Bachelorarbeit, 2013
68 Seiten, Note: 2,6
1 Einleitung
1.1 Begriffsabgrenzung
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen des IAS 16
2.1 Zielsetzung von IAS 16
2.2 Anwendungsbereich des IAS 16
3 Bilanzierung von Sachanlagen nach IAS 16
3.1 Ansatz von Sachanlagen
3.2 Bewertung von Sachanlagen
3.2.1 Erstmalige Bewertung von Sachanlagen
3.2.1.1 Anschaffungskosten (investment property)
3.2.1.2 Herstellungskosten
3.2.1.3 Sonderfälle der Anschaffungs- oder Herstellungskosten
3.2.2 Folgebewertung
3.2.2.1 Anschaffungsmodell (Cost-Methode)
3.2.2.2 Neubewertungsmethode
3.2.2.3 Komponentenansatz (component approach)
3.2.3 Abschreibung
3.2.3.1 Planmäßige Abschreibung
3.2.3.2 Abschreibungsvolumen
3.2.3.3 Abschreibungszeitraum
3.2.3.4 Abschreibungsmethoden
3.2.4 Wertminderung
3.2.4.1 Wertminderung als außerplanmäßige Abschreibungen
3.2.4.2 Berechnung der Wertminderung
3.2.4.3 Wertaufholung
3.2.5 Ausbuchung von Sachanlagen
3.3 Kritische Würdigung
4 Praxisbeispiel und Fallstudien
4.1 Fallstudie zu den Sachanlagen des Unternehmen Lufthansa AG
4.1.1 Die Vergangenheit von Lufthansa AG
4.1.2 Die aktuellen Lufthansa AG
4.1.3 Geschäftsbericht von Lufthansa AG
4.1.4 Sachanlagen in der Konzernbilanz Lufthansa AG
4.2 Fallstudie zu den Sachanlagen des Unternehmen Eastman Kodak
4.3 Kritische Würdigung
5 Fazit und Würdigung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bilanzierung von Sachanlagen nach dem Rechnungslegungsstandard IAS 16 umfassend darzustellen und zu analysieren. Dabei steht die Untersuchung der Bewertungsmodelle sowie die praktische Anwendung bei ausgewählten Unternehmen im Vordergrund.
3.2.1.1 Anschaffungskosten (investment property)
Anschaffungskosten werden als Aufwendungen betrachtet. Diese Kosten entstehen, um Vermögensgegenstände anzuschaffen und in einen betriebsbereiten Zustand zu setzen. Diese Vermögensgegenstände können einzeln zugeordnet werden. Die Anschaffungskosten der Sachanlagen umfassen folgende Ausgaben: Anschaffungspreis inklusive Einfuhrzölle und nicht abzugsfähiger Vorsteuer, direkt zurechenbare Kosten und zusätzliche Anschaffungskosten oder Anschaffungspreisminderungen, wie z. B. Rabatte, Skonti und Boni sowie Abzüge beim Kaufpreis (IAS 16.16). Außerdem gibt es Anschaffungsnebenkosten und die abgezinsten Entsorgungskosten als Rückstellung. Schließlich bestehen Fremdkapitalkosten für die qualifizierten Vermögenswerte.18
Der handelsrechtliche Terminus der Anschaffungskosten findet auch in der Steuerbilanz Anwendung. Werden die Anschaffungskosten am nachfolgenden Bilanzstichtag durch Abschreibungen vermindert, bezeichnet man den neuen Wertansatz als „fortgeführte Anschaffungskosten“.
1 Einleitung: Definition der zentralen Begriffe und Darlegung der Forschungsfrage sowie der Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen des IAS 16: Erläuterung der Zielsetzung und des Anwendungsbereichs des IAS 16 im Rahmen der internationalen Rechnungslegung.
3 Bilanzierung von Sachanlagen nach IAS 16: Detaillierte Darstellung der Bewertungs- und Abschreibungsmethoden für Sachanlagen, einschließlich des Komponentenansatzes.
4 Praxisbeispiel und Fallstudien: Anwendung der erarbeiteten Theorie anhand der Konzernbilanzen der Lufthansa AG und Eastman Kodak.
5 Fazit und Würdigung: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Bedeutung des Standards IAS 16 für die globale Rechnungslegung.
Bilanzierung, IAS 16, Sachanlagen, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Folgebewertung, Abschreibung, Wertminderung, Neubewertungsmethode, Komponentenansatz, IFRS, Lufthansa AG, Eastman Kodak, Rechnungslegung, Anlagevermögen
Die Arbeit behandelt die Bilanzierung von Sachanlagen gemäß dem internationalen Rechnungslegungsstandard IAS 16 und analysiert deren Anwendung in der Praxis.
Zentrale Themen sind die Bewertung von Sachanlagen bei Zugang und Folgebewertung, verschiedene Abschreibungsmethoden sowie der Umgang mit Wertminderungen.
Das Ziel ist eine ausführliche Darstellung und Analyse der Bilanzierungsvorschriften nach IAS 16, um zu verdeutlichen, wie Unternehmen Sachanlagen in ihrer Bilanz ausweisen und bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der maßgeblichen Standards und Fachliteratur, ergänzt durch eine praktische Fallstudienanalyse der Lufthansa AG und Eastman Kodak.
Der Hauptteil widmet sich intensiv der Erstbewertung, Folgebewertung (Anschaffungs- vs. Neubewertungsmodell), Abschreibungsverfahren sowie dem Komponentenansatz.
Wichtige Begriffe sind unter anderem IAS 16, Sachanlagen, Anschaffungskosten, Abschreibungsmethoden und die Anwendung der IFRS.
Die Lufthansa AG nutzt das Anschaffungskostenmodell und weist ein kontinuierliches Wachstum des Sachanlagevermögens auf, wobei insbesondere die Flugzeugflotte einen signifikanten Anteil ausmacht.
Die Fallstudie zeigt, wie wirtschaftliche Krisen und eine nicht angepasste Unternehmensstrategie zu einem drastischen Wertverfall der Sachanlagen führen können.
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