Fachbuch, 2014
77 Seiten
1. König Louis XV. Der Vielgeliebte
Diese Arbeit widmet sich dem Leben und Wirken von Louis XV., König von Frankreich und Navarra, und beleuchtet sowohl seine schwierige Kindheit als auch die komplexen politischen Verhältnisse sowie seinen ausschweifenden Lebenswandel am französischen Hof.
König Louis XV. Der Vielgeliebte
Von Historikern wird Louis XV. (1710–1774), König von Frankreich und Navarra, oft negativ beurteilt. Man macht ihn vielfach für Missstände verantwortlich, die unter seinem Nachfolger Louis XVI. (1754–1793) zur Französischen Revolution (1789–1799) führten. Die Nachwelt kennt den führungsschwachen Louis XV. vor allem wegen seines ausschweifenden Lebenswandels und wegen seiner Beziehungen zur Marquise de Pompadour und zur Madame Dubarry, die als Inbegriff der Mätresse gelten.
Kurioserweise bezeichnete das französische Volk diesen vielleicht missverstandenen Herrscher zunächst als „der Vielgeliebte“ („le Bien-Aimé“) und später als „der Ungeliebte“ („le Mail-Aimé“).
König Louis XV. Der Vielgeliebte: Das Kapitel bietet eine Einführung in die Person des Königs, seine Abstammung und die konträre Rezeption seiner Herrschaft durch Historiker und das französische Volk.
Louis XV., Frankreich, Monarchie, Versailles, Mätressen, Marquise de Pompadour, Madame Dubarry, Maria Leszczynska, Regentschaft, Hofleben, Bourbonen, Geschichte, Politik, Attentat, absolutistische Herrschaft
Die Arbeit zeichnet das Leben von Louis XV. von Frankreich nach, wobei insbesondere seine Entwicklung vom verwaisten Kind zum absolutistischen Herrscher im Mittelpunkt steht.
Zentral sind die Dynamiken am französischen Königshof, die Rolle von einflussreichen Mätressen, die familiären Bindungen und die politischen Herausforderungen der Zeit.
Das Ziel ist eine historisch fundierte Betrachtung von Louis XV., die über das gängige Bild eines führungsschwachen Herrschers hinausgeht und die Hintergründe seines Lebens beleuchtet.
Der Autor nutzt eine biografische und deskriptive Methode, gestützt auf historische Aufzeichnungen und zeitgenössische Quellen.
Der Hauptteil behandelt die Kindheit unter der Regentschaft, die Eheschließung, das politische Verhältnis zu seinen Ministern und das Attentat durch Damiens.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bourbonen, Versailles, Mätressenwirtschaft, Absolute Monarchie und die historische Ära des 18. Jahrhunderts charakterisiert.
Der König galt als unnahbar und schätzte seine Privatsphäre, während er gleichzeitig von einem starren Hofzeremoniell geprägt war.
Das Attentat durch Damiens erschütterte den König zutiefst und festigte seinen misstrauischen Blick auf seine Untertanen.
Dieser Kontrast spiegelt den Wandel in der Wahrnehmung des Königs durch das französische Volk wider, das ihn anfangs feierte und später kritisierte.
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