Bachelorarbeit, 2014
42 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Förderung des Nachwuchsleistungssports im System der DDR. Sie beleuchtet die staatliche und gesellschaftliche Struktur des Leistungssports, den besonderen Stellenwert des Sports im System der DDR, die staatlich gesteuerten Förderungsmaßnahmen und die Ideologie der Jugendförderung.
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und beleuchtet die sportlichen Erfolge der DDR im Kontext der systematischen Verwendung von Doping. Es argumentiert, dass die einzigartige Förderung des Leistungssportsystems der DDR ein entscheidender Faktor für diese Erfolge war.
Kapitel zwei analysiert die staatliche und gesellschaftliche Struktur des Leistungssports in der DDR. Es beleuchtet die führende Rolle der SED, das Staatsekretariat für Körperkultur und Sport, die Zentrale Leistungssportkommission (LSK) und den Deutschen Turn- und Sportbund (DTSB).
Kapitel drei untersucht den Stellenwert des Sports im System der DDR. Es fokussiert sich auf die gesellschaftliche Funktion und die politische Instrumentalisierung des Sports.
Kapitel vier befasst sich mit den staatlich gesteuerten Förderungsmaßnahmen. Es analysiert die Einheitliche Sichtung und Auswahl (ESA), die Spartakiadebewegung und die drei Förderstufen – Trainingszentren (TZ), Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) und Sportclubs (SC).
Kapitel fünf beleuchtet die Ideologie, die der Staat bei der Jugendförderung verfolgte. Es stellt die Integration und Verwirklichung der Erziehungs- und Bildungsziele im Schulsportunterricht und die Funktion des Sportabzeichens heraus.
DDR-Leistungssport, Nachwuchsförderung, Staatliche und gesellschaftliche Organisationen, SED, Staatssekretariat für Körperkultur und Sport, Zentrale Leistungssportkommission (LSK), Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB), Spartakiadebewegung, Trainingszentren, Kinder- und Jugendsportschulen, Sportclubs, Ideologie der Jugendförderung, Erziehungs- und Bildungsziele, Sportabzeichen.
Nein, die Arbeit argumentiert, dass neben Doping vor allem das systematische Leistungssportsystem mit breiter Talentsichtung und wissenschaftlichem Training entscheidend war.
Die SED instrumentalisierte den Sport politisch, um weltweites Ansehen zu erlangen. Sie steuerte das System zentral über Organisationen wie den DTSB und die Leistungssportkommission (LSK).
Die KJS bildeten die zweite Förderstufe im System der DDR. Sie waren Spezialschulen, die eine schulische Ausbildung bei gleichzeitiger intensiver sportlicher Förderung ermöglichten.
Die Spartakiaden waren sportliche Großveranstaltungen für Kinder und Jugendliche, die als wichtiges Instrument zur Sichtung und Auswahl von Talenten für den Leistungssport dienten.
Das System gliederte sich in die Trainingszentren (TZ, Stufe 1), die Kinder- und Jugendsportschulen (KJS, Stufe 2) und schließlich die Sportclubs (SC, Stufe 3).
Das Sportabzeichen diente nicht nur der Fitness, sondern stand im Dienste der Politik, um die Jugend im Sinne der sozialistischen Ideologie zu erziehen.
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