Masterarbeit, 2014
116 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Geographie
2.1 Ein Geomorphologischer Überblick
2.2 Klimatische und hydrogeographische Gegebenheiten
2.3 Wirtschaft
2.3.1 Wirtschaftliche Entwicklung
2.4 Verkehr und Infrastruktur
2.5 Bevölkerung
2.6 Kultur
2.6.1 Bauwerke
2.6.2 Museen, Musik und Theater
2.6.3 Dresden, die „Grüne Stadt“
2.7 Tourismus
3 Geschichte
3.1 Erste Besiedlung und Stadtgründung
3.2 Dresden im Mittelalter
3.3 Dresden wird Residenz
3.3.1 Dresden und die Reformation
3.4 Dresden als kurfürstliche Hauptstadt
3.5 Dresden und der Dreißigjährige Krieg
3.6 Dresden in augusteischer Zeit
3.7 Dresden im 19. Jahrhundert
3.8 Dresden und der erste Weltkrieg
3.9 Dresden in der Zeit des Nationalsozialismus
3.10 Dresden in der DDR
3.11 Dresden nach der Wiedervereinigung 1989
4 Räumliche Abgrenzung des Untersuchungsgebietes
4.1 Stadtgliederung von Dresden
4.2 Historische Altstadt
4.3 Dresdner Neustadt
4.4 Dresden- Gorbitz
5 Angewandte Methoden zur Analyse des Raumes
5.1 Beobachtung
5.2 Kartenanalyse und Kartenvergleich
6 Stadtentwicklung in Dresden
6.1 Stadtentwicklung zu Beginn und während der DDR
6.2 Stadtentwicklung nach der Wiedervereinigung
6.2.1 Schlussfolgerung zur Stadtentwicklung seit 1990
6.3 Die „Kräutersiedlung“ in Dresden-Gorbitz
6.3.1 Eigene Beobachtung der „Kräutersiedlung“
7 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit analysiert den geographischen Strukturwandel der Stadt Dresden vor und nach der Wiedervereinigung unter besonderer Berücksichtigung der Stadtplanung und der Veränderung des Stadtbildes. Im Fokus stehen dabei die spezifischen Entwicklungen in der Altstadt, der Neustadt sowie in Dresden-Gorbitz.
1 Einleitung
»Wenn es zutreffen sollte, daß ich nicht nur weiß, was schlimm und häßlich, sondern auch was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein. Ich mußte, was schön sei, nicht erst aus Büchern lernen. Nicht in der Schule, und nicht auf der Universität. Ich durfte die Schönheit einatmen, wie Försterkinder die Waldluft. Die katholische Hofkirche, Georg Bährs Frauenkirche, der Zwinger, das Pillnitzer Schloß, das Japanische Palais, der Jüdenhof und das Dinglingerhaus, die Rampische Straße mit ihren Barockfassaden, die Renaissance-Erker in der Schloßstraße, das Coselpalais, das Palais im Großen Garten mit den kleinen Kavaliershäusern und gar, von der Loschwitzhöhe aus, der Blick auf die Silhouette der Stadt mit ihren edlen, ehrwürdigen Türmen ...« (KÄSTNER 1996, S.21)
Schon der 1899 in Dresden geborene Erich Kästner schrieb in seinem erstmals 1957 erschienenen autobiographischen Kinderbuch „Als ich ein kleiner Junge war“ über die Schönheit und die Vielfalt der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Neben seinen Erzählungen über das Alltagsleben seiner Familie und seiner Kindheit auf den Straßen und Plätzen Dresdens, beschreibt er das Bild der Stadt mit seinen vielen Facetten.
1 Einleitung: Einführung in das Thema Dresden als Kunst- und Kulturstadt sowie Darstellung der Zielsetzung der Arbeit.
2 Geographie: Geographische Einordnung Dresdens, Beleuchtung der klimatischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen.
3 Geschichte: Detaillierter historischer Abriss der Stadtentwicklung von der ersten Besiedlung bis zur Zeit nach der Wiedervereinigung 1989.
4 Räumliche Abgrenzung des Untersuchungsgebietes: Definition der für die Analyse relevanten Stadtgebiete, insbesondere Altstadt, Neustadt und Gorbitz.
5 Angewandte Methoden zur Analyse des Raumes: Beschreibung der angewendeten wissenschaftlichen Methoden, konkret Beobachtung und Kartenanalyse.
6 Stadtentwicklung in Dresden: Analyse des städtebaulichen Wandels unter Berücksichtigung verschiedener politischer Epochen und Fokus auf die „Kräutersiedlung“.
7 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Stadtentwicklung.
Dresden, Stadtentwicklung, Strukturwandel, Wiedervereinigung, Stadtplanung, Geographie, Altstadt, Neustadt, Gorbitz, Kräutersiedlung, Plattenbau, Demographie, Tourismus, Kultur, Urbanisierung
Die Arbeit untersucht den geographischen Strukturwandel der Stadt Dresden, insbesondere die Veränderungen des Stadtbildes und der Stadtplanung infolge der Wiedervereinigung Deutschlands.
Zentrale Schwerpunkte sind die historische Stadtentwicklung, die geographische Lage, der Wandel der Wirtschaft und Bevölkerung sowie die spezifische städtebauliche Transformation ausgewählter Stadtgebiete.
Das Ziel ist es, den enormen Strukturwandel in Dresden vor und nach der Wende aufzuarbeiten und die Auswirkungen auf das Stadtbild und die Planung nachzuvollziehen.
Die Arbeit nutzt als empirische Methoden vor allem die systematische Beobachtung sowie die Kartenanalyse und den historischen Kartenvergleich.
Der Hauptteil befasst sich mit der Vorstellung der Stadtgebiete Altstadt, Neustadt und Gorbitz, der methodischen Analyse sowie einer detaillierten Untersuchung des Stadtumbaus, insbesondere der „Kräutersiedlung“.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Stadtentwicklung, Strukturwandel, Dresden, Stadtplanung, Plattenbau und Reurbanisierung beschreiben.
Gorbitz ist im Gegensatz zu den historischen Stadtkernen kein eigenständiges Ortsamt, sondern ein Stadtviertel im Ortsamt Cotta, welches durch einen hohen Anteil an Plattenbauten und ein spezielles Stadtumbauprogramm geprägt ist.
Durch einen musterhaften Stadtumbau und Maßnahmen zur Wohnraumaufwertung konnte das Image der Siedlung verbessert und der Leerstand signifikant reduziert werden, womit sie ein Beispiel für erfolgreiche Umgestaltung ist.
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