, Fachkräftemangel, Ausbildungsmarketing, Employer Branding, Generation Y und Personalentwicklung.
Die Jugendlichen befinden sich in einer Phase der Adoleszenz und Selbstexploration, in der sie laut den untersuchten Theorien noch keine stabilen Berufswahlentscheidungen treffen können, was Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung berücksichtigen müssen.
Die Arbeit betont, dass Web 2.0-Anwendungen und Social Media als Kommunikationskanäle unerlässlich sind, um die „Generation Y“ direkt und authentisch anzusprechen.
Die Mehrheit der Befragten fühlt sich zwar grundsätzlich gut auf die Ausbildung vorbereitet, kritisiert jedoch die fehlende Zeit für Praktika und wünscht sich mehr Wertschätzung von Unternehmen im Bewerbungsprozess.
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