Diplomarbeit, 2013
103 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Forschungsstand
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Die Marke
2.1 Begriffserklärung und Übertragbarkeit auf den Menschen
2.1.1 Definition des Markenbegriffs
2.1.2 Entwicklung des Markenbegriffs
2.1.3 Die Markenpersönlichkeit als Bindeglied zwischen Marke und Mensch
2.1.4 Übertragung der Marke auf den Menschen
2.2 Das Selbstbild und das Fremdbild der Marke Sportler
2.2.1 Markenidentität
2.2.2 Markenimage
2.2.3 Zusammenhang zwischen der Identität und dem Image einer Marke
2.3 Testimonial-Werbung
3. Boris Becker
3.1 Sportliche und private Laufbahn
3.2 Skandalgeschichten
3.3 Einsatz als Testimonial
4. Zwischenfazit
5. Methodik
5.1 Forschungsdesign
5.2 Qualitativer Teil
5.2.1 Leitfadenkonstruktion
5.2.2 Expertenwahl
5.2.3 Ergebnisse der Experteninterviews
5.3 Fragestellung des quantitativen Teils
5.4 Quantitativer Teil
5.4.1 Fragebogenkonstruktion
5.4.2 Pre-Test
5.4.3 Stichprobe
5.4.4 Datenauswertung
6. Ergebnisse
7. Interpretation der Ergebnisse
7.1 Qualitativer Teil – Interpretation
7.2 Quantitativer Teil – Interpretation
8. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit des Markengedankens auf den Menschen, insbesondere am Beispiel von Boris Becker, um zu prüfen, ob dieser als Marke bezeichnet werden kann und welche Markenpersönlichkeit er aufweist.
2.1.1 Definition des Markenbegriffs
Das Wort Marke leitet sich aus etymologischer Sicht vom mittelhochdeutschen Ausdruck „marc“ ab, was so viel wie Grenze oder Grenzlinie bedeutet. Der aus dem französischen stammende Ausdruck „marque“ wurde schon im 17. Jahrhundert als kaufmännische Bezeichnung genutzt und verwies dabei auf die sich auf einer Handelsware befindliche Herkunftskennzeichnung. Dahinter verbirgt sich bereits die Interpretation, die teilweise heutzutage auch auf das Wort angewendet wird (Kluge 2011, S. 602).
Nach Meffert/Burmann/Koers (2002, S. 6) wird „die Marke als ein in der Psyche des Konsumenten und sonstiger Bezugsgruppen der Marke fest verankertes, unverwechselbares Vorstellungsbild von einem Produkt oder einer Dienstleistung definiert“. Dabei soll gewährleistet sein, dass man diese erbrachte Dienstleistung oder dieses Produkt in einem großen Gebiet beziehen kann. Das bedeutet gleichzeitig, dass der Absatzraum dafür möglichst groß sein soll. Um das unverwechselbare Vorstellungsbild der Marke im Kopf des Konsumenten zu prägen, muss der Auftritt der Marke über einen längeren Zeitraum gleich sein bzw. sollte dieser auch auf längere Sicht nur unwesentlich verändert werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, stellt die Forschungsfragen sowie das Ziel der Untersuchung dar, die Markenpersönlichkeit von Boris Becker empirisch zu analysieren.
2. Die Marke: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Markenbegriff, seine Entwicklung und die Konzepte der Markenpersönlichkeit sowie deren Übertragbarkeit auf den Menschen und den Sportler.
3. Boris Becker: Hier wird das Fallbeispiel Boris Becker detailliert beleuchtet, inklusive seiner sportlichen Karriere, privater Skandalgeschichten und seiner Rolle als Werbeträger.
4. Zwischenfazit: Dieses Kapitel fasst den theoretischen Erkenntnisstand zusammen und begründet die Wahl des Messinstruments für die folgende empirische Untersuchung.
5. Methodik: Hier werden das Forschungsdesign, die qualitative Expertenbefragung sowie der Aufbau und die Durchführung der quantitativen Online-Befragung beschrieben.
6. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Daten der durchgeführten Online-Umfrage mit 347 Probanden.
7. Interpretation der Ergebnisse: Hier werden die qualitativen und quantitativen Ergebnisse zusammengeführt, diskutiert und im Hinblick auf die Forschungsfragen interpretiert.
8. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst alle Erkenntnisse zusammen und leitet daraus Empfehlungen für zukünftige Untersuchungen ab.
Marke, Markenpersönlichkeit, Personenmarketing, Boris Becker, Identitätsorientierte Markenführung, Markenimage, Testimonial-Werbung, Markenidentität, Sportmarketing, Markenwahrnehmung, Brand Personality Scale, Markenbekanntheit, Konsumentenverhalten, Markenkompetenz, Image-Transfer.
Die Diplomarbeit untersucht theoretisch und empirisch, ob ein Mensch – speziell der Sportler Boris Becker – im wirtschaftlichen Sinne als Marke betrachtet werden kann.
Die zentralen Themen sind das identitätsorientierte Markenmanagement, die Übertragbarkeit von Markenkonzepten auf Personen und die Analyse der Markenpersönlichkeit.
Ziel ist es zu klären, ob Boris Becker die Kriterien einer Marke erfüllt, welche Persönlichkeitseigenschaften ihm zugeschrieben werden und welche Faktoren seine Wahrnehmung beim Konsumenten beeinflussen.
Es wird ein hybrider Ansatz verfolgt: eine qualitative Expertenbefragung sowie eine quantitative Online-Befragung von 347 Probanden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Markenbegriffs, eine detaillierte Darstellung der Person Boris Becker und die methodische sowie empirische Untersuchung seiner Markenpersönlichkeit.
Zu den zentralen Begriffen zählen Markenpersönlichkeit, Personenmarke, Markenidentität, Imagetransfer und der spezifische Kontext der Sportökonomie.
Boris Becker wird als prägnantes Beispiel für einen Sportler genutzt, der trotz Karriereende durch eine hohe Medienpräsenz und diverse Rollen (Testimonial, Privatperson) eine beständige Marke im öffentlichen Bewusstsein darstellt.
Die Untersuchung zeigt, dass die entgegengebrachte Sympathie einen hochsignifikanten Einfluss hat; Probanden, die Boris Becker sympathisch finden, stimmen den positiven Markenpersönlichkeitsmerkmalen deutlich häufiger zu.
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