Masterarbeit, 2013
64 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Die Heinrich-Albertz-Schule
3 Inklusion
3.1 Begriffsklärung
3.2 Der ‚Index für Inklusion‘
4 Die Arbeit mit dem Index für Inklusion
4.1 Phase 1: Mit dem Index beginnen
4.1.1 Hintergrund
4.1.2 Umsetzung an der Heinrich-Albertz-Schule
4.1.3 Ergebnisse
4.1.3.1 Bereits erfolgreich an der Schule umgesetzte Indikatoren des Index
4.1.3.2 Für die Schule irrelevante Indikatoren des Index
4.1.3.3 Indikatoren des Index mit Entwicklungsbedarf an der Schule
4.1.4 Konsequenzen und weitere Schritte
4.2 Phase 2: Die Schulsituation beleuchten
4.2.1 Empirische Bestandsaufnahme
4.2.1.1 Methoden
4.2.1.2 Fragebögen und Operationalisierung
4.2.1.3 Datenerhebung, -erfassung und -auswertung
4.2.1.4 Ergebnisse
4.2.1.5 Diskussion
4.2.2 Der Schulentwicklungstag
4.2.2.1 Hintergrund
4.2.2.2 Durchführung
4.2.2.3 Ergebnisse
4.3 Phase 3: Ein inklusives Schulprogramm entwerfen
4.3.1 Hintergrund und Vorgehen
4.3.2 SMARTE Ziele
4.3.3 Umsetzungsplanung
4.3.4 Ergebnisse des Schulentwicklungstages und Stand der Umsetzung
5 Fazit und Ausblick
6 Literatur
Das primäre Ziel der Arbeit ist es, den ‚Index für Inklusion‘ als Instrument zur Planung und Evaluation von Schulentwicklungsprozessen am Beispiel der evangelischen Heinrich-Albertz-Grundschule vorzustellen und praktisch anzuwenden. Die Forschungsfrage untersucht, ob an der Schule eine inklusive Kultur besteht, die durch gegenseitige Wertschätzung, Anerkennung und Kooperation geprägt ist.
4.2.1.5 Diskussion
Besteht nun an der Heinrich-Albertz-Schule innerhalb der Eltern- und Schülerschaft eine inklusive Kultur, die durch gegenseitige Wertschätzung, Anerkennung und Kooperation gekennzeichnet ist? Um diese Frage zu beantworten, wurde eine empirische Untersuchung in Form einer dreiwelligen schriftlichen Befragung von Schülerinnen/Schülern der Schule und deren Eltern/Erziehungsberechtigten durchgeführt. Die Befragung der Schülerinnen/Schüler fand im Lerngruppenverband unter Aufsicht des Untersuchungsleiters statt, die Befragung der Eltern wurde im Rahmen von Veranstaltungen für alle Eltern/Erziehungsberechtigten der Schule vorgenommen. Es wurde je ein Fragebogen für Eltern/Erziehungsberechtigte und Schülerinnen/Schüler entwickelt, der Begriff ‚inklusive Kultur‘ wurde über Items zu folgenden sechs Aspekten operationalisiert: (1) Information über die Heinrich-Albertz-Schule, (2) Willkommen fühlen, (3) Wertschätzung durch die Schule, (4) Wertschätzung untereinander (5), Kooperation und Hilfe (soziale Kompetenz), (6) Heterogenität.
Population. Die Untersuchung sollte repräsentativ für die Eltern- und Schülerschaft der Schule sein. Die Ziehung einer systematischen Zufallsstichprobe wäre zu aufwändig gewesen, zudem ist die Population zu klein und zu heterogen (s.o.), daher kann die Vollerhebung hier als geeignete Methode beurteilt werden (vgl. Bortz und Döring 2006, S. 394ff).
Kinder. Bei den Kindern kann mit einer Teilnahmerate von 74% in Welle 1 und 85% bzw. 86% in den Wellen 2 und 3 die Vollerhebung als gelungen bezeichnet werden. Nur einzelne Kinder fehlten, und das aufgrund von Fehltagen aus Krankheitsgründen. In der Schule gibt es keine Kinder, die besonders häufig aufgrund von Krankheiten oder auch speziellen Krankheiten fehlen. Es kann also davon ausgegangen werden, dass es sich bei den Teilnehmern an der Befragung aller drei Wellen um eine unverzerrte Auswahl (Bortz und Döring 2006, S. 398) aus den Schülerinnen und Schülern der Schule handelt und die Aussagen als „repräsentativ“ gelten können.
1 Einleitung: Vorstellung der Schule und der Relevanz des ‚Index für Inklusion‘ als Instrument zur Weiterentwicklung des evangelischen Schulprofils.
2 Die Heinrich-Albertz-Schule: Darstellung der Gründung, der Konzeption sowie des Leitbildes und Slogans als Basis des Lebens und Lernens in der Schule.
3 Inklusion: Klärung und Einordnung des Inklusionsbegriffs sowie Vorstellung des ‚Index für Inklusion‘ mit seinen vier Elementen.
4 Die Arbeit mit dem Index für Inklusion: Detaillierte Beschreibung der praktischen Anwendung des Index-Prozesses in drei Phasen an der Schule, inklusive empirischer Bestandsaufnahme.
5 Fazit und Ausblick: Kritische Würdigung der Arbeit mit dem Index und Reflexion der nächsten Schritte für die weitere Schulentwicklung.
6 Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.
Inklusion, Index für Inklusion, Schulentwicklung, inklusive Kultur, Heinrich-Albertz-Schule, Schulpraxis, empirische Bestandsaufnahme, Kooperation, Wertschätzung, soziale Kompetenz, Heterogenität, Jahrgangsmischung, SMARTE Ziele, Netzplantechnik, Selbstevaluation.
Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Anwendung des ‚Index für Inklusion‘ an der evangelischen Grundschule Heinrich-Albertz-Schule, um Schulentwicklungsprozesse zu planen und zu evaluieren.
Zentral sind der Prozess der Inklusion in der Bildung, die Schulkulturentwicklung, die empirische Bestandsaufnahme mittels Befragungen und die zielgerichtete Planung von Schulentwicklungsvorhaben.
Das primäre Ziel ist es, den ‚Index für Inklusion‘ als Instrument zur Schulentwicklung vorzustellen und am Beispiel der Schule zu zeigen, wie dieser Prozess in Phasen methodisch umgesetzt wird.
Der Autor führt eine erkundende, dreiwellige (Follow-up) schriftliche Befragung bei Eltern und Kindern als Vollerhebung durch, die statistisch deskriptiv ausgewertet wird.
Der Hauptteil beschreibt die drei Phasen der Arbeit mit dem Index: den Beginn, die empirische Schulsituationsanalyse mittels Fragebögen und den Schulentwicklungstag sowie die Entwürfe für ein inklusives Schulprogramm.
Kernbegriffe sind Inklusion, Schulentwicklung, inklusive Kultur, empirische Bestandsaufnahme, soziale Kompetenz und Jahrgangsmischung.
Aufgrund der vergleichsweise geringen Schülerzahl der Heinrich-Albertz-Schule wurde eine Vollerhebung als organisatorisch angemessen und statistisch repräsentativer als eine Zufallsstichprobe bewertet.
Er dient als methodisches Bindeglied zwischen der empirischen Ist-Analyse (Phase 2) und der Erarbeitung konkreter inklusiver Schulprogrammziele (Phase 3).
Um der Lücke zwischen Vision und Umsetzung zu begegnen, nutzt die Schule SMARTE Zielformulierungen und die Netzplantechnik, um Vorhaben konkret planbar und kontrollierbar zu machen.
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