Examensarbeit, 2009
57 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Eignung des Romans „Räuberhände“ von Finn-Ole Heinrich für die Erarbeitung des Themas Identität und Heimat im Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe. Die Arbeit beschreibt und reflektiert einen Unterrichtsversuch mit Schüler*innen des 11. Jahrgangs, der sich auf die Figur Samuel konzentriert und die Perspektiven der Identität (Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Selbstdarstellung) anhand eines Identitätsprofils erarbeitet. Die didaktischen Ziele des Versuchs beinhalten die Horizonterweiterung der Schüler*innen durch die Perspektivübernahme und die Förderung ihrer Empathiefähigkeit.
Die Arbeit gliedert sich in drei Teile: Planung, Durchführung und Reflexion. Im ersten Teil wird die Planung des Unterrichtsversuchs detailliert dargestellt. Dabei werden die Lernstandsanalyse, die didaktischen Ziele, die methodischen Entscheidungen und die Lernstruktur der einzelnen Stunden erläutert. Der zweite Teil widmet sich der konkreten Durchführung des Unterrichtsversuchs und beschreibt die einzelnen Stunden mit ihren jeweiligen Schwerpunkten, Aktivitäten und Ergebnissen. Im letzten Teil erfolgt eine umfassende Reflexion des Unterrichtsversuchs. Hier werden die gewählten Schwerpunkte, die Antizipation von Zeitplanung und Unterrichtssprache sowie die Sicherung der Ergebnisse kritisch bewertet und Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Identität und Heimat im Kontext der literarischen Figur Samuel aus Finn-Ole Heinrichs Roman „Räuberhände“. Im Zentrum stehen die Wahrnehmungsperspektiven der Identität (Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Selbstdarstellung) und die Konstruktion eines Identitätsprofils. Des Weiteren werden didaktische Ansätze wie Handlungs- und Produktionsorientierung sowie die Bedeutung der Lernstandsanalyse für die Planung schülerorientierten Unterrichts beleuchtet.
Der Roman thematisiert die Identitätssuche und Heimatfindung der Hauptfigur Samuel und eignet sich besonders für die gymnasiale Oberstufe.
Ziele sind die Förderung der Empathiefähigkeit, die Perspektivübernahme und die Erarbeitung komplexer Identitätsstrukturen (Selbst- vs. Fremdwahrnehmung).
Es ist ein Werkzeug, um die verschiedenen Facetten einer Figur (Werte, Herkunft, Selbstdarstellung) grafisch oder schriftlich zu erfassen und zu analysieren.
Gerade in der Vorstufe der Oberstufe reflektieren Jugendliche verstärkt ihre eigene Herkunft und deren Einfluss auf ihre werdende Identität.
Schüler erarbeiten Inhalte aktiv, etwa durch das Weiterschreiben von Szenen oder das Visualisieren von Charaktermerkmalen, statt Texte nur passiv zu analysieren.
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