Bachelorarbeit, 2010
48 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit befasst sich mit dem Phänomen des „Ressourcenfluchs“ in Afrika. Ziel ist es, zu analysieren, warum ressourcenreiche Länder in Afrika oft langsamer wachsen als Länder mit geringeren natürlichen Ressourcen. Die Arbeit untersucht die Ursachen für diese Entwicklung, insbesondere die Auswirkungen von übermäßigem Konsum und fehlgeleiteten Investitionen auf die langfristige wirtschaftliche Entwicklung.
Die Einleitung führt in das Thema des Ressourcenfluchs in Afrika ein und stellt die Forschungsfrage nach den Ursachen für die langsamere Entwicklung ressourcenreicher Länder. Die Empirie beleuchtet die wirtschaftliche Situation Afrikas und die Rolle von Rohstoffen. Das dritte Kapitel analysiert verschiedene Gründe für den Ressourcenfluch, darunter die „Holländische Krankheit“, Rent-Seeking, falscher Einsatz von Ressourcenerlösen und exzessive Ausgaben. Das vierte Kapitel erläutert das Ramsey-Modell, ein Standardmodell des Wirtschaftswachstums, das als Grundlage für die Analyse des Ressourcenfluchs dient. Das fünfte Kapitel stellt das Modell von RODRÍGUEZ und SACHS vor, das das Ramsey-Modell erweitert und die Auswirkungen von Ressourcenreichtum auf das Wirtschaftswachstum untersucht. Das sechste Kapitel analysiert die wirtschaftliche Verwendung von Rohstoffen in Afrika anhand der Länderbeispiele Nigeria und Botswana. Die Schlussbemerkung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die Implikationen für die Entwicklung Afrikas.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Ressourcenfluch, die „Holländische Krankheit“, Rent-Seeking, Korruption, Ressourcenerlöse, exzessive Ausgaben, Wirtschaftswachstum, das Ramsey-Modell, das Modell von RODRÍGUEZ und SACHS, Afrika, Nigeria, Botswana und die wirtschaftliche Entwicklung.
Der Begriff beschreibt das Phänomen, dass Länder mit großem Rohstoffreichtum oft ein langsameres Wirtschaftswachstum und schlechtere Entwicklungsindikatoren aufweisen als rohstoffarme Länder.
Es handelt sich um ein wirtschaftliches Problem, bei dem ein Rohstoffboom zu einer Aufwertung der Währung führt, wodurch andere Wirtschaftssektoren (wie das verarbeitende Gewerbe) international unwettbewerbsfähig werden.
Trotz gigantischer Öleinnahmen leben 70% der Bevölkerung in Armut. Korruption und gewaltsame Konflikte im Niger-Delta verhindern eine nachhaltige Entwicklung.
Botswana nutzte seine Diamantenvorkommen durch "Good Governance" und stabile demokratische Strukturen für ein rasantes Wirtschaftswachstum und eine verbesserte Lebensqualität.
Dieses Modell erweitert das Ramsey-Wachstumsmodell und erklärt, warum ressourcenreiche Ökonomien oft über ihre Verhältnisse leben und nach einem Boom wirtschaftlich zurückfallen.
Rent-Seeking bezeichnet das Streben nach Anteilen an den Rohstofferlösen ohne eigene produktive Leistung, was oft zu Korruption und ineffizienter Staatsführung führt.
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