Masterarbeit, 2014
97 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund und thematische Grundlagen
2.1. Market Pull, Technology Push und Regulatory Push
2.2. Treibende Kräfte des Wandels bei den automobilen Antriebsarten
2.2.1. Politik
2.2.2. Automobilindustrie
2.2.3. Neue Akteure im Markt
2.2.4. Nutzer und Gesellschaft
2.2.5. Ökologische Faktoren
2.3. Konzepte automobiler Antriebsarten
3. Methodik
3.1. Literaturrecherche
3.2. Vorgehen bei der ökonomischen Bewertung
3.3. Bewertungskonzepte
3.3.1. Das Total-Cost-of-Ownership Konzept
3.3.2. Die Well-to-Wheel-Analyse
3.3.3. Die Szenario-Technik
4. Ökonomische Bewertung automobiler Antriebsarten und Mobilitätsformen
4.1. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von automobilen Antriebsarten
4.1.1. Bewertung von konventionellen und leicht hybridisierten Antriebsarten
4.1.2. Bewertung von Elektroantrieben
4.1.3. Bewertung von Antrieben mit Brennstoffzellen
4.1.4. Schlüsselbereiche der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
4.2. Nachhaltigkeit im Hinblick auf Well-to-Wheel-Bilanz
4.3. Marktszenarien für die Jahre 2020 und 2030
4.4. Ergebnisse im Nutzfahrzeugbereich
5. Diskussion
6. Fazit und Ausblick
Diese Masterarbeit verfolgt das Ziel, auf Basis aktueller Studien eine fundierte ökonomische Bewertung des Status Quo automobiler Antriebsarten und Mobilitätsformen durchzuführen. Dabei wird insbesondere die Forschungsfrage untersucht, welche Antriebskonzepte aus ökonomischer Sicht eine sinnvolle Alternative zum Verbrennungsmotor darstellen, sowie eine Prognose für die Jahre 2020 und 2030 erstellt.
2.2. Treibende Kräfte des Wandels bei den automobilen Antriebsarten
Eine der wichtigsten treibenden Kräfte des Wandels bei den automobilen Antriebsarten stellt die Politik dar. Insbesondere weltweit strenger werdende Emissions- und Kraftstoffverbrauchsregulierungen sowie die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Rohöl werden maßgeblich von ihr vorangetrieben. Dabei zeichnet sich dieser Treiber in Deutschland durch das Handeln der Europäischen Union (EU) und der Bundesregierung aus. So hat die EU bspw. durch die CO2-Grenzenwerte für Neufahrzeuge von Automobilherstellern in den kommenden Jahren einen Zwang zur Herstellung klimafreundlicher bzw. effizienterer Antriebsarten auferlegt. Es drohen erhebliche Strafzahlungen für Automobilkonzerne, sollten ihre Flotten die ihnen zugeordneten Grenzwerte überschreiten.
Ab dem Jahr 2020 wird für in der EU neuzugelassene Fahrzeuge ein durchschnittlicher Wert von 95 g/km CO2 vorgeschrieben. Dies entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 4 Litern Benzin bzw. 3,6 Litern Diesel pro 100 Kilometer. Derzeit liegt der durchschnittliche CO2-Ausstoß von deutschen Neuwagen bei 141,1 g/km CO2 und lässt erkennen, dass noch deutliche Verbrauchs- bzw. Emissionsreduktionen nötig sind.
Auch die Bundesregierung nimmt bei der Entwicklung von neuen Antrieben und Mobilitätsformen eine entscheidende Rolle ein. So fördert sie das Vorhaben, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen, mit insgesamt knapp zwei Milliarden Euro. Alleine im Konjunkturpaket II im Jahr 2009 wurden 500 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung (F&E), Markteinführung und Marktvorbereitung bereitgestellt.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den Wandel in der Automobilindustrie weg vom Verbrennungsmotor und definiert das Ziel, ökonomische Potenziale alternativer Antriebe zu bewerten.
2. Theoretischer Hintergrund und thematische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Konzepte Market, Technology und Regulatory Push und analysiert die treibenden Akteure hinter dem Wandel der Antriebstechnologien.
3. Methodik: Es wird das methodische Vorgehen bei der Literaturrecherche und der ökonomischen Bewertung beschrieben, inklusive der TCO- und Well-to-Wheel-Konzepte sowie der Szenario-Technik.
4. Ökonomische Bewertung automobiler Antriebsarten und Mobilitätsformen: Dieses Kapitel führt die eigentliche ökonomische Analyse durch, bewertet verschiedene Antriebsarten hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und wagt einen Ausblick auf künftige Marktszenarien.
5. Diskussion: Hier werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, wobei insbesondere die staatliche Rolle bei der Förderung alternativer Antriebe und die Herausforderungen für die Industrie im Vordergrund stehen.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass konventionelle Antriebe kurzfristig dominieren, sich alternative Konzepte jedoch bei veränderten Rahmenbedingungen langfristig verbessern.
Automobile Antriebsarten, Elektromobilität, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Total Cost of Ownership, Well-to-Wheel, Innovationsmanagement, Marktszenarien, CO2-Emissionen, Hybridfahrzeuge, Brennstoffzellen, Nachhaltigkeit, Automobilindustrie, Batteriekosten, Klimawandel, Nutzfahrzeugbereich.
Die Arbeit untersucht die ökonomische Attraktivität und Zukunftsfähigkeit verschiedener automobiler Antriebsarten und Mobilitätsformen im deutschen Markt unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren.
Die Analyse deckt sowohl konventionelle Verbrennungsmotoren als auch hybride und vollständig elektrifizierte Antriebskonzepte, einschließlich der Brennstoffzellentechnologie, ab.
Das primäre Ziel ist eine fundierte ökonomische Bewertung des Status Quo sowie eine Prognose der Antriebsmarktentwicklung für die Jahre 2020 und 2030 auf Basis existierender Studien.
Die Autorin/der Autor stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche und nutzt insbesondere das Total-Cost-of-Ownership-Konzept sowie Well-to-Wheel-Analysen für die ökologische und wirtschaftliche Einordnung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Herleitung, eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse der verschiedenen Antriebsarten sowie eine Diskussion der Marktszenarien.
Die zentralen Schlagworte umfassen neben der Elektromobilität vor allem Wirtschaftlichkeitsanalysen, TCO-Modelle, Nachhaltigkeitsbewertungen und Szenario-Analysen für den Automobilmarkt.
Die Arbeit identifiziert die Batteriekosten als entscheidenden Faktor für die Wirtschaftlichkeit elektrischer Antriebsarten und analysiert deren erwartete Kostendegression bis 2030.
Im Gegensatz zum PKW-Sektor, wo alternative Antriebe an Bedeutung gewinnen, wird für den Bereich der schweren Nutzfahrzeuge auch langfristig eine Dominanz des Dieselmotors prognostiziert.
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