Diplomarbeit, 2004
92 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzernsteuerquote als Kennzahl der betrieblichen Steuerbelastung. Sie analysiert die Abgrenzung, Aussagefähigkeit, Beeinflussbarkeit und Verwendungsmöglichkeiten dieser Kennzahl im Kontext der Konzernrechnungslegung und des Steuercontrollings. Dabei wird der Fokus auf die Bedeutung der Konzernsteuerquote für die Kommunikation der Steuerpolitik, die Steuerung des Konzernergebnisses und die Analyse der Unternehmensperformance gelegt.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Konzernsteuerquote ein und beschreibt die Prämissen und Ziele der Untersuchung. Kapitel 2 beleuchtet die konzeptionellen Grundlagen der Konzernsteuerquote, definiert die Kennzahl und untersucht deren Eignung als steuerliches Partialziel. Dabei werden die Funktionen der Konzernsteuerquote in Bezug auf Kommunikation, Kontrolle und Management der Steuerpolitik betrachtet. Kapitel 3 analysiert die Bestimmungsfaktoren der Konzernsteuerquote und identifiziert beeinflussbare Treiber der Kennzahl. Kapitel 4 widmet sich den Einsatzmöglichkeiten der Konzernsteuerquote im Rahmen der Bilanzanalyse und des Steuercontrollings.
Konzernsteuerquote, Steuerbelastung, Konzernrechnungslegung, Steuercontrolling, Steuerpolitik, Steuergestaltung, Bilanzanalyse, Steuermanagement, latente Steuern, Unternehmensperformance.
Die Konzernsteuerquote ist eine Kennzahl, die die effektive Steuerbelastung einer Firmengruppe als Ganzes misst und Vergleiche zwischen international operierenden Konzernen ermöglicht.
Der Quotient setzt sich aus dem Steueraufwand (Zähler) und dem Konzernjahresüberschuss vor Ertragsteuern (Nenner) zusammen.
Latente Steuern berücksichtigen zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen und haben einen wesentlichen Einfluss auf die Sensibilität und den Kompensationseffekt der Konzernsteuerquote.
Treiber sind unter anderem die Steuerbilanzpolitik, die Verrechnungspreisgestaltung, die Konzernfinanzierung sowie die Wahl der Rechtsform und des Konzernsitzes.
Durch den Standard DRS 10 wurden die Regeln zur Bilanzierung latenter Steuern verschärft, was die Aussagekraft der steuerlichen Überleitungsrechnung im Anhang erhöht hat.
Sie dient als Instrument zur Kontrolle der Steuerpolitik, zur Kommunikation gegenüber Investoren und teilweise als Basis für leistungsabhängige Vergütungssysteme im Management.
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