Masterarbeit, 2012
147 Seiten
0. Einführung
0.1 Problemstellung
0.2 Ziel der Forschungsarbeit
0.3 Methode und Aufbau der Arbeit
1. Negation als Phänomen im Deutschen
1.1 Allgemeines zur Negation im Deutschen
1.2 Sprachlicher und außersprachlicher Ausdruck der Negation
1.3 Der Formenbestand der Negationsträger
1.4 Syntaktische Charakteristika
1.5 Semantische Merkmale von Negationswörtern
1.5.1 Semantische Merkmale aller Negationswörter
1.5.2 Semantische Merkmale einzelner Negationswörter
1.6 Weitere Negationsträger
1.6.1 Konkurrenzformen
1.6.2 Negationsträger mit leerer Negationsbedeutung
1.6.3 Besonderheiten
1.7 Mittel der Negation im Satz
1.7.1 Das Satzäquivalent nein
1.7.2 Das negierte Prädikat
1.7.3 Negierende Indefinitpronomen und Adverbien
1.7.4 Ideomatisch durch Wendungen
1.7.5 Intoratorisch durch Kontrastakzent
1.8 „Satz-“ und „Sondernegation“
2. Das zweite Kapitel: Negation als Phänomen im Arabischen
2.1 Allgemeines zur Negation im Arabischen
2.2 Der Formenbestand der Negationswörter im Arabischen
2.3 Syntaktische Charakteristika der Negationspartikeln
2.3.1 Die grammatisch funktionsübenden Partikeln
2.3.2 Die nicht grammatisch funktionsübenden Partikeln
2.4 Die Eigenschaften der Negationspartikeln im Arabischen
2.4.1 Semantische Merkmale aller arabischen Negationswörter
2.4.2 Semantische Merkmale einzelner Negationswörter
2.5 Die wesentliche Rolle der Pragmatik bei der Entschlüsselung der exakten Bedeutung des arabischen negierten Satzes
2.6 Regelungen in der arabischen Negation
2.7 Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Negation im Deutschen und im Arabischen
3. Negation als ein Übersetzungsproblem aus dem Arabischen ins Deutsche
3.1 Das erste Übersetzungsproblem
3.2 Das zweite Übersetzungsproblem
3.3 Das dritte Übersetzungsproblem
4. Zusammenfassung der Ergebnisse
Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Übersetzung von Negationsformen aus dem Arabischen ins Deutsche, insbesondere in Koranübersetzungen und theologischen Texten. Ziel ist es, Lösungsstrategien zu entwickeln, die dem Übersetzer helfen, die semantischen und pragmatischen Nuancen der arabischen Negation adäquat in die deutsche Zielsprache zu übertragen.
3.1.2. In Anlehnung an die verschiedenen Besonderheiten der arabischen Negationsträger
In Anlehnung an die verschiedenen Besonderheiten der arabischen Negationsträger ist darauf hinzuweisen, dass die arabischen Negationswörter eine größere semantische Rolle in der Satzbedeutung spielen und dem Adressaten mehrere Nebenbedeutungen als die deutschen Negationswörter geben können. Die kann dazu führen, dass die semantische Entsprechung eine andere grammatische Funktion in der deutschen Sprache haben kann. Diese semantische Entsprechung kann durch eine Hinzufügung eines sprachlichen Lexems oder sogar durch Änderung der syntaktischen Funktion verwirklicht werden. Dementsprechend soll der Übersetzer ausreichendes Wissen über das arabische Negationsphänomen im Allgemeinen und über die linguistischen Eigenschaften der arabischen Negationspartikeln im Besonderen haben, um die deutsche Entsprechung zu verwirklichen.
Also kann der Gebrauch einer arabischen bestimmten Negationspartikel auf die allgemeine Satzbedeutung einwirken und weitere Informationen geben, wie das Tempus. Betrachtet man dieses Bespiel, so erkennt man, dass die arabische Negationspartikel Lann sich neben der Negationsbedeutung auf die Zeit der Zukunft bezieht, die bei einem Übersetzungsvorgang in eine andere Sprache wiedergegeben werden soll. So lautet die vorgeschlagene Übersetzung: (Und als ihr sagtet: „O Musa, Wir werden dir nicht eher glauben”.) (Sure 2: Koranvers 55).
Die Wirkung auf die Satzbedeutung kann durch die Umstellung der Zeit des Satzes verwirklicht werden, wie z.B. (Sie sagten: „Aber nein, Ihr wart ja nicht gläubig.“) (Sure 37: Koranvers 29). Es kann auch durch eine Hinzufügung eines sprachlichen Lexems ( wie die Partikel noch) verwirklicht werden. Wie z.B. (Und andere vor ihnen, die sich ihnen noch nicht angeschlossen hatten.) (Sure 62: Koranvers 3).
0. Einführung: Definition der Negation als sprachliches Universal und Darlegung der spezifischen Herausforderungen bei der Übersetzung aus dem Arabischen ins Deutsche.
1. Negation als Phänomen im Deutschen: Untersuchung der Terminologie, der verschiedenen Negationsarten (Satz-, Sondernegation) sowie der syntaktischen und semantischen Einheiten im Deutschen.
2. Das zweite Kapitel: Negation als Phänomen im Arabischen: Analyse der arabischen Negationspartikeln, ihrer syntaktischen Rektion und der funktionalen Bedeutung im koranischen Kontext.
3. Negation als ein Übersetzungsproblem aus dem Arabischen ins Deutsche: Erörterung konkreter Übersetzungsprobleme, insbesondere der Einfluss von Wortstellung, Kontext und pragmatischen Faktoren auf die adäquate Wiedergabe.
4. Zusammenfassung der Ergebnisse: Synthese der Forschungsergebnisse und Ableitung von Lösungsstrategien für die übersetzungsorientierte Praxis.
Negation, Arabisch, Deutsch, Übersetzungsproblematik, Koranübersetzung, Satznegation, Sondernegation, Pragmatik, Sprachvergleich, Semantik, Negationspartikel, Translation, Sprachwissen, Kontextanalyse.
Die Arbeit befasst sich mit den Schwierigkeiten, die beim Übersetzen arabischer Negationsformen ins Deutsche auftreten, wobei der Fokus auf koranischen Texten liegt.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die syntaktischen und semantischen Unterschiede der Negation in beiden Sprachen sowie die entscheidende Rolle des pragmatischen Kontextes bei der Bedeutungskonstitution.
Ziel ist es, die spezifischen Übersetzungsprobleme zu identifizieren und Lösungsstrategien zu erarbeiten, die eine getreuere und präzisere Wiedergabe des arabischen Gemeinten im Deutschen ermöglichen.
Die Autor arbeitet mit einer kontrastiven linguistischen Analyse unter Einbeziehung koranischer Exegese und etablierter Übersetzungstheorien.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung der Negationssysteme im Deutschen und Arabischen sowie eine tiefgehende Analyse der Übersetzungsproblematik an konkreten Beispielen aus dem Koran.
Die wichtigsten Begriffe sind Negation, Arabisch, Deutsch, Übersetzungsproblematik, Pragmatik und Koranübersetzung.
Diese Unterscheidung ist entscheidend, da eine falsche Zuordnung die inhaltliche Aussage eines Satzes grundlegend verändern kann, insbesondere wenn der Fokus der Negation nur auf einem einzelnen Satzglied liegt.
Die Wortstellung im Arabischen ist oft mit Akzentuierung und Einschränkung der Bedeutung verbunden; ihre Ignoranz führt zu einer irreführenden Wiedergabe des Sinns im Deutschen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

