Bachelorarbeit, 2012
67 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Motivation und Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Struktur der Arbeit
2. Grundlagen Kunstgalerien
2.1. Definition Kunstgalerien
2.2. Zielgruppe von Kunstgalerien
3. Grundlagen Social Media
3.1. Definition Social Media
3.2. Merkmale von Social Media
3.3. Beispiele für Social Media Anwendungen
4. Social Media für Kunstgalerien
4.1. Besonderheiten
4.2. Ausgangslage und Voraussetzungen
5. Erfolgsfaktorenmodell
5.1. Erfolgsindikatoren
5.2. Erfolgsfaktoren
5.2.1. Potentialfaktoren
5.2.2. Erfolgsfaktoren für die Implementierung
5.3. Modell
6. Fallstudien
6.1. Vorgehensweise
6.2. Durchführung
6.2.1. Hauser & Wirth – New York, London, Zürich
6.2.2. Harris Lieberman Gallery – New York
6.2.3. Galerie für moderne Fotografie – Berlin
6.2.4. Galerie Tanja Wagner – Berlin
6.3. Zusammenfassung und Auswertung
7. Checkliste „Erfolgreiches Social Media für Kunstgalerien“
8. Kritik und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einsatz von Social Media als Marketinginstrument für Kunstgalerien. Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer theoretischen Fundierung und einer empirischen Analyse von vier Fallstudien ein Erfolgsfaktorenmodell zu entwickeln, das Galerien als Leitfaden für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie dienen kann.
1.1. Motivation und Problemstellung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Ermittlung von Erfolgsfaktoren für Social Media von Kunstgalerien. Nach ersten Recherchen erscheint dieses Thema besonders interessant, da für Kunstgalerien, als Untergruppe von Kulturinstitutionen, bisher wenig Beiträge zu dem Einsatz oder Nutzen von Social Media als Ergänzung zur alltäglichen Kommunikationsstrategie vorliegen.
So gibt es mittlerweile vielerlei Ratgeber für klassische Kulturinstitutionen wie Museen, Opern- oder Theaterhäuser oder auch Konferenzen mit dem Thema Social Media in der Kultur. Ein Beispiel ist die in einschlägigen Kreisen prominente stART Konferenz, welche 2009 durch Christian Holst und Christian Henner-Fehr (Janner, Holst, Kopp, 2011, S. 13) initiiert wurde. Mit Empfehlungen für Kunstgalerien, als einen eher außergewöhnlichen Akteur auf dem „Kulturmarkt“ beschäftigen sich jedoch bisher nur die wenigsten Autoren aus dieser Branche.
„Außergewöhnlich“ sind Galerien deshalb, weil sie im Gegensatz zu den meisten anderen Kulturinstitutionen keine „Institution“ sind. Galerien finden sich als Akteur auf dem Kunstmarkt, wo sie ihren Umsatz durch den Verkauf von Kunst erwirtschaften. Für Institutionen wie Museen oder Ballettaufführungen ist es der Verkauf einer Eintrittskarte, der zum Ansehen der Kunst bzw. Kultur berechtigt. Hier wird Kultur nicht als Ware, sondern als Kulturgut angesehen und behandelt (Herstatt, 2000, S. 28).
Social Media scheint allerdings für Galerien viel Potential zu bieten. Auf Geschäftsreisen der Galeristen können soziale Medien nicht nur die Kommunikationsarbeit um Einiges erleichtern, sondern auch helfen mit bestimmten Kunden, Künstlern, Sammlern oder Interessenten in Kontakt zu bleiben. Darüber hinaus kam dem „Netzwerken“ in der „Galeriewelt“ auch ohne Facebook, Twitter & Co. schon immer eine große Bedeutung zu. Kunstmessen, Vernissagen und Finissagen gehören zu Pflichtterminen eines Galeristen, allein schon um Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und den Austausch mit relevanten Anspruchsgruppen zu suchen (Herstatt, 2002).
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenstellung, beleuchtet die Besonderheiten von Galerien auf dem Kulturmarkt und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Grundlagen Kunstgalerien: Hier werden Kunstgalerien definiert und die Charakteristika ihrer Zielgruppen im Kontext des Kunstmarktes analysiert.
3. Grundlagen Social Media: Dieses Kapitel erläutert den Social-Media-Begriff, dessen Merkmale sowie relevante Plattformtypen für die Kommunikation.
4. Social Media für Kunstgalerien: Hier werden die Besonderheiten bei der Anwendung von Social Media im Kunstmarketing sowie die Ausgangslage für Galerien thematisiert.
5. Erfolgsfaktorenmodell: Dieses Kapitel präsentiert die theoretische Herleitung von Erfolgsindikatoren und eines Modells, das Potentialfaktoren mit Implementierungsfaktoren verknüpft.
6. Fallstudien: In diesem empirischen Teil wird das Erfolgsfaktorenmodell anhand von vier ausgewählten internationalen und nationalen Galerien auf seine Tauglichkeit überprüft.
7. Checkliste „Erfolgreiches Social Media für Kunstgalerien“: Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird eine praktische Zusammenfassung für den Social-Media-Einsatz in Galerien gegeben.
8. Kritik und Ausblick: Das Abschlusskapitel bewertet die Relevanz des Themas und reflektiert die aktuelle Nutzungssituation in der Galeriebranche.
Social Media, Kunstgalerien, Erfolgsfaktoren, Kulturmarketing, Kunstmarkt, Web 2.0, Kommunikation, Dialogmarketing, Online-Strategie, Markenorientierung, Community Management, Social Technographics, Kunstsammler, Vernetzung, Fallstudien.
Die Arbeit untersucht den Nutzen und die Erfolgsfaktoren von sozialen Medien als ergänzendes Marketinginstrument speziell für Kunstgalerien.
Das Spektrum reicht von den theoretischen Grundlagen der Galeriearbeit und von Social Media über die Entwicklung eines spezifischen Erfolgsfaktorenmodells bis hin zur empirischen Anwendung auf Fallstudien.
Das Hauptziel besteht in der Ermittlung von Erfolgsfaktoren für den Social-Media-Einsatz in Galerien, um daraus einen praktischen Leitfaden bzw. eine Checkliste abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur sowie einem empirischen Teil, der durch vier Fallstudien (interviews und Beobachtung der Online-Auftritte) das Erfolgsfaktorenmodell testet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Ausarbeitung eines Erfolgsfaktorenmodells, das sich aus Potentialfaktoren und Implementierungsfaktoren zusammensetzt, sowie die anschließende Überprüfung dieses Modells anhand realer Galeriebeispiele.
Wichtige Begriffe sind Social Media, Kunstmarketing, Erfolgsfaktoren, Markenorientierung, Dialogorientierung sowie die spezifische Rolle der Kunstgalerien als hybrider Akteur zwischen Kulturbetrieb und kommerziellem Markt.
Die Arbeit stellt fest, dass international agierende Galerien (wie z. B. Hauser & Wirth) tendenziell aktiver und professioneller in den sozialen Medien auftreten als viele nationale Einzelgalerien.
Einige Galeristen sehen einen Widerspruch zwischen der Schnelligkeit und Massentauglichkeit von Social Media und dem exklusiven Grundcharakter des Kunstmarktes. Zudem werden Ressourcenknappheit und das Fehlen einer klaren Relevanz ("Relevanz-Problem") als Hindernisse genannt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

