Bachelorarbeit, 2013
71 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Nachhaltigkeit
2.1.1 Definition und Leitbild der Nachhaltigkeit
2.1.2 Leitprinzipien der nachhaltigen Entwicklung
2.1.3 Dimensionen und Ziele der Nachhaltigkeit
2.1.4 Wertewandel des gesellschaftlichen Bewusstseins
2.2. Fast Moving Consumer Goods
2.3. Nachhaltigkeits-Marketing
2.3.1 Begriffliche Bestimmung und Abgrenzung
2.3.2 Anwendungsbereiche
2.3.3 Ziele des Nachhaltigkeits-Marketing
2.3.4 Konzept des Nachhaltigkeits-Marketing
2.3.4.1 Informationsebene
2.3.4.2 Gestaltungsebene
2.3.4.2.1 Normative Ebene
2.3.4.2.2 Strategische Ebene
2.3.4.2.3 Operative Ebene: Nachhaltigkeits-Marketing-Mix
2.3.4.2.3.1 Nachhaltigkeits-Produktpolitik
2.3.4.2.3.1.1 Nachhaltigkeits-Produktqualität
2.3.4.2.3.1.2 Nachhaltigkeits-Produktdesign
2.3.4.2.3.1.3 Nachhaltigkeits-Produktinnovationen
2.3.4.2.3.1.4 Nachhaltigkeits-Markenpolitik
2.3.4.2.3.1.5 Nachhaltigkeits-Verpackungspolitik
2.3.4.2.3.2 Nachhaltigkeits-Preispolitk
2.3.4.2.3.3 Nachhaltigkeits-Distributionpolitik
2.3.4.2.3.4 Nachhaltigkeits-Kommunikationpolitik
2.3.4.2.3.4.1 Nachhaltigkeits-Sponsoring
2.3.4.2.3.4.2 Nachhaltigkeits-Public Relations
2.3.4.2.3.4.3 Nachhaltigkeits-Werbung
2.3.4.2.3.4.4 Nachhaltigkeits-Online-Kommunikation
2.3.4.3 Transformationsebene
2.3.5 Besonderheiten und Herausforderung
3. Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren der operativen Ebene bei Fast Moving Consumer Goods
3.1 Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren der Nachhaltigkeits-Produktpolitik
3.2 Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren der Nachhaltigkeits-Kommunikationspolitik
4. Nachhaltigkeits-Marketing in der Praxis
4.1 Positives Praxisbeispiel: Tchibo Latin Bio
4.1.1 Umsetzung des Nachhaltigkeits-Marketing auf operativer Ebene
4.1.2 Erfolgsfaktoren der Umsetzung
4. 2 Negatives Praxisbeispiel: Ritter Sport Vollmilch
4.2.1 Umsetzung des Nachhaltigkeits-Marketing auf operativer Ebene
4.2.2 Misserfolgsfaktoren der Umsetzung
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelor-Arbeit untersucht die Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Nachhaltigkeits-Marketing im Bereich der Fast Moving Consumer Goods (FMCG). Ziel ist es, Unternehmen eine Orientierungshilfe zu bieten, wie sie nachhaltige Marketingstrategien erfolgreich implementieren können, um Marktchancen zu nutzen und Reputationsrisiken zu minimieren.
2.3.4.2.3.1.2 Nachhaltigkeits-Produktdesign
Nachhaltiges Produktdesign kann in den funktionalen und ästhetischen Bereich unterteilt werden. Der funktionale Bereich des nachhaltigen Produktdesigns wird in der Literatur als EcoDesign betitelt. Unternehmen müssen hierbei entscheiden, welches Material und welche Mengen aus welchen Regionen eingesetzt werden sollen, um im Endprodukt einen Zusatznutzen für den Konsumenten zu generieren. Deshalb muss die Beschaffung und die Zuliefererkette entlang des Produktlebenszyklus auf Umwelt- und Sozialverträglichkeit überprüft werden. Ebenfalls wird festgelegt, ob und wie Produkte nachhaltig gestaltet werden können. Zum Beispiel könnte die Abbaubarkeit oder Wiederverwendung von Produkten (Recycling und Wiederverwertung) als Zusatzfunktion ermöglicht werden.
Nachhaltige Produkte bestehen aus verschiedenen Produkteigenschaften. Im Rahmen des funktionalen nachhaltigen Produktdesigns müssen die verschiedenen Eigenschaften möglichst wirtschaftlich erzeugt oder verwendet werden, gleichzeitig die Kundenbedürfnisse befriedigen sowie sozial- und umweltverträglich sein. Nachhaltige Produkte können durch die folgenden Merkmale gekennzeichnet sein:
• Verwendung von ökologisch und gesundheitlich unbedenklicher Materialien
• Minimaler Einsatz von Material, Energie und Sekundärrohstoffen
• Geringe Materialvielfalt und Verzicht auf Verbundstoffe
• Recycling- und demontagegerechte Konstruktion
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Nachhaltigkeits-Marketings bei FMCG ein und definiert das Ziel der Arbeit, Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren der Produkt- und Kommunikationspolitik zu identifizieren.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert das Leitbild der Nachhaltigkeit, definiert FMCG und stellt das umfassende Nachhaltigkeits-Marketing-Konzept nach Belz dar.
3. Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren der operativen Ebene bei Fast Moving Consumer Goods: Hier werden spezifische Faktoren der Nachhaltigkeits-Produkt- und Kommunikationspolitik analysiert, die für den Markterfolg entscheidend sind.
4. Nachhaltigkeits-Marketing in der Praxis: Anhand der Fallstudien Tchibo (positiv) und Ritter Sport (negativ) wird die operative Umsetzung des theoretischen Konzepts überprüft.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, das Nachhaltigkeits-Leitbild strategisch in Unternehmensstrukturen zu integrieren.
Nachhaltigkeits-Marketing, Fast Moving Consumer Goods, Erfolgsfaktoren, Misserfolgsfaktoren, Nachhaltigkeits-Produktpolitik, Nachhaltigkeits-Kommunikationspolitik, EcoDesign, Product Stewardship, Ecotainment, Konsumgüter, Nachhaltigkeits-Marke, Greenwashing, Unternehmensreputation, Produktlebenszyklus, Nachhaltige Innovationen
Die Arbeit untersucht, wie Konsumgüterhersteller durch gezieltes Nachhaltigkeits-Marketing erfolgreich agieren können, ohne dabei ökologische oder soziale Ziele zu vernachlässigen.
Die Untersuchung konzentriert sich primär auf die operative Ebene, insbesondere auf die Nachhaltigkeits-Produktpolitik und die Nachhaltigkeits-Kommunikationspolitik.
Ziel ist es, Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren zu identifizieren, die Unternehmen bei der Einführung nachhaltiger Produkte in der FMCG-Branche als Orientierung dienen können.
Die Arbeit nutzt eine detaillierte Literaturanalyse des Nachhaltigkeits-Marketing-Konzepts nach Belz, kombiniert mit einer Fallstudienanalyse zweier Praxiseispiele aus der Konsumgüterindustrie.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen dargelegt und anschließend konkrete Erfolgsfaktoren für Produktgestaltung, Verpackung, Sponsoring, PR und Online-Kommunikation abgeleitet.
Zentrale Begriffe sind Nachhaltigkeits-Marketing, FMCG, EcoDesign, Product Stewardship, Ecotainment, Greenwashing und Reputation.
Tchibo hat bei der Einführung von "Latin Bio" viele der identifizierten Erfolgsfaktoren konsequent umgesetzt, was zu einer erfolgreichen Marktetablierung führte.
Ritter Sport vernachlässigte bei seiner Bio-Linie entscheidende Faktoren wie eine klare Markenbildung und eine transparente Kommunikation, was schließlich den Markterfolg verhinderte.
Ecotainment dient als zentrales Element der Kommunikationspolitik, um komplexe Umweltbotschaften emotional und unterhaltsam an Zielgruppen zu vermitteln.
Die Nichtbeachtung der identifizierten Erfolgsfaktoren führt bei nachhaltigen Produkten fast zwangsläufig zum Misserfolg und gefährdet langfristig die Unternehmensreputation.
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