Bachelorarbeit, 2014
64 Seiten
1 Einleitung
2 Theorieteil
2.1 Begriffe und Konstrukte
2.1.1 Persönlichkeit
2.1.1.1 Definition
2.1.1.2 Der eigenschaftszentrierte Ansatz der Persönlichkeitsforschung
2.1.1.2.1 Die Entwicklung des Fünf-Faktoren-Modells der Persönlichkeit
2.1.1.2.2 Die „Big Five“ nach Costa und McCrae
2.1.1.3.3 Diskussion und Würdigung des Modells
2.1.2 Marke
2.1.2.1 Formale Begriffsauffassungen
2.1.2.2 Inhaltliche Begriffsauffassung
2.1.2.3 Markenartikel
2.1.2.4 Herstellermarken
2.1.2.5 Handelsmarken
2.1.2.6 Markenziele und -funktionen
2.1.3 Markenbewusstsein
2.1.3.1 Definition
2.1.3.2 Erklärungsansätze zur Entstehung
2.1.3.3 Einfluss auf die Markenstärke
2.1.3.4 Einfluss auf die Markenauswahl
2.1.3.5 Einfluss auf die wahrgenommene Preis-Qualitäts-Relation
2.2 Stand der Forschung
3 Fragestellung und Hypothesen
3.1 Stichprobe
3.2 Untersuchungsmethoden
3.3 Untersuchungshypothesen
4 Methoden
4.1 Untersuchungsplanung
4.2 Instrumente
4.2.1 NEO-Fünf-Faktoren-Inventar
4.2.2 Fragebogen zum Markenbewusstsein
4.3 Untersuchungsablauf
4.4 Auswertungsmethoden
5 Ergebnisse
5.1 Stichprobenbeschreibung
5.2 Deskriptive Statistiken
5.3 Inferenzstatistik: Hypothesentestung
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse
6.2 Einordnung und Diskussion der Befunde
6.3 Methodische Einschränkungen und weiterer Forschungsbedarf
6.4 Ausblick/Implikationen für die Praxis
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitstraits (nach dem Fünf-Faktoren-Modell) und dem Markenbewusstsein bei Studierenden, um zu verstehen, ob und wie individuelle Persönlichkeitsunterschiede die Ausprägung des Markenbewusstseins bedingen.
2.1.2.6 Markenziele und -funktionen
Unabhängig von der Form der Marke orientieren sich die Ziele der Markenführung stets an den ökonomischen (Umsatz, Gewinn, Marktanteil) und psychografischen Zielen (Image, Bekanntheit) des Unternehmens. Im Rahmen der Markenpolitik können grundlegende Markenziele formuliert werden:
• Vermittlung eines Zusatznutzens und Schaffung einer Kundenpräferenz für die Marke
• Aufbau von Markentreue und Stabilisierung des Absatzes
• Differenzierung gegenüber Konkurrenzprodukten, vor allem in Märkten mit sehr homogenen Produktgruppen
• Schaffung der Grundlage eines Firmenimages durch die Marke
• Schaffung eines preispolitischen Spielraums durch die eigenständige Stellung der Marke
• Verbesserung der Verhandlungsposition des Unternehmens durch die Marktbedeutung der Produkte
Diese Zielvorstellungen, die teilweise identisch mit den Funktionen einer Marke sind, bilden den Ausgangspunkt für die Ausrichtung der Markenartikel-Strategie. (Meffert & Bruhn, 1984) Gleichzeitig sind die Funktionen, die eine Marke bzw. der Markenartikel für relevante Marktteilnehmer (Hersteller, Handel, Konsumenten) erfüllt notwendig, um definierte Markenziele erreichen zu können. Eine Übersicht hierüber bietet Tabelle 2.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz von Handelsmarken und die Notwendigkeit für Hersteller, das Markenbewusstsein der Konsumenten besser zu verstehen, um sich im Wettbewerb zu behaupten.
2 Theorieteil: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der Arbeit, insbesondere Persönlichkeitstraits nach dem Fünf-Faktoren-Modell sowie die Konzepte von Marke und Markenbewusstsein.
3 Fragestellung und Hypothesen: Hier werden die Zielgruppe, die methodische Herangehensweise sowie die konkreten, auf den Theorien aufbauenden Forschungshypothesen dargelegt.
4 Methoden: Dieses Kapitel erläutert das Untersuchungsdesign, die eingesetzten Instrumente (NEO-FFI und Fragebogen zum Markenbewusstsein) sowie den Ablauf der Datenerhebung.
5 Ergebnisse: Hier werden die deskriptiven Statistiken und die Ergebnisse der inferenzstatistischen Hypothesentestung präsentiert.
6 Diskussion: Der Diskussionsteil fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, ordnet sie in den aktuellen Forschungsstand ein, diskutiert methodische Einschränkungen und gibt einen Ausblick auf Implikationen für die Praxis.
Persönlichkeitstraits, Fünf-Faktoren-Modell, Markenbewusstsein, Studenten, Markenartikel, Handelsmarken, Konsumentenverhalten, NEO-FFI, Markenführung, Kaufrisiko, Gruppendifferenzen, Wirtschaftspsychologie, empirische Untersuchung, Marketing, Markentreue
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen individuellen Persönlichkeitseigenschaften (nach dem Fünf-Faktoren-Modell) und dem Markenbewusstsein bei Studierenden.
Die zentralen Themen sind die Persönlichkeitspsychologie, die Definition und Funktion von Marken sowie das Konstrukt des Markenbewusstseins bei Konsumenten.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Persönlichkeitstraits das Markenbewusstsein beeinflussen und ob Unterschiede in der Ausprägung je nach Geschlecht oder Studiengang existieren.
Es wurde ein korrelatives Untersuchungsdesign gewählt, bei dem Daten mittels einer schriftlichen Befragung (NEO-FFI und ein Fragebogen zum Markenbewusstsein) erhoben und statistisch analysiert wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Begriffe, die Beschreibung der Forschungsplanung und -instrumente sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse.
Zu den Kernbegriffen zählen das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit, Markenbewusstsein, Markenartikel, Konsumentenverhalten und die statistische Signifikanz von Gruppenvergleichen.
Die Untersuchung konnte statistisch signifikant nachweisen, dass Männer in der untersuchten Stichprobe ein stärker ausgeprägtes Markenbewusstsein besitzen als Frauen.
Es konnten Unterschiede festgestellt werden; so zeigten beispielsweise Studierende der Betriebswirtschaftslehre ein deutlich stärkeres Markenbewusstsein als Studierende der Sozialen Arbeit.
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