Bachelorarbeit, 2013
36 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Fundierung
2.1 Grundlegende Definitionen
2.1.1 Team
2.1.2 Teamwork und Taskwork
2.1.3 Teamprozess
2.2 Auswahlentscheidung
3 Darstellung forschungsrelevanter Modelle
3.1 Phasenmodell nach Tuckman (1965)
3.1.1 Messung, Validierung
3.1.2 Weiterentwicklung des Modells
3.2 Punctuated Equilibrium Modell nach Gersick (1988)
3.3 Time, Interaction and Performance Modell nach McGrath (1991)
3.4 Temporally based Framework nach Marks et. al. (2001)
3.4.1 Recurring Phase Model of Team Process
3.4.2 Taxonomy of Team Processes
3.4.3 Messung, Validierung
4 Diskussion und Ausblick
4.1 Diskussion der Erkenntnisse
4.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit vergleicht wissenschaftliche Ansätze und Modelle zur Strukturierung von Teamprozessen. Das primäre Ziel ist es, die Phasenmodelle und deren Anwendbarkeit in kleinen, zeitlich begrenzten Projektteams, insbesondere im universitären Kontext, zu analysieren und kritisch zu diskutieren.
3.1 Phasenmodell nach Tuckman (1965)
Zu Beginn unterscheidet Tuckman den Aufbau der Gruppen, welche die Grundlagen für die von ihm betrachteten Modelle lieferten. Er trennt diese nach der Gleichheit ihrer Merkmale, um konsistente Schlüsse aus den jeweiligen Verlauf des Team Prozesses ziehen zu können. Die meisten der fünfzig Artikel die er für seine Arbeit aufbereitet hat beziehen sich auf Therapiegruppen und sogenannte „Human Relations Training Groups“ (Tuckman, 1965, S. 384–385). Diese sind durch ihre Merkmale so definiert, dass in einer Gruppe, mit Anleitung eines Therapeuten oder Trainers, ein persönliches Problem behandelt wird. Das Ziel dieser Gruppen besteht in der persönlichen Verbesserung oder Veränderung des teilnehmenden Individuums. Die daraus resultierenden Beobachtungen der Instrukteure über die Gruppenentwicklung sind subjektiv und somit nicht allgemeingültig. (Tuckman, 1965, S. 384–385) Der Aufbau der natürlichen Gruppe, sowie der der Laborgruppen unterscheidet sich hingegen deutlich. Hier werden Gruppen durch einen externen Beobachter analysiert, der keinen Einfluss auf das Gruppengeschehen hat. Zudem wird eine Aufgabe bearbeitet und nicht versucht eine persönliche Veränderung zu erreichen. Tuckman schreibt: „(…) rather, they come together for a job.“ (Tuckman, 1965, S. 385) Die Aussagekraft der Beobachtung ist jedoch ebenfalls gering, da man auch eine Befangenheit des externen Beobachters unterstellen muss. Der weitere Verlauf der Beschreibung des Modells nach Tuckman konzentriert sich auf die natürlichen Gruppen, da diese für die vorliegende Thematik relevanter sind.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Arbeitswelt sowie die zunehmende Bedeutung von Teamarbeit als Schlüsselelement moderner Organisationen.
2 Theoretische Fundierung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Team, Teamwork, Taskwork und Teamprozess, um eine gemeinsame Basis für den Vergleich der Modelle zu schaffen.
3 Darstellung forschungsrelevanter Modelle: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Modelle von Tuckman, Gersick, McGrath sowie Marks et al. hinsichtlich ihrer phasenbasierten Struktur und zeitlichen Dimensionen.
4 Diskussion und Ausblick: Die Diskussion fasst die Erkenntnisse zusammen, bewertet die Anwendbarkeit der Modelle auf kleine Projektteams und zeigt Limitationen sowie zukünftige Forschungsbedarfe auf.
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Die Arbeit untersucht, wie Gruppenprozesse in Teams strukturiert sind und welche Phasenmodelle existieren, um diese Entwicklungsverläufe wissenschaftlich zu beschreiben.
Zentrale Themen sind die Entwicklung von Teams, der Einfluss zeitlicher Begrenzungen auf die Leistung, die Definition von Team-Prozessen und der Vergleich etablierter theoretischer Modelle.
Das Hauptziel ist ein wissenschaftlicher Vergleich relevanter Phasenmodelle, um deren Anwendbarkeit auf kleine, zeitlich begrenzte Projektteams zu prüfen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und dem Vergleich theoretischer Modelle sowie deren empirischer Überprüfung durch andere Autoren.
Im Hauptteil werden die Modelle von Tuckman, Gersick, McGrath sowie Marks et al. im Detail beschrieben, miteinander in Beziehung gesetzt und auf ihre Dynamik hin untersucht.
Die wichtigsten Begriffe sind Teamentwicklung, Phasenmodell, Teamprozess, zeitliche Dynamik, Projektarbeit und Gruppenleistung.
Während Tuckman ein statisches Phasenmodell mit fünf Stufen postuliert, fokussiert Gersick auf die "Midpoint Transition" und betrachtet Gruppen mit begrenzter Lebensdauer, bei denen die Aufgabenbearbeitung unmittelbar beginnt.
Marks et al. betrachten Teams in einem episodischen Rahmen, in dem die Zeit als ein Treiber fungiert, der die Abfolge von Übergangs- und Aktionsphasen in Abhängigkeit von Deadlines und Aufgabenanforderungen steuert.
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