Bachelorarbeit, 2014
137 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Software-Tools, das Klein- und Mittelstädte bei der Auswahl und Durchführung von Grundstücksvergabeverfahren unterstützen soll. Ziel ist es, ein Werkzeug zu schaffen, das die Komplexität des Verfahrens vereinfacht und Kommunen bei der Entscheidungsfindung unterstützt.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Grundstücksvergabeverfahren ein und erläutert die Motivation, das Ziel und den Ansatz der Arbeit. Es werden wichtige Begriffsbestimmungen definiert und die Methodik der Untersuchung vorgestellt.
Kapitel 2 beleuchtet die immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Zielsetzungen der verschiedenen Stakeholder, die an Grundstücksvergabeverfahren beteiligt sind. Es werden die Handlungsmotive der öffentlichen Hand, der Grundstückseigentümer, der Öffentlichkeit, der Immobilienprojektentwickler, der Immobilieninvestoren, der Immobilienfinanzinstitutionen, der Immobiliendienstleister, der Immobiliennutzer und der Bauunternehmen analysiert.
Kapitel 3 befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Auswahl des Grundstücksvergabeverfahrens. Es werden die Vergabestruktur, die gesetzlichen Bestimmungen zur Vergabe von öffentlichen Grundstücken, die Mindestanforderungen an einen diskriminierungsfreien und transparenten Wettbewerb sowie die aktuelle Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs im Zusammenhang mit Grundstücksvergaben behandelt.
Kapitel 4 bietet eine konzeptionelle Betrachtung verschiedener Verfahrensmodelle für die Grundstücksvergabe. Es werden sowohl formale als auch non-formale Modelle vorgestellt und deren Vor- und Nachteile diskutiert.
Kapitel 5 beschreibt die Entwicklung des Software-Tools, das die Auswahl und Durchführung von Grundstücksvergabeverfahren vereinfachen soll. Es werden die Anforderungen an das Tool, die Konzeption, die Implementierung und die Dokumentation des Tools erläutert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Grundstücksvergabeverfahren, öffentliche Hand, Immobilienwirtschaft, Recht, Software-Tool, Klein- und Mittelstädte, Entscheidungshilfe, Verfahrensmodelle, Stakeholder, Zielsetzungen, Rahmenbedingungen, Entwicklung, Anwendung.
Diesen Städten fehlt oft spezialisiertes Fachpersonal oder Erfahrung im Vergleich zu Großstädten. Ein Software-Tool bietet eine strukturierte Entscheidungshilfe für komplexe Verfahren.
Es müssen EU-Schwellenwerte, das Vergaberecht sowie Anforderungen an Diskriminierungsfreiheit und Transparenz beachtet werden, insbesondere nach aktuellen Urteilen wie der Wildeshausen-Entscheidung.
Formale Verfahren (z.B. offenes Verfahren) folgen strengen gesetzlichen Abläufen, während non-formale Modelle (z.B. Bestgebotsverfahren) mehr Flexibilität bei der Investorenauswahl bieten.
Die öffentliche Hand muss die Interessen von Bürgern, Investoren und städtebaulichen Zielen abwägen, um eine erfolgreiche und politisch akzeptierte Grundstücksentwicklung zu gewährleisten.
Es führt den Anwender durch die Eingabe relevanter Parameter zu einer Handlungsempfehlung für das am besten geeignete Vergabeverfahren und erleichtert die Dokumentation.
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