Diplomarbeit, 2003
94 Seiten, Note: 1,8
1 Einführung
2 Zwischenbetriebliche Kooperationen
2.1 Begriff der Kooperation
2.2 Triebkräfte und Motive von Kooperationen
2.2.1 Triebkräfte
2.2.2 Motive
2.3 Formen der Kooperation
2.4 Systematisierungskriterien von Kooperationen
2.5 Integrationsintensität
2.6 Problemebereiche der zwischenbetrieblichen Kooperation
2.6.1 Organisation des Managements
2.6.2 Verbindung der Kulturen
2.7 Realisierung der Integration
3 Informationswirtschaft und ihre Schnittstellen
3.1 Informationen
3.2 Kommunikation
3.2.1 Merkmale des Kommunikationsprozesses
3.3 Informationssysteme innerhalb der Kooperation
3.3.1 Gestaltung der Integration von Informationssystemen
3.3.2 Verbindungen von Informationssystemen
3.4 Einfluss der Informationswirtschaft auf die zwischenbetriebliche Kooperation
4 Zwischenbetriebliches Geschäftsprozessmanagement
4.1 Inhalte des Geschäftsprozessmanagements
4.2 WfMC Referenzmodell
4.3 Systemarchitektur
4.3.1 Architektur innerhalb einer Kette
4.3.2 Architektur bei Auslagerung eines Teils des Geschäftsprozesses
4.3.3 Architektur bei loser Kopplung
4.3.4 Architektur bei loser Kopplung mit Zwischeninstanz
4.3.5 Architektur bei Poolung in ein gemeinsames System
4.3.6 Zusammenfassung und Bewertung der architektonischen Konzepte
4.4 Implementierung
4.4.1 Kommunikationsprotokolle
4.4.2 Kommunikationsservices
4.4.3 Ontologie
4.5 Web-Services
4.5.1 WSDL
4.5.2 UDDI
4.5.3 ebXML
4.6 Vorgehen in der Praxis
5 Zusammenfassung und Einordnung der Arbeit
Die Diplomarbeit untersucht die technologischen Herausforderungen und Realisierungsmöglichkeiten bei der Integration von Informationssystemen im Kontext zwischenbetrieblicher Kooperationen. Das primäre Ziel ist es, Konzepte für die informationstechnische Umsetzung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse zu analysieren und zu bewerten.
4.3.2 Architektur bei Auslagerung eines Teils des Geschäftsprozesses
Wird ein Teil des Geschäftsprozesses von einem Unternehmen (Konsument) an ein anderes (Provider) ausgelagert, sind hinsichtlich des Datenaustauschs die gleichen Vorgaben wie bei der Kette zu berücksichtigen. Zusätzlich hat der Konsument ein erhöhtes Interesse an den innerbetrieblichen Prozessen des Providers. Er liefert den Input für den ausgelagerten Prozess und erhält nach Abschluss den Output als Ergebnis. Da diese für den Konsumenten atomare Aktivität Auswirkungen auf den weiteren Verlauf und die Qualität seines übergeordneten Prozesses hat, muss die Architektur über Möglichkeiten des Monitorings und der Einflussnahme auf den Provider verfügen. Exemplarisch soll an dieser Stelle das europäische Forschungsprojekt CrossFlow vorgestellt werden, dass diese Anforderungen in seiner Struktur berücksichtigt. Eine Architektur des dynamischen Outsourcings regelt dabei einen unternehmensübergreifenden Workflow, bei dem ein bestimmter Teil eines linearen Prozesses vollständig an einen Service Provider ausgelagert wird. Das Konzept beschränkt sich auf Situationen, in denen der Provider innerhalb des Prozesses nicht auf den Konsumenten zugreifen darf, sondern in seinen Aktionen unabhängig bleibt und lediglich Kontrollinformationen und das Ergebnis seines Services kommuniziert. Anders als andere Konzepte basiert CrossFlow auf detaillierten Verträgen, die die Workflows spezifizieren. Um einen der Kooperation zugrundeliegenden Vertrag zu schließen, wird das in einer Ableitung von XML dargestellte Angebot mit der Nachfrage über einen virtuellen Service-Händler zusammengeführt.
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung zwischenbetrieblicher Kooperationen durch Globalisierung und den daraus resultierenden Bedarf an informationstechnischer Integration.
2 Zwischenbetriebliche Kooperationen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Kooperation, analysiert Triebkräfte und Motive und klassifiziert verschiedene Kooperationsformen anhand ihrer Integrationsintensität.
3 Informationswirtschaft und ihre Schnittstellen: Hier werden die Grundlagen von Information und Kommunikation innerhalb von Unternehmensnetzwerken dargelegt und die Anforderungen an Informationssysteme spezifiziert.
4 Zwischenbetriebliches Geschäftsprozessmanagement: Der Hauptteil untersucht workflow-basierte Architekturen, wie Kette, lose Kopplung und Poolung, sowie deren Implementierung mittels Standards wie Web-Services und ebXML.
5 Zusammenfassung und Einordnung der Arbeit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert kritisch die Rolle wissenschaftlicher Ansätze und Standards bei der informationstechnischen Integration.
Zwischenbetriebliche Kooperation, Geschäftsprozessmanagement, Workflow-Managementsysteme, Integrationsintensität, Informationswirtschaft, Systemarchitektur, Web-Services, XML, WfMC, ebXML, SOAP, WSDL, UDDI, Unternehmensnetzwerke, E-Business.
Die Arbeit befasst sich mit den technologischen Aspekten der Zusammenarbeit zwischen rechtlich selbstständigen Unternehmen und wie deren Informationssysteme effizient miteinander verbunden werden können.
Die Arbeit behandelt Kooperationsformen, Geschäftsprozessmanagement, die Architektur von Informationssystemen sowie moderne Standards zur elektronischen Kommunikation.
Ziel ist es, verschiedene Konzepte zur technischen Integration von Geschäftsprozessen zwischen Partnerunternehmen darzustellen und deren Eignung unter Berücksichtigung der jeweiligen Integrationsintensität zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Untersuchung bestehender Architekturen und Forschungsprojekte im Bereich Workflow-Management.
Der Hauptteil analysiert spezifische Systemarchitekturen für zwischenbetriebliche Workflows – von einfachen Ketten-Modellen bis hin zu dynamischen Outsourcing-Lösungen mittels Web-Services.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Zwischenbetriebliche Kooperation, Geschäftsprozessmanagement, Workflow-Management (WfMS), XML und Web-Services.
CrossFlow wird als europäisches Forschungsprojekt für dynamisches Outsourcing präsentiert, bei dem ein Teil eines Geschäftsprozesses an einen Service-Provider ausgelagert wird, wobei Verträge die Zusammenarbeit regeln.
Web-Services ermöglichen eine flexible, lose Kopplung von Systemen über das Internet, wobei sie Standards wie SOAP, WSDL und UDDI nutzen, um die technische Verbindung heterogener Anwendungen zu vereinfachen.
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