Bachelorarbeit, 2014
101 Seiten
1 Einleitung
1.1 Einführung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Begriffliche und thematische Grundlegung
2.1 Grundlegende Aspekte der Vergütung
2.1.1 Fixe und variable Vergütung
2.1.2 Funktionen variabler Vergütungssysteme
2.1.3 Leistungs- und erfolgsorientierte variable Vergütung
2.1.3.1 Der Aspekt der Leistung und des Erfolgs in Vergütungssystemen
2.1.3.2 Anforderungen leistungs- und erfolgsorientierter Entgeltbestandteile
2.1.3.3 Methoden zur Leistungsbemessung in Vergütungssystemen
2.2 Grundlegende Aspekte der Motivation von Mitarbeitern
2.2.1 Motiv, Anreiz und Motivation
2.2.2 Extrinsische und intrinsische Motivation
2.2.3 Definition und Bedeutung der Mitarbeitermotivation
2.2.4 Bedürfnisse von Mitarbeitern in Anlehnung an Maslow
2.2.5 Ausgewählte motivationstheoretische Ansätze
3 Leistungs- und erfolgsorientierte Vergütungssysteme als Instrument der Mitarbeitermotivation in Genossenschaftsbanken
3.1 Charakterisierung von Genossenschaftsbanken
3.2 Darstellung, Vorgehensweise und Implementierung der empirischen Befragung
3.3 Leistungs- und erfolgsorientierte Vergütungspraxis in Genossenschaftsbanken
3.4 Motivationssteigerung der Mitarbeiter durch leistungs- und erfolgsorientierte Vergütungssysteme
3.4.1 Erkenntnisse anhand motivationstheoretischer Ansätze
3.4.2 Belohnungsbedingung als Verstärkungseffekt
3.4.3 Gütekriterien als Motivator
3.4.4 Motivationsaspekt der Zielvereinbarungen
3.4.4.1 Bedürfnisgerechte Anreize
3.4.4.2 Empowerment
3.5 Motivationsminderung der Mitarbeiter durch leistungs- und erfolgsorientierte Vergütungssysteme
3.5.1 Problematiken
3.5.2 Verdrängung intrinsischer Motivation
3.5.3 Selektionsproblem
3.5.4 Fehlende persönliche Anerkennung
4 Schlussbetrachtung
Diese Arbeit untersucht die Wirkung leistungs- und erfolgsorientierter Vergütungssysteme auf die Motivation von Mitarbeitern in Genossenschaftsbanken. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob eine solche Vergütungspolitik motivationssteigernd oder motivationsmindernd auf das Personal wirkt und welche Faktoren hierbei eine entscheidende Rolle spielen.
3.4.3 Gütekriterien als Motivator
Wie bereits erwähnt, müssen variable Vergütungssysteme Anforderungen erfüllen, um funktionsfähig und erfolgreich zu sein. Im Folgenden werden die Anforderungen, auch Gütekriterien genannt, an die leistungs- und erfolgsorientierte Vergütung auf ihre Motivationswirkung untersucht. Anlehnend an Kapitel 2.1.3.2 werden die Gütekriterien Gerechtigkeit, Akzeptanz und Transparenz in Betracht gezogen.
Gerechtigkeit: Stabilität und Fairness sind die Schlagwörter dieser Anforderung. Denn nur unter der Voraussetzung kann ein Vergütungssystem auch von einer längerfristigen Motivationswirkung der Mitarbeiter ausgehen. Daher bedarf es einer kontinuierlichen Gewährung der variablen Entgeltbestandteile, denn Vergütung spiegelt die Lebensgrundlage der Mitarbeiter wieder. Die Ausgestaltung der Gerechtigkeit ist hierbei auf zwei Ebenen zu betrachten: Innerbetrieblich und überbetrieblich. Intern sollte die leistungs- und erfolgsorientierte Vergütung ergebnis-, leistungs-, anforderungs- und qualifikationsäquivalent sein, sodass die Vergütung, die der Mitarbeiter für seine erbrachte Leistung bzw. seinen erbrachten Erfolg bekommt, verhältnismäßig ist.
Akzeptanz: Die Akzeptanz eines Vergütungssystems stellt sozusagen die Grundanforderung dar und ist eng mit der Funktionsfähigkeit und dem Erfolg des Vergütungssystems geknüpft. Können sich die Mitarbeiter mit den Leistungsbeurteilungen, der Gestaltung des Systems und mit der Zahlungsweise der leistungs- und erfolgsorientierten Vergütung identifizieren, wird der gewünschte Anreizeffekt erreicht. Somit steigt die Mitarbeitermotivation, wenn sie die für sie zugrundeliegende Vergütungsform verstehen und als geeignet und adäquat empfinden.
Transparenz: Die Motivationswirkung der Akzeptanz hängt eng mit der Bedeutung der Transparenz zusammen. Denn nur wenn ein Vergütungssystem transparent ist, kann vollkommene Akzeptanz entstehen. Die Mitarbeiter müssen die Gestaltung und Anwendung der leistungs- und erfolgsorientierten Vergütung verstehen und nachvollziehen können. Ebenfalls sollte ihnen die Möglichkeit geboten werden, dass sie ihre erreichten Ziele selbst verstehen und nachvollziehen können und die Bemessungsmethoden einsehen können. Nur unter der Voraussetzung gibt man als Unternehmen den Mitarbeitern die Möglichkeit, das Vergütungssystem nachzuverfolgen und folglich verstehen zu können.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz von Mitarbeitermotivation in der Bankenbranche und stellt die Zielsetzung der Thesis dar.
2 Begriffliche und thematische Grundlegung: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen zu Vergütungsmodellen sowie motivationstheoretischen Ansätzen als Basis für die Analyse.
3 Leistungs- und erfolgsorientierte Vergütungssysteme als Instrument der Mitarbeitermotivation in Genossenschaftsbanken: Hier erfolgt die empirische Untersuchung sowie die detaillierte Analyse der Motivationswirkung und -minderung innerhalb der untersuchten Bankengruppe.
4 Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung variabler Vergütungssysteme.
Mitarbeitermotivation, Leistungsvergütung, Erfolgsvergütung, Genossenschaftsbanken, Zielvereinbarung, Motivationspsychologie, Anreizsysteme, Variable Vergütung, Mitarbeiterbindung, Leistungsbeurteilung, extrinsische Motivation, intrinsische Motivation, Crowding-Out-Effekt, Empowerment, Vergütungspraxis.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen leistungs- und erfolgsorientierten Vergütungssystemen und der Mitarbeitermotivation in mittelständischen Genossenschaftsbanken.
Zu den Kernbereichen gehören die Definition verschiedener Vergütungsarten, die psychologischen Grundlagen der Motivation und die praktische Anwendung von Zielvereinbarungsmodellen in der Bankenbranche.
Das Ziel ist es, herauszufinden, inwieweit moderne Vergütungspolitik als Instrument zur Motivationssteigerung dienen kann und welche Risiken, wie etwa eine Motivationsminderung, dabei entstehen können.
Es wurde eine schriftliche, anonyme Befragung von Personalabteilungen ausgewählter Genossenschaftsbanken mittels eines Online-Fragebogens durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Vergütung und Motivation, die Darstellung der speziellen Vergütungspraxis in Genossenschaftsbanken und eine kritische Analyse der Motivationswirkungen.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf Begriffe wie Mitarbeitermotivation, leistungs- und erfolgsorientierte Vergütung, Zielvereinbarungen und Motivationstheorien.
Der Tarifvertrag LEV wird als zentraler Rahmen für die Vergütungspraxis in Volks- und Raiffeisenbanken analysiert, auf dessen Basis betriebliche Vereinbarungen getroffen werden.
Es beschreibt das Risiko, dass durch starke extrinsische Anreize (Geld) die intrinsische Motivation des Mitarbeiters geschwächt wird, was in der Literatur auch als "Crowding-Out"-Effekt bekannt ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

