Bachelorarbeit, 2014
88 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Die sieben Schritte für die Finanzierung studentischer Kurzfilme
3 Finanzierung studentischer Kurzfilme – Welche Möglichkeiten gibt es und wie sind die Rahmenbedingungen?
3.1 Fördereinrichtungen und Förderprogramme für studentische Kurzfilme
3.1.1 Überregionale Fördereinrichtungen
3.1.1.1 Filmförderungsanstalt (FFA)
3.1.1.2 Der Beauftragte für Kultur und Medien (BKM)
3.1.2 Regionale Fördereinrichtungen
3.1.2.1 FilmFernsehFonds Bayern (FFF)
3.1.2.2 Medienboard Berlin-Brandenburg
3.1.2.3 Filmstiftung Nordrhein-Westfalen (NRW)
3.1.2.4 Filmbüro Bremen
3.1.2.5 Hessische Filmförderung
3.1.2.6 Saarland Medien
3.1.2.7 Sächsische Staatskanzlei
3.1.2.8 Förderprogramm "DOK Nachwuchs"
3.1.3 Europäische Filmförderung
3.1.4 Kurzfilmförderung durch Fernsehanstalten
3.1.4.1 ARTE
3.1.4.2 Bayerischer Rundfunk (BR)
3.1.4.3 Hessischer Rundfunk (hr)
3.1.4.4 Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
3.1.4.5 Norddeutscher Rundfunk (NDR)
3.1.4.6 Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
3.1.4.7 Südwestdeutscher Rundfunk (SWR)
3.1.4.8 Westdeutscher Rundfunk (WDR)
3.2 Product Placement
3.2.1 Rahmenbedingungen und Vorgehensweise für erfolgreiches Product Placement am Beispiel "Zeitgeist"
3.2.2 Chancen und Risiken von Product Placement
3.3 Crowdfunding am Beispiel "Startnext"
3.3.1 Wählen der richtigen Plattform für Crowdfunding
3.3.2 Rahmenbedingungen und Vorgehensweise für erfolgreiches Crowdfunding am Beispiel "Zeitgeist"
3.3.2.1 Zielsumme und Dauer der Finanzierungsphase
3.3.2.2 Reward Crowdfunding – Gegenleistungen
3.3.2.3 Aufmerksamkeit erlangen durch Nutzung verschiedener Plattformen
3.3.3 Chancen und Risiken von Crowdfunding aus der Sicht der Initiatoren und der Unterstützer
3.4 Weitere Finanzierungsmöglichkeiten über Sponsoring
4 Vermarktung des Kurzfilms
5 Auswertung der Umfrage – Finanzierung studentischer Kurzfilme
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit dient als praxisorientierter Leitfaden für Filmstudierende, um die Herausforderungen bei der Finanzierung studentischer Kurzfilme zu bewältigen und eine systematische Vorgehensweise bei der Mittelakquise zu etablieren.
Schritt 1: Themensuche und Drehbuch
Der erste Schritt ist die Themenwahl für das Drehbuch. Dabei gilt es zu hinterfragen, welche Themen derzeit beim Publikum erfolgreich sind. Es ist demzufolge wichtig darauf zu achten, welche Geschichten Potential auf wirtschaftlichen Erfolg haben. Ein künstlerisch anspruchsvolles Thema verspricht nicht automatisch einen kommerziellen Erfolg.
Außerdem ist zu beachten, dass das Drehbuch, das verfasst wird, bezahlbar ist. Für Studenten gilt in diesem Fall die Devise: Weniger ist mehr. Eine gute Geschichte benötigt nicht die prunkvollsten Locations und die teuerste Kamera. Eine einwandfrei ausgearbeitete Story, die für einen Kurzfilm geeignet ist, ist für den Erfolg ausschlaggebend. Es gilt deshalb zu beachten: „Ein Stoff ist nur dann ein guter Stoff, wenn er auch realisiert werden kann.“ Daher ist es wichtig, zu versuchen, schon beim Drehbuch die Kosten zu betrachten.
1 Einleitung: Stellt die Relevanz der Filmfinanzierung für Studierende heraus und definiert die Arbeit als praktischen Wegweiser für die Umsetzung von Kurzfilmprojekten.
2 Die sieben Schritte für die Finanzierung studentischer Kurzfilme: Definiert den Prozess von der Themensuche bis zur Vermarktung als sieben aufeinanderfolgende Phasen, um das anfängliche Produktionschaos zu vermeiden.
3 Finanzierung studentischer Kurzfilme – Welche Möglichkeiten gibt es und wie sind die Rahmenbedingungen?: Analysiert detailliert Fördereinrichtungen, Product Placement, Crowdfunding und Sponsoring als zentrale Finanzierungsquellen.
4 Vermarktung des Kurzfilms: Erläutert Möglichkeiten, den Film nach der Fertigstellung durch Festivals, Fernsehausstrahlungen und Merchandising bekannter zu machen und Einnahmen zu erzielen.
5 Auswertung der Umfrage – Finanzierung studentischer Kurzfilme: Präsentiert die Ergebnisse einer Online-Umfrage unter 200 Personen zu deren Motivation für Crowdfunding-Unterstützung und Akzeptanz von Product Placement.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die erarbeiteten sieben Schritte und betont die wachsende Bedeutung einer fundierten Finanzierungsplanung für den Filmnachwuchs.
Kurzfilm, Filmfinanzierung, Studentenproduktion, Fördereinrichtungen, Product Placement, Crowdfunding, Startnext, Drehbuch, Kalkulation, Sponsoring, Vermarktung, Filmfestival, Nachwuchsförderung, Zeitgeist, Medienwirtschaft
Die Arbeit untersucht, wie Studierende des Bereichs "Film und Fernsehen" ihre studentischen Kurzfilmprojekte trotz mangelnder Ressourcen erfolgreich finanzieren können.
Das Ziel ist es, einen praxisnahen "Wegweiser" zu erstellen, der Studierende durch alle notwendigen Phasen der Finanzierung leitet.
Die Schwerpunkte liegen auf der staatlichen und regionalen Filmförderung, den Strategien für Product Placement, der Durchführung von Crowdfunding-Kampagnen sowie ergänzenden Sponsoring-Optionen.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse wurde eine Online-Umfrage mit 200 Teilnehmern durchgeführt, um theoretische Annahmen zur Akzeptanz von Product Placement und Crowdfunding zu stützen.
Der Hauptteil gliedert sich in die sieben Schritte der Finanzierung, detaillierte Analysen von Fördereinrichtungen sowie praktische Anleitungen für Crowdfunding und Product Placement am Beispiel des Films "Zeitgeist".
Wichtige Begriffe sind Finanzierungsplan, Kalkulation, Nachwuchsförderung, Startnext, VIRALES Marketing und die Einbindung der Öffentlichkeit.
Der Autor nutzt sein eigenes Kurzfilmprojekt "Zeitgeist" als praktisches Fallbeispiel, um die theoretisch beschriebenen Strategien zur Finanzierung transparent zu machen.
Die Umfrage ergab, dass rund 70 % der Befragten Product Placement nicht als störend empfinden, sofern es dezent eingesetzt wird und zum Inhalt des Films passt.
Die Arbeit identifiziert "Startnext" als die mit Abstand erfolgreichste Crowdfunding-Plattform für Filmprojekte in Deutschland.
Der Autor argumentiert, dass nach der Fertigstellung durch gezielte Vermarktung (Verleih, DVD-Verkauf, Festivals) zusätzliche Mittel refinanziert oder neue Kontakte für künftige Projekte geknüpft werden können.
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