Diplomarbeit, 2004
93 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Definition und Begriffsabgrenzung
3 Grundlagen der Personalbeschaffung
3.1 Theorie von Arbeitskraft – Anbietern und – Nachfragern
3.1.1 Personalbeschaffungsprozess
3.1.2 Bewerber als Kunde
3.1.3 Talent Relationship Management
3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.2.1 Datenschutz
3.2.2 Eigentumsvorbehalt
4 Einsatz neuer Medien im Personalbeschaffungsprozess
4.1 Digitale Veröffentlichung
4.1.1 Besonderheiten digitaler Stellenanzeigen
4.1.2 Jobbörsen
4.1.2.1 Marktbetrachtung
4.1.2.2 Leistungsmerkmale
4.1.2.3 Preismodelle
4.1.2.4 best practice: RWE AG
4.1.3 Bundesagentur für Arbeit
4.2 Digitaler Bewerbungsweg
4.2.1 E-Mail und Datenträger
4.2.2 Elektronisches Bewerbungsformular
4.3 Digitale Veröffentlichung und digitaler Bewerbungsweg
4.3.1 best practice: HypoVereinsbank AG
4.3.2 best practice: SAP Deutschland AG & Co. KG
4.3.3 best practice: Bertelsmann AG
4.4 Digitaler Bewerbungspool in ERP - Systemen
4.4.1 SAP R/3 Bewerbermanagement
4.4.2 mySAP E-Recruiting
4.5 Digitale Selektionsverfahren
4.5.1 Praxisbeispiel: Cyquest GmbH
4.5.2 Praxisbeispiel: Hotstaff der Commerzbank AG
5 Digitaler Bewerbungsprozess
5.1 Grenzen
5.2 Zukünftige Entwicklung
6 Praxiseinsatz
6.1 Unternehmenspräsentation
6.2 Analyse Beschaffungsprozess
6.2.1 IT – Infrastruktur
6.2.2 Kosten
6.3 Digitale Veröffentlichung und digitaler Bewerbungsweg
6.3.1 Bewertung Internetauftritt
6.3.2 Nutzungsverhalten
6.3.3 Ergebnisanalyse und Optimierungsansätze
6.4 Digitale Veröffentlichung bei Jobbörsen
6.4.1 Anforderungen
6.4.2 Nutzwertanalyse
6.4.2.1 Durchführung
6.4.2.2 Ergebnis
6.5 Projektszenario
7 Resümee und kritische Würdigung
Diese Arbeit befasst sich mit der Transformation der Personalbeschaffung durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Das Hauptziel besteht darin, die theoretischen Ansätze des Electronic Recruiting darzustellen, aktuelle Trends zu analysieren und die praktische Anwendbarkeit in Unternehmen durch die Symbiose von klassischen und digitalen Methoden zu evaluieren.
3.1.2 Bewerber als Kunde
In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit mag es widersprüchlich erscheinen, dass Arbeitgeber aktiv werben müssen um qualifizierte Bewerber zu finden. Jedoch fehlen in Deutschland vermehrt Fachkräfte. Diese Situation und ein gruppenspezifisches Verhalten der Internetnutzung zwingen Recruiting-Verantwortliche stellenbezogene Recruiting-Strategien anzuwenden.
Es existiert kein Leitfaden und keine Handlungsempfehlung. Generell gilt, dass die tendenzielle Nutzung und Vertrautheit mit neuen Medien je Berufsgruppe auch für deren Bewerbungsverhalten gilt. So ist ein kaufmännischer Angestellter über neue Medien tendenziell eher zu erreichen wie eine Handwerker. Unternehmen und Personalverantwortliche müssen sich auf die zielgruppengerechte Auswahl von Recruiting-Medien einrichten.
Abbildung 2 zeigt Vorteile einzelner Medien im Bewerbungsprozess aus Bewerbersicht auf. Das Ergebnis zeigt, dass der größte Nutzen für den Bewerber in einer Bewerbung über eine unternehmenseigene Website zu erzielen ist. Wie die Bewerbung über diese Website erfolgt wird im weiteren Verlauf noch aufzuzeigen sein.
Neben den umfangreichen Informationen sind es die geringen Kosten, die die elektronische Bewerbung über eine Website für den Bewerber interessant machen.
1 Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung des Internets für die Rekrutierung und die Zielsetzung der Arbeit.
2 Definition und Begriffsabgrenzung: Klärung des E-Recruiting-Begriffs und Einordnung in den Gesamtprozess des Human Resource Managements.
3 Grundlagen der Personalbeschaffung: Theoretische Betrachtung der Bedarfssynchronisation zwischen Arbeitgebern und Bewerbern unter Berücksichtigung von Talent Relationship Management.
4 Einsatz neuer Medien im Personalbeschaffungsprozess: Detaillierte Analyse technischer Verfahren, Online-Jobbörsen und unternehmensspezifischer HR-Webseiten.
5 Digitaler Bewerbungsprozess: Kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen der Digitalisierung und zukünftigen Entwicklungen.
6 Praxiseinsatz: Fallstudien zur Anwendung der theoretischen Erkenntnisse in einem konkreten mittelständischen Unternehmenskontext inklusive Kostenanalyse.
7 Resümee und kritische Würdigung: Zusammenfassende Einschätzung der E-Recruiting-Strategien und Ausblick auf die Bedeutung für zukünftige Arbeitsmärkte.
E-Recruiting, Personalbeschaffung, Online-Jobbörsen, Talent Relationship Management, Bewerbermanagement, HR-Marketing, ERP-Systeme, Prozessoptimierung, Online-Bewerbung, Bewerberdatenbank, Personalmarketing, digitale Stellenanzeige, Nutzwertanalyse.
Die Diplomarbeit untersucht die zunehmende Digitalisierung der Personalbeschaffung und beleuchtet, wie Unternehmen neue Medien effizient nutzen können, um qualifizierte Bewerber zu gewinnen.
Die zentralen Themen umfassen Online-Stellenanzeigen, Jobbörsen-Plattformen, Talent Relationship Management, elektronische Bewerbungsverfahren und die Integration in ERP-Systeme.
Ziel ist es, theoretische Ansätze des E-Recruiting mit der Praxis zu verknüpfen und aufzuzeigen, wie Unternehmen eine Symbiose aus traditionellen und modernen Rekrutierungsmethoden schaffen können.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen, die Auswertung von Marktstudien sowie praktische Nutzwertanalysen und Fallbeispiele aus Unternehmen, um Strategien für den Praxiseinsatz abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Personalbeschaffung, die technologischen Möglichkeiten der digitalen Veröffentlichung und den konkreten Praxiseinsatz inklusive IT-Infrastruktur und Kostenanalysen.
Schlüsselbegriffe sind E-Recruiting, Talent Relationship Management, Prozessoptimierung und Online-Bewerbungsmanagement.
Der Autor stuft die Online-Strategie der BA zwar als zukunftsorientiert ein, kritisiert jedoch die aktuell mangelhafte Umsetzung und die umständliche Benutzerführung des Portals.
Online-Spiele (Recrutainment) dienen als innovatives Instrument, um sich von Mitbewerbern abzuheben, psychologisch wertvolle Informationen über Talente zu gewinnen und die Arbeitgebermarke zu stärken.
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