Examensarbeit, 2003
48 Seiten, Note: 1,0
Zusammenfassung der Arbeit
Einleitung
Teil I
1 Aspekte des Lehrens und Lernens in Bezug auf Lernsoftware
1.1 Aspekte des Lehrens in Bezug auf Lernsoftware
1.2 Aspekte des Lernens in Bezug auf Lernsoftware
2 Lehren und Lernen mit dem Computer
3 Lernsoftware
3.1 Definition
3.2 Selbst erstellte Lernsoftware
3.3 Mit dem Autorensystem Mediator erstellte Lernsoftware
3.4 Die Erstellung des Lernprogramms zum Thema „Hundeberufe“
Teil II
4 Eine Untersuchung zum Einsatz selbst erstellter Lernsoftware
4.1 Versuchsplan
4.2 Methode
4.2.1 Versuchspersonen
4.2.2 Material
4.2.2.1 Das Lernprogramm „Hundeberufe“
4.2.2.2 Verlaufsplan der Unterrichtsstunde (Kontrollgruppe)
4.2.2.3 Arbeitsblätter (Siehe S. 17ff)
4.2.2.4 Karikatur (Siehe S. 20)
4.2.2.5 Kreuzworträtsel (Siehe S. 21)
4.2.2.6 Fotos (Siehe S. 22)
4.2.2.7 Tests (Siehe S. 23f)
4.2.3 Durchführung
4.2.3.1 Durchführung des Unterrichts mit dem Lernprogramm „Hundeberufe“
4.2.3.2 Durchführung des Unterrichts ohne das Lernprogramm „Hundeberufe“
4.2.3.3 Durchführung des Tests
4.3 Ergebnisse
4.3.1 Beobachtungsergebnisse der „Computerkinder“
4.3.1.1 Erarbeitungsphase
4.3.1.2 Ergebnissicherungsphase
4.3.1.3 Übergangsphase
4.3.1.4 Schlussphase
4.3.2 Beobachtungsergebnisse der Kontrollgruppe
4.3.2.1 Einstiegsphase
4.3.2.2 Erarbeitungsphase
4.3.2.3 Ergebnissicherungsphase
4.3.2.4 Übergangsphase
4.3.2.5 Schlussphase
4.3.2 Testergebnisse
4.3.3 Evaluationsergebnisse
4.4 Interpretation
4.5 Vor- und Nachteile des Einsatzes von selbst erstellter Lernsoftware
4.5.1 Nachteile
4.5.2 Vorteile
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Eignung von selbst erstellter Lernsoftware im Grundschulunterricht. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welche Vor- und Nachteile die Nutzung von mit Autorensystemen (wie dem Mediator) entwickelten Lernprogrammen gegenüber herkömmlichen Unterrichtsformen aufweist und wie sich der Einsatz auf die Motivation und den Lernerfolg der Kinder auswirkt.
3.4 Die Erstellung des Lernprogramms zum Thema „Hundeberufe“
Nachdem das Thema „Hundeberufe“ bekannt war, mussten zunächst passende Fotos und Abbildungen aus verschiedenen Lehrbüchern eingescannt und bearbeitet werden. Als nächstes wurde festgelegt, welche Form das Lernprogramm annehmen sollte. Die Entscheidung fiel auf eine lineare Form, das heißt, dass die Schüler von Anfang bis Ende durch das Programm geführt werden sollten, da nicht bekannt war wie gut sich die einzelnen Schüler mit Lernprogrammen auskennen und sie nicht überfordert werden sollten. Es wurden nacheinander einzelne Seiten erstellt, die miteinander verknüpft sind. Die Seiten wurden in der Reihenfolge erstellt, in der sie auch im Programm zu sehen sind. Ein Kreuzworträtsel als Einstieg (wie es bei der Kontrollgruppe der Fall war) wurde bewusst weggelassen, da es zu viel Zeit in Anspruch genommen und somit das Ziel einer kurzen Einstiegsphase verfehlt hätte (in der Kontrollgruppe hingegen rätselten vierzehn Kinder gleichzeitig mit, was eine schnelle Durchführung dieser Phase sicherte). Deshalb wird das Thema im Programm gleich zu Beginn vorgestellt. Um den Kindern zu verdeutlichen, dass es beim Lernen mit dem Computer nicht nur darum gehen soll, alleine zu arbeiten, sondern gemeinsam Problemlösestrategien zu entwickeln, entschied ich mich für Partnerarbeit.
Bereits die erste Aufgabe verlangt von den Benutzern, sich als Lernpaar zu überlegen, welche Hundeberufe es wohl gibt und mit welchen Aufgaben sie verbunden sind. Der Kern des Lernprogramms, in dem die einzelnen Hundeberufe vorgestellt werden, wurde so gestaltet, dass den Kindern zu jedem Hundeberuf drei Aussagen zur Verfügung stehen. Zu zweit soll überlegt werden, welche Aussage passen könnte. Zu jedem Hundeberuf gibt es auf der entsprechenden Seite ein anschauliches Farbfoto, welches den Lernenden helfen soll, Gelesenes besser zu memorieren. Diese Art der Aufgabe soll die Kinder gleichzeitig unterstützen Texte richtig zu lesen und die Inhalte zu verstehen. Da die Schüler nicht 45 Minuten lang am Computer sitzen und nur die Maus bedienen sollten, wurde die Ergebnissicherungsphase des Programms so angelegt, dass ein Arbeitsblatt bearbeitet werden muss.
1 Aspekte des Lehrens und Lernens in Bezug auf Lernsoftware: Theoretische Herleitung der Anforderungen an Lehrpersonen und Lernprozesse unter Berücksichtigung von Lernsoftware.
2 Lehren und Lernen mit dem Computer: Untersuchung der medienspezifischen Besonderheiten des Computers als Lernwerkzeug und Diskussion der Kontroverse über dessen Wirksamkeit.
3 Lernsoftware: Definition von Lernsoftware und methodische Einführung in die Entwicklung eigener Programme mithilfe des Autorensystems Mediator.
4 Eine Untersuchung zum Einsatz selbst erstellter Lernsoftware: Durchführung und Auswertung einer empirischen Studie mit einer Testgruppe und einer Kontrollgruppe zum Thema Hundeberufe.
5 Zusammenfassung: Abschließende Reflexion über die Eignung und den Nutzen von selbst erstellter Lernsoftware als Unterrichtsbegleitmaterial.
Lernsoftware, Grundschule, Hundeberufe, Autorensystem, Mediator, Mediendidaktik, Computerunterstützter Unterricht, Individualisierung, Lerntempo, Grundschulpädagogik, Empirische Untersuchung, Lernmotivation, Partnerarbeit, Lehren, Lernen.
Die Arbeit untersucht, ob und unter welchen Voraussetzungen es für Lehrkräfte an Grundschulen sinnvoll ist, selbst Lernsoftware zu erstellen, anstatt auf kommerzielle Produkte zurückzugreifen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Didaktik des computerunterstützten Lernens, der praktischen Software-Entwicklung für Grundschüler und dem Vergleich von Lernergebnissen zwischen verschiedenen Unterrichtsformen.
Das Hauptziel ist die Erörterung der Vor- und Nachteile von selbst erstellter Lernsoftware anhand eines praktischen Beispiels, um Lehrkräften bei der Entscheidung für oder gegen den Einsatz solcher Medien zu helfen.
Es wurde ein empirischer Versuchsansatz gewählt, bei dem eine Klasse in eine Testgruppe (Lernen mit dem Computer) und eine Kontrollgruppe (herkömmlicher Unterricht) unterteilt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Darstellung der Erstellung des Programms „Hundeberufe“ sowie die Auswertung der Beobachtungen und Testergebnisse der beiden Gruppen.
Wichtige Begriffe sind Lernsoftware, Grundschule, Autorensysteme, Individualisierung, Lerntempo und empirische Untersuchung.
Dies wurde gewählt, um die Schüler der zweiten Klasse, die noch keine Erfahrung mit Lernsoftware hatten, nicht durch komplexe Navigationsmöglichkeiten zu überfordern.
Die Arbeitsblätter dienten zur Ergebnissicherung, förderten die Feinmotorik der Kinder und ermöglichten ein handschriftliches Üben, das bei der Nutzung von Tastaturen oft vernachlässigt wird.
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