Examensarbeit, 2004
223 Seiten, Note: 1,5
I. VORÜBERLEGUNGEN
II. FACHWISSENSCHAFTLICHER TEIL
1. ENERGETISCHE GRUNDLAGEN
1.1. ENERGIEBEGRIFF
1.2. DAS ENERGIEPOTENTIAL
1.3. ENERGIERESSOURCEN
1.4. PRIMÄRENERGIEVERBRAUCH (PEV)
2. DAS ENERGIEANGEBOT DER ERDE
2.1. STRUKTUR DES PRIMÄRENERGIEVERBRAUCHS UND DER STROMERZEUGUNG…
2.1.1. …weltweit
2.1.2. …in Deutschland
2.2. ÖKOBILANZEN VERSCHIEDENER ENERGIETRÄGER
2.3. FOSSILE ENERGIETRÄGER
2.3.1. Definition
2.3.2. Heutige Nutzung und Ausblick
2.4. ERNEUERBARE ENERGIETRÄGER
2.4.1. Definition
2.4.2. Heutige Nutzung erneuerbarer Energieträger
3. ERNEUERBARE ENERGIEN IN SÜDBADEN
3.1. DIE WASSERKRAFT
3.1.1. Physisch-geographische Grundlagen
3.1.2. Technische Voraussetzungen und Ausblick
3.1.3. Die momentane Nutzung der Wasserkraft
3.1.3.1. Überblick
3.1.3.2. Die Nutzung der Wasserkraft in Südbaden
3.1.4. Möglichkeiten für die Wasserkraftnutzung in der Zukunft
3.1.4.1. Weltweites Potential
3.1.4.2. Potential in Deutschland
3.1.4.3. Zukünftige Chancen für Südbaden
3.1.5. Vor- und Nachteile der Nutzung der Wasserkraft
3.2. DIE WINDENERGIE
3.2.1. Physisch-geographische Grundlagen
3.2.2. Technische Voraussetzungen
3.2.3. Ausblick
3.2.4. Die momentane Nutzung der Windenergie
3.2.4.1. Überblick
3.2.4.2. Die Nutzung der Windenergie in Südbaden
3.2.5. Möglichkeiten für die Windenergienutzung in der Zukunft
3.2.5.1. Weltweites Potential
3.2.5.2. Potential in Deutschland
3.2.5.3. Zukünftige Chancen für Südbaden
3.2.6. Vor- und Nachteile der Windenergie
3.3. DIE SOLARENERGIE
3.3.1. Physisch-geographische Voraussetzungen
3.3.2. Photovoltaische Energieerzeugung
3.3.2.1. Technische Voraussetzungen
3.3.2.2. Ausblick
3.3.2.3. Die momentane Nutzung der Photovoltaik
3.3.2.4. Vor- und Nachteile der photovoltaischen Energiegewinnung
3.3.3. Solarthermische Energieerzeugung
3.3.3.1. Solarthermische Warmwasser- und Raumwärmegewinnung
3.3.3.2. Solarthermische Stromerzeugung
3.3.4. Möglichkeiten für die Solarenergienutzung in der Zukunft
3.3.4.1. Weltweites Potential
3.3.4.2. Potential in Deutschland
3.3.4.3. Zukünftige Chancen für Südbaden
3.4. DIE ENERGIE DER BIOMASSE
3.4.1. Biologische Voraussetzungen
3.4.2. Energiegewinnung aus biogenen Festbrennstoffen
3.4.2.1. Technische Voraussetzungen
3.4.2.2. Ausblick
3.4.2.3. Die momentane Nutzung biogener Festbrennstoffe
3.4.3. Energiegewinnung aus Biogas
3.4.3.1. Technische Voraussetzungen
3.4.3.2. Ausblick
3.4.3.3. Die momentane Nutzung von Biogas
3.4.4. Energiegewinnung aus Biokraftstoffen
3.4.4.1. Technische Voraussetzungen und Ausblick
3.4.4.2. Die momentane Nutzung von Biokraftstoffen
3.4.5. Möglichkeiten der energetischen Nutzung von Biomasse in der Zukunft
3.4.5.1. Weltweites Potential
3.4.5.2. Potential in Deutschland
3.4.5.3. Chancen der energetischen Biomassenutzung in Südbaden
3.4.6. Vor- und Nachteile der energetischen Nutzung von Biomasse
3.4.7. Exkurs: Klär- und Deponiegasnutzung
3.5. DIE GEOTHERMIE
3.5.1. Physisch-geographische Voraussetzungen
3.5.2. Technische Voraussetzungen
3.5.2.1. Oberflächennahe Geothermie
3.5.2.2. Erdwärmenutzung mit tiefen Erdwärmesonden
3.5.2.3. Hydrothermale Systeme mit hohem Temperaturangebot
3.5.2.4. Hydrothermale Systeme mit niedrigem Temperaturangebot
3.5.2.5. Hot-Dry-Rock-Verfahren
3.5.3. Ausblick
3.5.4. Die momentane Nutzung der Geothermie
3.5.4.1. Überblick
3.5.4.2. Die Nutzung der Geothermie in Südbaden
3.5.5. Möglichkeiten für die Nutzung der Geothermie in der Zukunft
3.5.5.1. Weltweites Potential
3.5.5.2. Potential in Deutschland
3.5.5.3. Zukünftige Chancen für Südbaden
3.5.6. Vor- und Nachteile der geothermischen Energiegewinnung
3.6. WEITERE ERNEUERBARE ENERGIEN
3.7. ENERGIEEINSPARUNG
4. GESAMTE NUTZUNG ERNEUERBARER ENERGIEN IN SÜDBADEN
5. GESAMTPOTENTIAL DER ERNEUERBAREN ENERGIETRÄGER IN SÜDBADEN
6. GRENZEN DER NUTZUNG IN SÜDBADEN
6.1. WIRTSCHAFTLICHE GRENZEN
6.2. POLITISCHE GRENZEN
6.3. STRUKTURELLE GRENZEN
6.4. GRENZEN AUFGRUND VON INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSDEFIZITEN
6.5. KONKLUSION
7. ERNEUERBARE ENERGIEN IN SÜDBADEN – EIN FAZIT
III. DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN
1. OBERZIELE DES FÄCHERVERBUNDES ERDKUNDE – WIRTSCHAFTSKUNDE – GEMEINSCHAFTSKUNDE
2. DAS THEMA IM NEUEN BILDUNGSPLAN
2.1. DAS THEMA IM FÄCHERVERBUND EWG
2.2. DAS THEMA IM FÄCHERVERBUND NWA
2.3. DAS THEMA IN ANDEREN FÄCHERN
3. AUSWAHL DES THEMAS
4. DIE UMSETZUNG DES THEMAS IM RAHMEN DES PROJEKTUNTERRICHTS
4.1. GESCHICHTE DES PROJEKTUNTERRICHTS
4.2. GRUNDLAGEN
4.2.1. Komponente 1: Projektinitiative
4.2.2. Komponente 2: Auseinandersetzung mit der Projektinitiative in einem vorher vereinbarten Rahmen
4.2.3. Komponente 3: Entwicklung der Projektinitiative zum Bestätigungsgebiet
4.2.4. Komponente 4: (Verstärkte) Aktivität im Betätigungsgebiet – Projektdurchführung
4.2.5. Komponente 5: Beendigung eines Projekts
4.2.6. Komponente 6: Fixpunkt
4.2.7. Komponente 7: Metainteraktion / Zwischengespräch
4.2.8. Fazit
4.3. TATSÄCHLICHE UMSETZUNG
4.3.1. Zielsetzung und Ablauf des Projekts
4.3.2. Auftretende Probleme innerhalb des Projekts
4.3.3. Vergleich zwischen Theorie und Praxis
4.4. WEITERE MÖGLICHKEITEN DER UMSETZUNG
5. FAZIT
IV. SCHLUSSBETRACHTUNG
V. LITERATURVERZEICHNIS
VI. ANHANG
A. ZUSÄTZLICHE MATERIALIEN
B. EXKURS: DER ENERGIEMARKT IN SÜDBADEN
C. GESCHICHTE DER NUTZUNG ERNEUERBARER ENERGIEN
D. WEITERFÜHRENDE TECHNISCHE ASPEKTE ZU ERNEUBAREN ENERGIEN
E. ANDERE ERNEUERBARE ENERGIETRÄGER IM ÜBERBLICK
Die Arbeit untersucht das Potential erneuerbarer Energien in der Region Südbaden, analysiert die heutige Nutzungssituation unter Berücksichtigung ökonomischer und politischer Rahmenbedingungen und entwickelt darauf basierend Konzepte für eine praxisnahe Vermittlung dieser Thematik im Rahmen des Projektunterrichts an Realschulen.
3.1.1. Physisch-geographische Grundlagen
Das gesamte Angebot des Wassers auf der Erde ist nicht, wie eventuell zu vermuten wäre, Schwankungen ausgesetzt, sondern kann als konstant angesehen werden. Die gesamten Vorräte, die in allen drei Aggregatszuständen anzutreffen sind, belaufen sich – je nachdem welchem Autor man Glauben schenken mag – zwischen 0,4 und 1,4 Mrd. km³, wobei der weitaus größte Anteil (96,5 %) in den Meeren der Erde als Salzwasser gespeichert ist. Also sind lediglich 3,5 % als Süßwasser hinterlegt, wovon wiederum die Hälfte in Form von Eis gebunden ist. Im süßen Grundwasser und den Süßwasserseen ist ein weiteres Prozent hinterlegt, und obwohl sein Anteil nur 0,001 % beträgt, muss auch das Wasser genannt werden, welches innerhalb des Kreislaufs als Dampf in der Atmosphäre auftritt und so die Niederschläge beeinflusst (vgl. Nübler. In: Nolzen, 1989. S. 18f).
Da der Mensch auf Süßwasser angewiesen ist und auch Gebrauch davon macht, wären die Vorräte bald erschöpft, wenn es nicht einen von der Natur gesteuerten Prozess geben würde, der garantiert, dass immer wieder neues Süßwasser entsteht – der globale Wasserkreislauf. „Er wird im Wesentlichen durch eine Verdunstung aus den Weltmeeren und u. a. den Pflanzen und den Gewässern auf den Kontinenten gespeist.“ (Kaltschmitt, 1997. S. 78). Daher spielt, obwohl immer nur gerade eine sehr kleiner Anteil des Gesamtangebots beinhaltend, der Wasserdampf in der Atmosphäre doch eine sehr wichtige Rolle.
I. VORÜBERLEGUNGEN: Hinführung zur Bedeutung erneuerbarer Energien für den Klimaschutz und die zukünftige Energieversorgung, mit Fokus auf das besondere Potential der Region Südbaden.
II. FACHWISSENSCHAFTLICHER TEIL: Detaillierte Analyse der energetischen Grundlagen, der weltweiten und deutschen Energiesituation sowie eine umfassende Untersuchung der einzelnen erneuerbaren Energieträger in Südbaden hinsichtlich Potenzialen und Grenzen.
III. DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN: Konzeptionelle Überlegungen zur Integration der Thematik in den Schulunterricht unter besonderer Berücksichtigung des Projektunterrichts und der Vorgaben des neuen Bildungsplans.
IV. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Reflexion über die Möglichkeiten und Hindernisse beim Ausbau erneuerbarer Energien in Südbaden sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Erneuerbare Energien, Südbaden, Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Biomasse, Geothermie, Primärenergieverbrauch, Projektunterricht, Energiepotential, Energiewende, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, regenerative Energieträger, Energiewirtschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse erneuerbarer Energien in Südbaden, untersucht deren heutiges Nutzungspotenzial und entwickelt didaktische Ansätze zur Vermittlung in der Schule.
Die zentralen Felder sind die energetischen Grundlagen, das spezifische regionale Potenzial Südbadens, die verschiedenen Technologien wie Wind-, Wasser-, Solar- und Bioenergie sowie die didaktische Umsetzung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie erneuerbare Energien in der Region Südbaden nachhaltig genutzt werden können und welche Möglichkeiten der Projektunterricht bietet, um Schülern diese komplexe Thematik näherzubringen.
Es handelt sich um eine sachanalytische Abhandlung, die durch die Auswertung von Statistiken, Fachliteratur und aktuellen Studien sowie durch didaktische Konzepte gestützt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in einen fachwissenschaftlichen Abschnitt zur Energiethematik und einen didaktischen Teil, der konkrete Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen des neuen Bildungsplans und des Projektunterrichts beschreibt.
Charakterisierende Begriffe sind unter anderem Erneuerbare Energien, Südbaden, Energiepotential, Projektunterricht und Nachhaltigkeit.
Südbaden ist aufgrund seiner geografischen Gegebenheiten – vom Schwarzwald mit Wind- und Biomassepotenzial bis hin zum Rheintal mit Wasserkraft- und Geothermienutzung – prädestiniert für eine vielfältige Anwendung verschiedenster erneuerbarer Energietechniken.
Der Bildungsplan fordert vermehrt vernetztes Denken und fächerübergreifende Kompetenzen; das vorgeschlagene Projektkonzept nutzt die geforderte handlungsorientierte Arbeitsweise, um die Energie-Thematik in Fächerverbünden wie EWG und NWA praxisnah zu integrieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

