Bachelorarbeit, 2014
50 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Problembeschreibung
1.2 Fragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Führung in Unternehmen
2.1 Bedeutung von personaler Führung
2.2 Führungsstile
2.3 Führungsinstrumente
2.4 Personalbeurteilung
3 Vorgesetztenbeurteilung
3.1 Begriffsbestimmung und Grundlagen
3.2 Ziele und Funktionen
3.3 Widerstände seitens der Vorgesetzten
3.4 Widerstände seitens der Mitarbeiter
3.5 Durchführung der Vorgesetztenbeurteilung als Projekt
3.6 Die Vorgesetztenbeurteilung im organisatorischen Ablauf
3.6.1 Vorgesetztenbeurteilung im Rahmen des 360°-Feedback
3.6.2 Vorgesetztenbeurteilung im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen
3.6.3 Vorgesetztenbeurteilung im Rahmen der Organisationsentwicklung
4 Auswirkungen
4.1 Die Wirkung von Feedback
4.2 Auswirkungen der Vorgesetztenbeurteilung auf die Führungsbeziehung und Kommunikation
4.2.1 Das Johari-Fenster
5 Empirische Erhebung
6 Fazit
6.1 Kritische Betrachtung und Alternativen
6.2 Zusammenfassung und Antwort auf die Fragestellung
6.3 Gedanken zur Etablierung einer Vorgesetztenbeurteilung im Gesundheits und Sozialwesen
Die Arbeit untersucht die Vorgesetztenbeurteilung als Instrument zur Verhaltensoptimierung von Führungskräften, um Führungsbeziehungen zu verbessern und einen organisatorischen Lernprozess zu initiieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Aufwärtsbeurteilung trotz existierender Widerstände zur Optimierung der Führungsqualität beitragen kann und wie eine erfolgreiche Implementierung im Unternehmenskontext gestaltet werden sollte.
3.1 Begriffsbestimmung und Grundlagen
Die Vorgesetztenbeurteilung stellt ein Instrument zur Leistungs- und Verhaltenseinschätzung dar. Hier werden Führungsverhalten und Qualifikation beurteilt (vgl. LIPPERT 2005, S.4).
Der Begriff der Vorgesetztenbeurteilung wird häufig kritisiert, da das Wort „Beurteilung“ mit der Personalbeurteilung in Verbindung steht. Alternative Begriffe konnten sich jedoch nicht durchsetzten. Letztendlich findet ja auch eine Beurteilung der Führungskraft durch die Mitarbeiter statt. Hinzu kommt die Zweideutigkeit des Begriffs, da Subjekt und Objekt nicht klar bestimmt werden. Alternativ wird auch oft von Aufwärtsbeurteilung gesprochen (vgl. JÖNS et al. 2005, S.100).
Der zunehmende Wunsch von Unternehmen, eine Vorgesetztenbeurteilung zu implementieren, liegt der Erkenntnis zugrunde, dass Führung nicht allein vom Vorgesetzten abhängt, sondern gemeinsam mit den Mitarbeitern gestaltet wird (vgl. UNGRUH 2008, S.43). Eine Einschätzung von Führungskräften ist nicht auf bestimmte Führungsebenen beschränkt, sondern umfasst sämtliche Hierarchieebenen einer Organisation (vgl. REINECKE 1983, S.2).
1 Einleitung: Beschreibt den Wandel der Arbeitswelt und den daraus resultierenden Bedarf an partizipativen Führungsinstrumenten zur Optimierung der Führungsbeziehung.
2 Führung in Unternehmen: Erläutert die Grundlagen der Personalführung, klassische Führungsstile sowie verschiedene Instrumente wie Kommunikation und Personalbeurteilung.
3 Vorgesetztenbeurteilung: Detaillierte Betrachtung der Definition, Ziele, Widerstände sowie der Projektplanung und Durchführungsmethoden der Aufwärtsbeurteilung.
4 Auswirkungen: Analysiert die Wirkung von Feedback auf die Führungsbeziehung, Kommunikation und die Anwendung des Johari-Fensters im Beurteilungsprozess.
5 Empirische Erhebung: Präsentiert die Ergebnisse einer eigenen Studie zu Einstellungen und Erwartungen von Mitarbeitern gegenüber der Vorgesetztenbeurteilung.
6 Fazit: Führt die Erkenntnisse zusammen, diskutiert Alternativen wie das Teamfeedback und reflektiert die Etablierung im Gesundheits- und Sozialwesen.
Vorgesetztenbeurteilung, Aufwärtsbeurteilung, Personalführung, Führungsstil, Mitarbeiterfeedback, Organisationsentwicklung, Johari-Fenster, Partizipation, Unternehmenskultur, Führungsbeziehung, Projektmanagement, Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement, Sozialwesen, Kommunikation.
Die Arbeit befasst sich mit dem Instrument der Vorgesetztenbeurteilung als Mittel, um Führungsverhalten durch Feedback von unten nach oben zu optimieren.
Im Fokus stehen Führung in Unternehmen, die methodische Implementierung von Feedbackprozessen, der Umgang mit Widerständen und die Anwendung auf das Gesundheitswesen.
Es soll geklärt werden, ob die Aufwärtsbeurteilung ein geeignetes Instrument zur Optimierung der Führungsbeziehung ist und wie sie in Unternehmen erfolgreich eingebettet werden kann.
Neben einer ausführlichen Literaturanalyse hat die Autorin eine empirische Studie in Form einer Online-Befragung durchgeführt.
Der Hauptteil widmet sich der systematischen Einführung der Vorgesetztenbeurteilung als Projekt, den verschiedenen Methoden (wie 360°-Feedback) und der Analyse von Auswirkungen auf das Führungsverhalten.
Vorgesetztenbeurteilung, Partizipation, Feedbackkultur, Führungskompetenz, Organisationsentwicklung und Mitarbeiterzufriedenheit.
Da Vorgesetztenbeurteilungen bei den Beteiligten oft Ängste und Widerstände auslösen, ermöglicht die Projektform einen strukturierten Rahmen, der Akzeptanz schafft und klare Ziele definiert.
Aufgrund des hohen Kostendrucks und komplexer Hierarchien wird am Ende der Arbeit diskutiert, wie dort durch Feedback die Partizipation erhöht und die Führungsqualität gesteigert werden kann.
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