Masterarbeit, 2013
45 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit analysiert die Entwicklung der staatlichen Aufgaben und die Herausforderungen der öffentlichen Finanzen im Kontext des wachsenden Staatsbedarfs. Sie untersucht die theoretischen Grundlagen des Wachstums des öffentlichen Sektors und beleuchtet verschiedene Ansätze zur Disziplinierung staatlichen Handelns. Die Arbeit befasst sich mit der empirischen Evidenz der Wachstumstheorie und analysiert die Effizienzverbesserungsmöglichkeiten staatlichen Handelns.
Das erste Kapitel führt in die Thematik des Leitbilds "Schlanker Staat" ein und beleuchtet die Relevanz der öffentlichen Finanzen im Kontext von Haushaltsdefiziten und Staatspleiten. Es wird die Bedeutung der staatlichen Handlungsfähigkeit im Hinblick auf zentrale gesellschaftliche Aufgaben und die Herausforderungen des demographischen Wandels hervorgehoben.
Kapitel 2 analysiert die Entwicklung der staatlichen Aufgabenstruktur und die Verschiebung von gesellschaftlichen Prioritäten. Es werden die Dynamik der Staatsausgabenquote und der Trend der Schuldenlast im internationalen Vergleich betrachtet. Zudem werden verschiedene internationale Vorgehensweisen zur Ausgabenbegrenzung, wie z.B. Stabilitätskriterien der Europäischen Union, Defizitbeschränkungen der Vereinigten Staaten von Amerika, die Schweizer Schuldenbremse und die deutsche Schuldenbremse, vorgestellt.
Kapitel 3 befasst sich mit der theoretischen Grundlage des Wachstums des öffentlichen Sektors. Es werden das Wagnersche Gesetz, die Baumolsche Kostenkrankheit und der Niveauverschiebungseffekt erläutert.
Kapitel 4 präsentiert verschiedene Ansätze zur Disziplinierung staatlichen Handelns. Es werden Fiskalregeln, wie z.B. Schuldenregeln und anreizkompatible Zielvereinbarungen, sowie die Kommission für Kostenbewusstsein und Transparenz und Finanzreferenden diskutiert.
Kapitel 5 untersucht die empirische Evidenz der theoretischen Grundlagen und analysiert die Effizienzverbesserungsmöglichkeiten staatlichen Handelns. Es werden die empirischen Ergebnisse der Wachstumstheorie und die Evidenzwirkung institutioneller Regelungen betrachtet. Zudem werden staatliche Entwicklungsmöglichkeiten, wie z.B. die Definition staatlicher Kernaufgaben und das Konzept des "Schlanken Staates", diskutiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die öffentlichen Finanzen, Staatsausgaben, Schuldenlast, Wachstumstheorie des öffentlichen Sektors, Fiskalregeln, staatliche Handlungsfähigkeit, Effizienz, "Schlanker Staat", internationale Vergleichsstudien, empirische Evidenz und politische Implikationen.
Es beschreibt das Ziel, staatliche Aufgaben auf Kernbereiche zu reduzieren und die Effizienz der öffentlichen Verwaltung zu steigern, um Haushaltsdefizite zu begrenzen.
Das Wagnersche Gesetz besagt, dass mit zunehmendem gesellschaftlichem Fortschritt und steigendem Einkommen die Staatsausgaben überproportional anwachsen.
Die Arbeit analysiert die Stabilitätskriterien der EU, Defizitbeschränkungen der USA sowie die Schuldenbremsen in der Schweiz und Deutschland.
Dies ist ein theoretischer Erklärungsansatz für steigende Kosten im öffentlichen Sektor, da dort Produktivitätssteigerungen schwerer umzusetzen sind als in der Industrie, die Löhne aber dennoch steigen.
Mögliche Ansätze sind Fiskalregeln, anreizkompatible Zielvereinbarungen, Finanzreferenden und Kommissionen für Kostenbewusstsein.
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