Fachbuch, 2014
34 Seiten
Didaktik für das Fach Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik
1. Einführung
1.1. Vorteile von Steno
1.2. Geschichtliches
1.3. Lehrbücher
1.4. Systemurkunde 1968
1.5. Deutsch-Englische Kurzschrift
2. Steno lernen
2.1. Allein lernen
2.2. Gemeinsam lernen
2.3. Im Verein lernen
2.4. Einen kostenpflichtigen Lehrgang absolvieren
2.5. Stenograf als Beruf
2.6. Zeitaufwand für das Lernen
2.7. Kostenaufwand
3. Beschreibung der Grundlagen
3.1. Was ist Kurzschrift?
3.2. Aufbau der Deutschen Einheitskurzschrift
3.3. Schreibrichtung und Schriftneigung
3.4. Schreibraum
3.5. Rechtschreibung, Interpunktion, Worttrennungen
3.6. Stenozeichensatz
3.6.1. Mitlaute (Konsonanten)
3.6.2. Mitlautkombinationen
3.6.3. Selbstlaute (Vokale), Umlaute und Selbstlautzeichen
3.6.3.1. Selbstlautdarstellung im Regelfall
3.6.3.2. Verstärkung
3.6.3.3. Auslautende Selbstlaute und Selbstlautzeichen
3.6.3.4. Aufeinanderfolgende Selbstlaute
3.6.4. Mitlautpaare
3.6.5. Kürzel
3.6.6. Hervorhebungen und besondere Unterscheidungen
3.7. Zahlen und andere Zeichen
3.8. Deutlichkeit und Verständlichkeit
4. Zusammenhänge und Voraussetzungen
4.1. Verkehrsschrift
4.2. Eilschrift und Redeschrift
4.3. Vergleich von Verkehrsschrift und Eilschrift
4.4. Kontrolle des eigenen Stenogramms
4.5. Korrektes Deutsch ist Voraussetzung
4.6. Geistige Beweglichkeit trainieren
4.7. Mit welchen Schreibstiften stenografiert man?
4.8. Wie hält man den Schreibstift richtig?
4.9. Persönlicher Stil
4.10. Urheberrecht
5. Stenogramme
5.1. Stenogramme als Grafik speichern und ausdrucken
5.2. Stenogramme als Verschlüsselung
5.3. Stenogramme aus der Praxis
5.3.1. Vorlesungsmitschriften
5.3.2. Buchinhalte
5.4. Zusammenstellung der hier gezeigten Stenogramme
6. Kurzschrift im Internet (Links)
7. Verzeichnis der Bilder
8. Sachverzeichnis
Dieses Lehrheft vermittelt fundierte Kenntnisse über die Deutsche Einheitskurzschrift und dient als praxisorientierter Leitfaden für Anfänger und Fortgeschrittene, um gesprochene Inhalte schnell und effizient zu notieren. Die zentrale Forschungsfrage bzw. Zielsetzung besteht darin, den Nutzen der Stenografie im digitalen Zeitalter aufzuzeigen und die notwendigen methodischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anwendung zu vermitteln.
3.6.3.3. Auslautende Selbstlaute und Selbstlautzeichen
Man unterscheidet offene und geschlossene Silben. Offen ist eine Silbe, die mit einem Selbstlaut oder Diphthong endet, geschlossen ist eine Silbe, die mit einem Mitlaut endet.
Bei offenen Silben am Wortende gilt für auslautende Selbstlaute oder Diphthonge:
e wird durch einen kurzen, leicht schrägen halbstufigen Strich,
o wird durch einen langen waagrechten Strich,
i wird durch einen ganzstufigen Aufwärtsstrich,
ei und ai durch einen ganzstufigen schrägen Aufwärtsstrich geschrieben.
In diesen Fällen gibt es keinen nachfolgenden Mitlaut. Auch ein Dehnungs-h (Stroh, froh, Reh) könnte weggelassen werden, sollte aber in Einzelfällen zur Verdeutlichung geschrieben werden.
Wenn a ö ü ä und au äu u eu am Wortende auftreten, wird dafür ein Selbstlautzeichen (siehe Bild 9 auf Seite 16) gesetzt, das jeweils stellvertretend für den fehlenden nachfolgenden Mitlaut steht, der zur Verstärkung und/oder Hoch-/Tiefstellung nötig wäre.
1. Einführung: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über die Stenografie sowie eine Erläuterung der persönlichen Vorteile für Studierende und Berufstätige.
2. Steno lernen: Hier werden verschiedene Lernwege wie das Selbststudium oder der Besuch von Stenovereinen aufgezeigt sowie Zeit- und Kostenaufwand realistisch eingeschätzt.
3. Beschreibung der Grundlagen: Dieser Hauptteil widmet sich detailliert der Systematik der Deutschen Einheitskurzschrift, den Zeichensetzungsregeln sowie den verschiedenen Lautkombinationen.
4. Zusammenhänge und Voraussetzungen: Das Kapitel erläutert die Unterschiede zwischen Verkehrs-, Eil- und Redeschrift und betont die Bedeutung von geistiger Fitness sowie der richtigen Schreibtechnik.
5. Stenogramme: Hier wird der Umgang mit Stenogrammen in der digitalen Welt thematisiert und eine Auswahl an Praxisbeispielen aus Vorlesungsmitschriften und Buchzusammenfassungen vorgestellt.
6. Kurzschrift im Internet (Links): Dieses Kapitel bietet eine hilfreiche Übersicht relevanter Webressourcen für weiterführende Informationen und Stenographie-Tools.
7. Verzeichnis der Bilder: Eine vollständige Auflistung aller in der Publikation verwendeten Abbildungen und Stenografie-Beispiele.
8. Sachverzeichnis: Ein systematisches Verzeichnis aller zentralen Begriffe des Lehrhefts zur schnellen Referenz.
Stenografie, Deutsche Einheitskurzschrift, Verkehrsschrift, Eilschrift, Redeschrift, Stenozeichensatz, Mitlaute, Selbstlaute, Transkription, Schreibtechnik, Schreibfertigkeit, Systemurkunde, Stenogramm, Stenographieren, Kurzschrift.
Das Buch bietet eine fundierte Einführung in die Grundlagen der Deutschen Einheitskurzschrift für Anwender, die das Stenografieren erlernen oder vertiefen möchten.
Die Themen umfassen historische Hintergründe, die systematische Anwendung der Stenozeichen, Lernstrategien sowie praktische Tipps zur Schreibtechnik und Ausrüstung.
Ziel ist es, das Wissen um die Kurzschrift als wertvolle Fähigkeit zur effizienten Dokumentation und persönlichen Notiznahme zu erhalten und zugänglich zu machen.
Das Werk erläutert die phonetische Struktur der deutschen Einheitskurzschrift und die Regeln zur stenografischen Abbildung von Sprache durch Zeichenkombinationen und Positionierung.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Beschreibung der Zeichen, Kürzel, Lautverbindungen sowie auf die Anforderungen an die geistige Beweglichkeit des Schreibenden.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kurzschrift, Stenografie, Systemurkunde, Transkription und Schreibfertigkeit definiert.
Sie dient als maßgebliche Grundlage und offizielles Regelwerk für die Deutsche Einheitskurzschrift.
Stenografie erfordert simultane kognitive Leistungen: das Hören, das inhaltliche Verstehen und das gleichzeitige Umsetzen in Kurzschriftzeichen, was ein hohes Maß an geistiger Fitness erfordert.
Das Werk stellt klar, dass Stenogramme als Mitschriften geschützter Vorträge selbstständig urheberrechtlich geschützt sind und deren Veröffentlichung die Zustimmung des ursprünglichen Urhebers erfordert.
Da automatische Texterkennung (OCR) für Stenogramme aktuell nicht möglich ist, bleibt die manuelle Transkription in Langschrift die essenzielle Methode, um Steno-Notizen für Dritte lesbar zu machen.
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