Bachelorarbeit, 2013
58 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit untersucht die spezifische Komplexität von multiperspektivisch erzählten Filmen, die im 21. Jahrhundert an Bedeutung gewinnen. Sie analysiert die Erzählstrategien und Mittel, die zur Konstruktion dieser Komplexität beitragen, indem sie die beiden Filme „Rashomon“ und „Syriana“ als Fallbeispiele heranzieht.
Die Einleitung präsentiert die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit. Sie erläutert, wie die zunehmende Komplexität der Welt sich in der erzählenden Kunst, insbesondere im Film, widerspiegelt. Multiperspektivisches Erzählen wird als adäquate Form der Darstellung von komplexen Zusammenhängen identifiziert.
Das zweite Kapitel definiert zentrale Konzepte und Begriffe, die für die Filmanalyse relevant sind, wie z.B. die Unterscheidung zwischen topographischen und topologischen Räumen, die Rolle von Grenzen und Ereignissen sowie die Bedeutung von Komplexität.
Im dritten Kapitel werden die beiden Filme „Rashomon“ und „Syriana“ analysiert. Es wird untersucht, wie in beiden Filmen durch das multiperspektivische Erzählen spezifische Elemente von Komplexität aufgebaut werden.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Multiperspektivität, Komplexität, Filmanalyse, Erzählstrategien, Räume, Grenzen, Ereignisse, Zeitlichkeit, Informationsvielfalt, Wahrheit, Sinn, „Rashomon“, „Syriana“.
Es ist eine Erzählform, die ein Ereignis aus mehreren, oft unterschiedlichen oder sich widersprechenden Perspektiven darstellt, um Pluralismus und Polyphonie abzubilden.
Beide Filme nutzen Multiperspektivität auf extrem unterschiedliche Weise: „Rashomon“ (1950) destabilisiert Gewissheiten über die Welt, während „Syriana“ (2005) die Komplexität nutzt, um Vertrauen in die Darstellbarkeit globaler Zusammenhänge zu schaffen.
Die Arbeit unterscheidet zwischen topographischen und topologischen Räumen. Grenzen und Ereignisse dienen als Marker, um die verschiedenen Perspektiven und deren Komplexität im Film zu strukturieren.
Durch die Vielfalt an Informationen, unterschiedliche Zeitlichkeiten und die Relativität der subjektiven Wahrheiten der Charaktere entsteht eine vielschichtige filmische Realität.
Ziel ist es, der zunehmenden Komplexität unserer gegenwärtigen Welterfahrung (Internet, Migration, transkulturelle Identitäten) eine adäquate künstlerische Ausdrucksform zu verleihen.
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