Diplomarbeit, 2006
77 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Untersuchung von Lasermaterialien für diodengepumpte Ultrakurzpulsverstärker. Ziel ist es, die Eigenschaften verschiedener Materialien zu charakterisieren und ein geeignetes Material für den Aufbau eines leistungsstarken und durchstimmbaren Verstärkers zu finden. Die Arbeit umfasst sowohl theoretische Grundlagen als auch experimentelle Untersuchungen.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Ultrakurzpulslaser ein und erläutert die Bedeutung von diodengepumpten Verstärkern. Kapitel 2 behandelt die physikalischen Grundlagen von Yb-dotierten Festkörperlasern, einschließlich des Aufbaus moderner Hochleistungslaser, der Besetzungsinversion und der Eigenschaften von Ytterbium als aktivem Ion. Kapitel 3 befasst sich mit Simulationen von thermischen Linsen und stabilen Resonatoren, die für die Optimierung des Laseraufbaus von Bedeutung sind. Kapitel 4 beschreibt grundlegende Untersuchungen zur Charakterisierung von Lasermaterialien, einschließlich Durchlichtverfahren, Untersuchung der optischen Güte, Fluoreszenzlebensdauerbestimmung, Absorptions- und Emissionsverhalten sowie der Bestimmung von Zerstörschwellen. Kapitel 5 beschreibt den Aufbau eines Yb:CaF2-Verstärkers, einschließlich der Optimierung des Pumpaufbaus, der Messung des Kleinsignalverstärkungsfaktors, der Demonstration der Durchstimmbarkeit und des quasi-cw-Laserbetriebs.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen diodengepumpte Ultrakurzpulsverstärker, Yb-dotierte Festkörperlaser, Lasermaterialien, Charakterisierung, Simulationen, thermische Linsen, Resonatoren, Durchstimmbarkeit, quasi-cw-Laserbetrieb, Zerstörschwellen, Fluoreszenzlebensdauer, Absorptions- und Emissionsverhalten, optische Güte.
MOPA steht für Master Oscillator Power Amplifier. Es beschreibt ein mehrstufiges System, bei dem ein schwacher Laserstrahl (Oszillator) durch nachfolgende Verstärkerstufen auf hohe Leistungen gebracht wird.
Ytterbium eignet sich hervorragend als aktives Ion für Hochleistungslaser, da es eine effiziente Besetzungsinversion ermöglicht und geringe thermische Verluste aufweist.
Eine thermische Linse entsteht durch Temperaturgradienten im Lasermaterial während des Pumpvorgangs, was die Strahlqualität und Stabilität des Resonators beeinflusst.
Die Zerstörschwelle wird durch experimentelle Bestrahlung des Materials mit steigender Laserintensität gemessen, um den Punkt der physischen Beschädigung zu ermitteln.
Dieser Verstärker bietet eine gute Durchstimmbarkeit, hohe thermische Leitfähigkeit und eignet sich besonders für die Erzeugung von Ultrakurzpulsen.
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