Diplomarbeit, 2001
89 Seiten, Note: 2
Diese Diplomarbeit analysiert das Phänomen Techno aus einer phänomenologischen Perspektive. Sie untersucht die Geschichte, die Entwicklung und die kulturellen Implikationen der Musikrichtung, insbesondere im Kontext der digitalen Medien.
Die Arbeit konzentriert sich auf Schlüsselbegriffe wie Lärm, Geräusch, Loop, Sampling, Sequencing, File Sharing, DJing, Mensch-Maschine, Hyperrealität und Körper. Sie untersucht, wie diese Begriffe im Kontext der Techno-Musik und -Kultur eine Rolle spielen und wie sie die ästhetische Erfahrung der Musik beeinflussen.
Das zentrale Prinzip ist die Montage, die sich durch Techniken wie Sampling, Sequencing und die Verwendung von Loops auszeichnet.
Wichtige Vorläufer sind der Futurismus (Lärmkunst), die Musique concrète und der frühe Minimal Techno aus Detroit.
Durch Sampling wurde das DJ-Prinzip von der bloßen Wiedergabe zur eigenen Produktionsmethode, bei der vorhandene Klänge neu kontextualisiert werden.
Der Club fungiert als sozialer Raum und "soziale Plastik", in dem die Musik, die Hyperrealität und das körperliche Erleben verschmelzen.
Es beschreibt die enge Interaktion zwischen dem Künstler und seinen elektronischen Geräten, bei der die Grenze zwischen menschlicher Kreativität und maschineller Erzeugung verschwimmt.
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