Masterarbeit, 2014
107 Seiten, Note: gut
1. Einleitung
2. Problemstellung
3. Zielsetzung
4. Abgrenzung
5. Untersuchungsmethodik
5.1 Qualitative Forschung
5.2 Quantitative Forschung
6. Darstellung der derzeitigen Situation
6.1 Entwicklung der Fußballvereine
6.1.1 Überschuldung der Vereine
6.1.2 Steigende Größe der Vereine
6.1.3 Auswirkungen der Wirtschaftskrise
6.1.4 Transparenzdefizite
6.2. Wertschöpfungskette
6.2.1 Öffentliche Hand
6.2.1.1 Steuereinnahmen
6.2.1.2 Öffentliche Hand als GläubigerInnen
6.2.1.3 Standorterhaltung/-erneuerung
6.2.2 Tourismus
6.2.3 Medien
6.2.4 Privatwirtschaft
6.2.4.1 Infrastruktur
6.2.4.2 Sportartikel
6.2.4.3 Sportwetten
6.2.5 KundInnen
6.3 Wissenschaftliche Betrachtung
6.3.1 Quantitative Befragung
6.3.1.1 Darstellung Fragebogen Gemeinde
6.3.1.2 Darstellung Fragebogen Vereine
6.3.1.3 Evaluierung Ergebnisse
6.3.2 ExpertInneninterviews mit Verantwortlichen
6.3.2.1 Bernhard Müller (Bürgermeister Wr. Neustadt)
6.3.2.2 Mag. Matthias Stadler (Landesgeschäftsführer SPÖ NÖ, Bgm. St. Pölten)
6.3.2.3 Günter Steindl (Gewerkschaftsvorstand Region Waldviertel/Donau)
6.3.2.4 Mag. (FH) Wolfgang Jethan (Leitung Sportsponsoring Erste Bank AG)
6.3.2.5 Beate McGinn (Konzernkommunikation Verbund AG)
6.3.2.6 Resümee / Interpretation des Autors
7. Problematik Vereinsinsolvenz
7.1 Gründe
7.2 Auswirkungen
7.2.1 Staat
7.2.2 Stadt
7.2.3 Banken
7.2.4 MitarbeiterInnen
7.2.5 Sonstige WirtschaftsteilnehmerInnen/SponsorInnen
7.3 Beispiele der letzten Jahre
7.3.1 Glasgow Rangers
7.3.2 FC Portsmouth
7.3.3 Valencia C.F.
7.3.4 S.S.C Napoli
7.3.5 Österreichische Vereine
8. Gegenmaßnahmen / GläubigerInnenschutz
8.1 Erfolgreiches Management
8.1.1 Gründe für wirtschaftlichen Erfolg
8.1.1.1 Neue Märkte (Asien, speziell China)
8.1.1.2 Organisations- und Finanzierungsform
8.1.1.3 Verbesserte Beziehung zu den Stakeholdern
8.1.2 Marken-Charakter schaffen
8.1.3 Beispiel „FC Bayern München“
8.2 Nachhaltigkeit
8.2.1 Zukunftsweisende Unternehmensführung
8.2.2 Vermeidung privater Geldgeber
8.2.3 Vermeidung von Abhängigkeitsverhältnissen
8.3 Installierung von Kontrollsystemen
9. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den volkswirtschaftlichen Einfluss des Fußballsports in Europa, mit Fokus auf Italien und Spanien, und analysiert die finanziellen Risiken von Vereinsinsolvenzen für Partner innerhalb der Wertschöpfungskette. Das primäre Ziel ist es, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen Strategien zur Kontrolle ihrer finanziellen Abhängigkeit von Fußballvereinen aufzuzeigen, um den eigenen Fortbestand bei etwaigen Insolvenzen zu sichern.
1. Einleitung
„Grundsätzlich ist zu viel Geld im Fußball involviert. Nicht von den Sponsoren her, sondern was das Engagement von Personen betrifft, die sich Vereine als Hobby und Spielzeug halten. Da sind die moralischen Grenzen teilweise überschritten.“ (Günter Netzer, ehemaliger Fußballprofi)
Aufgrund der Tätigkeit des Autors als wirtschaftlich Verantwortlicher bei einem regionalen Sportverein hat er bereits erste Erkenntnisse über den finanziellen Einfluss, den ein Fußballklub haben kann, gewinnen können. Weiters wurde durch die Arbeit als Kundenbetreuer der Waldviertler Sparkasse Bank AG die Gläubigerseite und auch daraus resultierende Abhängigkeiten von Vereinen kennengelernt.
Laut allgemeiner Meinung sind SponsorInnen für die Vereine absolut notwendig um einen erfolgreichen Fortbestand zu sichern. In der folgenden Arbeit soll aufgezeigt werden, dass dies zwar richtig ist, jedoch auch GeldgeberInnen und umliegende ProfiteurInnen aus der Wertschöpfungskette von den Klubs und deren wirtschaftlichem Erfolg abhängig sind. Diverse Vereinsinsolvenzen in den letzten Jahren zeigen sehr deutlich, welche Auswirkungen ein finanzielles Scheitern für die beteiligten WirtschaftsteilnehmerInnen haben kann.
1. Einleitung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation und die Relevanz des Themas im Kontext von Wirtschafts- und Fußballverflechtungen.
2. Problemstellung: Dieses Kapitel thematisiert die drastische Schuldenproblematik und finanzielle Misswirtschaft in europäischen Fußballvereinen, insbesondere in Spanien und Italien.
3. Zielsetzung: Hier werden die Forschungsfrage und die zentralen Hypothesen definiert, um Strategien für den Schutz vor finanziellen Abhängigkeiten zu entwickeln.
4. Abgrenzung: Der Fokus wird auf die Insolvenzauswirkungen und Gegenmaßnahmen für GläubigerInnen in den betroffenen Ländern Spanien und Italien gelegt.
5. Untersuchungsmethodik: Es wird die Kombination aus qualitativer Forschung (Experteninterviews) und quantitativer Erhebung (Fragebögen) zur Analyse der Forschungsfragen vorgestellt.
6. Darstellung der derzeitigen Situation: Dieses Kapitel analysiert die Strukturen der Fußballvereine, die Wertschöpfungskette und die wirtschaftlichen Einflüsse der Akteure.
7. Problematik Vereinsinsolvenz: Die Gründe für Insolvenzen und deren weitreichende Konsequenzen für Staat, Stadt, Banken und Partner werden detailliert untersucht.
8. Gegenmaßnahmen / GläubigerInnenschutz: Es werden konkrete Strategien wie erfolgreiches Management, Nachhaltigkeit und Kontrollsysteme für einen besseren Schutz von Gläubigern diskutiert.
9. Zusammenfassung: Die wichtigsten Erkenntnisse der Master Thesis werden resümiert und die Hypothesen abschließend bewertet.
Fußball, Wirtschaftsfaktor, Vereinsinsolvenz, Wertschöpfungskette, GläubigerInnenschutz, Überschuldung, Sponsoring, Risikomanagement, Finanzplanung, Transparenz, Sportökonomie, Unternehmensführung, Stakeholder, Liquidität, Sportwetten
Die Arbeit untersucht den wirtschaftlichen Einfluss des Fußballsports in Europa und die damit verbundenen finanziellen Risiken für beteiligte Wirtschaftspartner, insbesondere im Falle einer Vereinsinsolvenz.
Die zentralen Themen umfassen die Wertschöpfungskette im Profifußball, die Ursachen für Vereinsinsolvenzen, die Rolle öffentlicher und privater Akteure sowie Strategien zur Risikominimierung.
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen und öffentliche Institutionen ihre finanzielle Abhängigkeit von Fußballvereinen kontrollieren können, um nicht selbst durch Insolvenzen gefährdet zu werden.
Es wird eine Kombination aus einer quantitativen Befragung von Gemeinden und Vereinen sowie einer qualitativen Analyse durch Experteninterviews mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft verwendet.
Der Hauptteil behandelt die aktuelle Situation in der Fußballbranche, die wirtschaftlichen Folgen von Vereinsinsolvenzen anhand von Fallbeispielen und potenzielle Gegenmaßnahmen zum GläubigerInnenschutz.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Vereinsinsolvenz, Wirtschaftsfaktor Fußball, GläubigerInnenschutz, Finanzgebarung, Risikomanagement und Stakeholder-Strukturen definiert.
Der FC Bayern München wird als Musterbeispiel für eine professionelle Unternehmensführung und ein nachhaltiges Geschäftsmodell im europäischen Fußball präsentiert.
Diese Länder dienen als Negativbeispiele für eine extreme Schuldenproblematik und eine hohe Verflechtung von Sport, Medien und Politik, die den Wirtschaftsfaktor Fußball in eine existenzbedrohende Krise führen kann.
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