Bachelorarbeit, 2014
57 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Musik
2.1 Definition von Musik
2.2 Die Bedeutung von Musik im Alltag von Kindern
2.3 Die Verarbeitung von Musik im Gehirn
2.4 Der Einfluss von Musik auf das Gehirn
3 Musik und die kindliche Entwicklung
3.1 Die Wirkung von Musik auf die kindlichen Entwicklungsbereiche
3.1.1 Die Wirkung von Musik auf die soziale Entwicklung
3.1.2 Die Wirkung von Musik auf die kognitive Entwicklung
3.1.3 Die Wirkung von Musik auf die sprachliche Entwicklung
3.1.4 Die Wirkung von Musik auf die emotionale Entwicklung
3.1.5 Die Wirkung von Musik auf die musisch-kreative Entwicklung
3.2 Kritik an den Studien zu den Wirkungen von Musik auf die kindlichen Entwicklungsbereiche
4 Musik im lebensweltlichen Kontext
4.1 Die Bedeutung der Sozialisation und des Kulturellen Kontextes
4.2 Die Bedeutung der sozio-ökonomischen Faktoren
4.3 Die Bedeutung des Elternhauses
4.4 Die Bedeutung der Neuen Medien
4.5 Die Bedeutung der Freizeitgestaltung
5 Musik und Bildung
5.1 Musikalische Aktivitäten und ihre Bildungsrelevanz
5.2 Musik in der Grundschule
6 Musik in der Sozialen Arbeit
6.1 Das Verständnis von Musik
6.2 Praxisbeispiel Musizieren mit Boomwhackers
6.3 Forschungsdesign und Forschungsablauf
6.3.1 Die objektiven Rahmendaten
6.3.2 Sequenzielle Analyse Beobachtungsprotokoll 16.04.2014
6.3.3 Sequenzielle Analyse Beobachtungsprotokoll 22.04.2014
6.3.4 Sequenzielle Analyse Beobachtungsprotokoll 25.04.2014
6.4 Resümee der teilnehmenden Beobachtungen
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Musik für die Entwicklung von Grundschulkindern sowie deren Einbettung in den lebensweltlichen Kontext. Das primäre Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirkungsweise von Musik auf kindliche Entwicklungsbereiche herauszuarbeiten und den praktischen Einsatz von Musik, insbesondere in der Sozialen Arbeit, anhand eines Fallbeispiels zu reflektieren.
2.1 Definition Musik
Ursprünglich entstand Musik aus dem griechischen musiké und bedeutet „… die musikalische Gesamtdarstellung des Menschen in Wort, Ton und Bewegung“ (Orff, 1985, S. 9). Die alltägliche Definition von Musik beschreibt die „…Kunst, Töne in bestimmter (geschichtlich bedingter) Gesetzmäßigkeit hinsichtlich Rhythmus, Melodie, Harmonie zu einer Gruppe von Klängen und zu einer stilistisch eigenständigen Komposition zu ordnen…“(zit. Bibliographisches Institut GmbH, 2014, S. 1). Hartogh und Wickel erweitern dieses Verständnis von Musik dahin gehend, dass Musik dann Musik ist, wenn diese dem einzelnen Individuum als Musik vorkommt und diesem etwas bedeutet.
Musik ist somit ein subjektives Phänomen, das nicht ausschließlich dem ausgebildeten Musiker oder geschulten Animateur zugänglich ist. Musik wird vom Menschen individuell erlebt. So werden z.B. Improvisationen unterschiedlich ausgedrückt oder hörende musikalische Prozesse unterschiedlich nachempfunden. Demzufolge existieren in Bezug zur Musik vielfältige Ausprägungsgrade von Begabungen, die sich in verschiedenen Komplexitätsgraden präsentieren (vgl. Hartogh und Wickel, 2004, S. 45). Bruhn teilt diese Definition von Musik. Für ihn ist „…jedes akustische Ereignis musikfähig- von Bedeutung ist lediglich, dass ein Musiker oder ein Hörer das Ereignis als Musik ansieht“ (zit. Bruhn, 2000, S. 22).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle öffentliche Diskussion um Musikerziehung ein, definiert den Fokus auf Grundschulkinder und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Musik: Hier werden theoretische Grundlagen zur Definition von Musik, ihre Bedeutung im Alltag von Kindern sowie die neuronalen Prozesse der Musikwahrnehmung und -verarbeitung dargelegt.
3 Musik und die kindliche Entwicklung: Dieses Kapitel analysiert wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Musik auf diverse kindliche Entwicklungsbereiche und übt Kritik an deren methodischen Aussagen.
4 Musik im lebensweltlichen Kontext: Hier werden externe Einflussfaktoren wie Sozialisation, sozio-ökonomische Bedingungen, Elternhaus, Mediennutzung und Freizeitgestaltung auf die musikalische Entwicklung untersucht.
5 Musik und Bildung: In diesem Kapitel wird der Zusammenhang zwischen musikalischen Aktivitäten und Bildungsprozessen, insbesondere im schulischen Kontext, theoretisch begründet.
6 Musik in der Sozialen Arbeit: Dieser Hauptteil widmet sich dem Musikverständnis in der Sozialen Arbeit und dokumentiert ein Praxisbeispiel mit Boomwhackers mittels teilnehmender Beobachtung.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Bedeutung von pädagogischer Fachkompetenz und beantwortet die zugrunde liegende Forschungsfrage.
Musikerziehung, Grundschulkind, Musikpädagogik, Sozialisation, kognitive Entwicklung, Boomwhackers, Soziale Arbeit, teilnehmende Beobachtung, musikalische Bildung, lebensweltlicher Kontext, Intelligenzentwicklung, pädagogische Vermittlung, Musikverständnis, Musik, Bildungsrelevanz.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Musik für die Entwicklung von Grundschulkindern unter besonderer Berücksichtigung ihres sozialen und lebensweltlichen Kontextes.
Zentrale Themen sind die Wirkung von Musik auf verschiedene Entwicklungsbereiche, der Einfluss von Sozialisationsfaktoren und der pädagogische Einsatz von Musik in der Sozialen Arbeit.
Das Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirkungskraft von Musik auf Kinder zu synthetisieren und anhand einer empirischen Beobachtung zu prüfen, welche Rolle Boomwhackers bei der Anregung zum aktiven Musizieren spielen.
Es werden eine Literaturrecherche zu entwicklungspsychologischen Studien sowie eine empirische Feldforschung in Form einer teilnehmenden Beobachtung im Rahmen eines Musik-Workshops angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse musikpädagogischer Wirkungsfelder und eine sequenzielle Auswertung von Beobachtungsprotokollen eines Boomwhacker-Workshops.
Die zentralen Schlagworte sind Musikerziehung, kognitive Entwicklung, Sozialisation, Boomwhackers, Soziale Arbeit und musikalische Bildung.
Der Kontext, insbesondere das Elternhaus, der Freundeskreis und die Mediennutzung, bestimmt maßgeblich, ob und wie ein Kind Zugang zu Musik findet und welches Interesse es daran entwickelt.
Die Arbeit zeigt auf, dass eine unprofessionelle oder unerfahrene Leitung dazu führen kann, dass ein musikalisches Angebot sein Potenzial nicht entfaltet oder negative Gruppendynamiken nicht aufgefangen werden können.
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