Examensarbeit, 1998
44 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 GRUNDLAGEN
2.1 DER PIEZOEFFEKT
2.2 DER 1 MHZ STABSCHWINGER
2.2.1 MECHANISCHE EIGENSCHAFTEN
2.2.2 ELEKRISCHE EIGENSCHAFTEN
2.3 DAS ULTRASCHALLINTERFROMETER
2.3.1 ALLGEMEINE FUNKTIONSWEISE
2.3.2 AUFBAU DES VERWENDETEN INTERFEROMETERS
2.3.3 DIE OSZILLATORSCHALTUNG IN SMT
3 FRAGESTELLUNG
3.1 SCHWEBUNGEN DURCH LINEARE ÜBERLAGERUNG VON WELLEN
3.2 ÜBERLEGUNGEN ANHAND DES SPEKTRUMS
4 MEßMETHODE
4.1 DIE DURCHFÜHRUNG
4.2 AUSWERTUNG DER MESSUNGEN
4.2.1 EINFACHE BESTIMMUNG DER SCHALLGESCHWINDIGKEIT
4.2.2 BESTIMMUNG DES WINKELS
5 ANALYSE DER MEßKURVEN
5.1 SCHWEBUNG DURCH INTERFERENZ
5.2 STRAHLUNGSINTENSITÄT
5.3 VERGLEICH DER THEORETISCHEN BETRACHTUNGEN
6 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht Schwebungsphänomene bei einem 1 MHz Stab-Schwingquarz in einem Ultraschallinterferometer, wobei insbesondere der Einfluss von Interferenzeffekten und akustischen Monopolen auf das Messsignal analysiert wird.
4.2.1 Einfache Bestimmung der Schallgeschwindigkeit
Zur Bestimmung der Schallgeschwindigkeit stützt man sich im Wesentlichen auf die Erkenntnis, daß zwischen zwei festen Punkten sich ausbreitende ebene Wellenzüge gleicher Wellenlänge eine stehende Welle der Periodizität λ/2 ausbilden.
Dies bewirkt nach A. Michels, daß sich im Abstand von λ/4 Schalldruckmaxima und -minima abwechseln. Die Gatespannung ist über einen Feldeffekttransistor so geregelt, daß die Schwingungsamplitude konstant bleibt. Sie stellt ein Maß für die Be- bzw. Entdämpfung des Quarzes und damit für den Schalldruck dar.
Für die Messung der Schallgeschwindigkeit ist offensichtlich nur der Abstand zweier benachbarter gleichartiger Extrema entscheidend.
Um eine möglichst große Genauigkeit zu erzielen wird der durchschnittliche Abstand aller erfaßten Minima von Kurven wie in Abbildung 4.2 ermittelt.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung von Silizium und piezoelektrischen Kristallen sowie Erläuterung des Aufbaus und der Zielsetzung der vorliegenden Untersuchung.
2 GRUNDLAGEN: Darstellung des Piezoeffekts, der physikalischen Eigenschaften des 1 MHz Stabschwingers und der Funktionsweise sowie des Aufbaus des Ultraschallinterferometers samt Oszillatorschaltung.
3 FRAGESTELLUNG: Analyse der theoretischen Entstehung von Schwebungen durch lineare Überlagerung und Betrachtung des Spektrums zur Identifikation möglicher Ursachen.
4 MEßMETHODE: Detaillierte Beschreibung der experimentellen Durchführung, der Vortriebsgeschwindigkeit der Wand und der angewandten Methoden zur Auswertung der Schallgeschwindigkeit und des Winkels.
5 ANALYSE DER MEßKURVEN: Untersuchung der winkelabhängigen Interferenzphänomene, der Strahlungsintensität unter Berücksichtigung von zwei Monopolen und Vergleich der theoretischen Modelle.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse zur Identifikation der Schwebungsphänomene und der erfolgreichen theoretischen Beschreibung durch das Modell der akustischen Monopole.
Ultraschallinterferometer, Schwingquarz, Piezoeffekt, Schwebung, Schallgeschwindigkeit, Interferenz, Akustischer Monopol, Oszillatorschaltung, SMD-Technik, Strahlungsintensität, Frequenzspektrum, Nahfeld, Längsdehnungsschwinger, Wellenüberlagerung, Signalverarbeitung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der physikalischen Untersuchung von Schwebungsphänomenen, die bei der Nutzung eines 1 MHz Stab-Schwingquarzes in einem Ultraschallinterferometer auftreten.
Im Zentrum stehen die piezoelektrischen Eigenschaften des Quarzes, der Aufbau und die Optimierung einer Oszillatorschaltung sowie die physikalische Analyse von Interferenzmustern im Ultraschallfeld.
Das Hauptziel ist es, die Ursachen für beobachtete, zuvor nicht näher erklärte langwellige Schwebungen in den Messkurven zu identifizieren und diese theoretisch zu begründen.
Es werden experimentelle Messkurven der Gatesspannung analysiert und diese mit mathematischen Modellen zur Interferenz und zur Abstrahlung akustischer Monopole verglichen.
Der Hauptteil umfasst den Aufbau des Interferometers, die Entwicklung einer SMT-Oszillatorschaltung, die experimentelle Durchführung bei verschiedenen Winkeln und die detaillierte theoretische Analyse der Messergebnisse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ultraschallinterferometer, Schwingquarz, Interferenz, Schwebung, akustischer Monopol und Frequenzanalyse beschreiben.
Die SMT-Technik wurde genutzt, um eine funktionelle und miniaturisierte Oszillatorschaltung neu aufzubauen, was die Zuverlässigkeit und Übersichtlichkeit des gesamten Messaufbaus im Praktikum deutlich verbesserte.
Der Autor entwickelte ein spezielles Verfahren, das die Geometrie der Anordnung ausnutzt und die Änderung des Abstands der Reflexionspunkte auf der Wand bei einer Schrägstellung mathematisch berücksichtigt.
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