Masterarbeit, 2014
153 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1 Beschreibung und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Methodenreflexion
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Definitionen und institutionelle Rahmenbedingungen
2.1 Definition und Strukturierung des Kapitalmarktes
2.2 Grundlagen: Börse
2.3 Grundlagen: Aktie
2.4 Börsengang eines Unternehmens
2.4.1 Beteiligte und Ablauf eines Börsengangs
2.4.2 Motive eines Börsengangs
3. Kapitalmarkttheoretische Grundlagen & Theorien
3.1 Kapitalmarktgleichgewicht
3.2 Die Theorie effizienter Märkte
3.3 Die Portfolio-Theorie nach Markowitz
3.3.1 Diversifikationseffekt
3.3.2 Erwartungswert, Varianz und das μσ-Prinzip
3.3.3 Annahmen der Portfolio-Theorie
3.3.4 Kurve effizienter Portfolios
3.4 Weiterentwicklung der Portfolio-Theorie durch Tobin
3.5 Das Index-Modell nach Sharpe
3.6 Das Capital Asset Pricing Modell nach Sharpe, Lintner & Mossin
3.6.1 Systematisches vs. unsystematisches Risiko
3.6.2 Annahmen des Capital Asset Pricing Modells
3.6.3 Kapitalmarktlinie
3.6.4 Wertpapiermarktlinie
3.7 Die Arbitrage Pricing Theory nach Ross
3.7.1 Annahmen der Arbitrage Pricing Theory nach Ross
3.7.2 Arbitragebewertungslinie
3.8 Résumé: Kapitalmarkttheorien
4. Aktienkursanalyse
4.1 Traditionelle Methoden zur Aktienkursanalyse
4.1.1 Die Random-Walk-Theorie
4.1.2 Die Fundamentalanalyse
4.1.3 Die technische Analyse
4.2 Moderne Methoden zur Aktienkursanalyse
4.2.1 Börsenpsychologie und Behavioral Finance
4.2.2 Die Prospect Theory
4.3 Résumé: Aktienkursanalyse
5. Unternehmensbewertung
5.1 Das Multiplikator-Verfahren
5.2 Analyse des Börsenwertes anhand der Strategic Control Map
5.3 Das Peer-Group-Verfahren
6. Untersuchungsaufbau
7. Unternehmensprofile & Börsengänge der Internet-Unternehmen
7.1 Amazon Inc.
7.2 Google Inc.
7.3 eBay Inc.
7.4 Facebook Inc.
7.5 Die Börsengänge der Internet-Unternehmen im Vergleich
8. Analyse der ausgewählten Internet-Unternehmen
8.1 Finanzdaten
8.2 Umsatz-, Kosten- und Gewinnentwicklung
8.3 Kennzahlenanalyse
8.3.1 Kapital-, Vermögens- und Rentabilitätskennzahlen
8.3.2 Aktienkennzahlen
8.4 Aktienkursentwicklung
8.5 Gleitende Durchschnitte
8.6 Erwartungen hinsichtlich GuV und Bilanz der ausgewählten Internet-Unternehmen
9. Bewertung der ausgewählten Internet-Unternehmen
9.1 Bewertungskennzahlen
9.2 Nutzerentwicklung
9.3 Marktkapitalisierung & Einordnung in die Strategic Control Map
9.4 Erwartungen hinsichtlich des Börsenwertes der ausgewählten Internet-Unternehmen
10. Fazit
10.1 Zukünftige Entwicklung der Internet-Unternehmen
10.2 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit analysiert die Börsengänge führender Internet-Unternehmen der New Economy, um die finanzielle Entwicklung und Bewertung dieser Marken besser zu verstehen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, inwieweit vergangene Unternehmensdaten Rückschlüsse auf zukünftige Aktienkursentwicklungen und den Börsenwert zulassen und ob die teils hohen Bewertungen der Unternehmen gerechtfertigt sind.
4.1.1 Die Random-Walk-Theorie
Die Random-Walk-Theorie203 (RWT) geht auf mehrere wissenschaftliche Arbeiten unterschiedlicher Autoren aus dem Jahr 1900 zurück.204 Der sog. Random-Walk205 „… ist der einfachste stochastische Prozeß (sic) zur Beschreibung der zeitlichen Entwicklung einer Zufallsvariablen und trägt damit dynamischen Aspekten Rechnung.“206 Laut dieser Theorie verlaufen Aktienkurse zufällig und absolut unabhängig von der vergangenen Kursentwicklung. Die Kursveränderungen lassen sich in ähnlicher Weise beschreiben, wie die zufällige Bewegung kleinster, in ruhenden Flüssigkeiten suspendierter Teilchen, auch Brownsche Bewegung genannt.207 Demnach folgen die Kurse einem Zufallspfad weshalb nicht auf künftige Kursänderungen geschlossen werden kann.208 Die Kurse resultieren „… aus der Schätzung der Marktteilnehmer über den inneren Wert des Wertpapiers.“209 Abweichungen des Börsenkurses vom inneren Wert ergeben sich folglich aus den unterschiedlichen Einschätzungen der Investoren. Durch die Annahme eines informationseffizienten Kapitalmarktes werden diese unterschiedlichen Auffassungen der Marktteilnehmer über den wahren Aktienwert allerdings unverzüglich ausgeglichen, sodass der Aktienkurs vergangene wie zukünftige Erwartungen reflektiert und der Kurs stets dem inneren Wert entspricht.210 Diese RWT beruht auf der Theorie der schwachen Informationseffizienz: „Der Prozess hat kein Gedächtnis.“211 Insgesamt gibt es drei Formen der RWT.
1. Einführung: Das Kapitel beschreibt die Relevanz der Börsengänge von Internet-Unternehmen und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2. Definitionen und institutionelle Rahmenbedingungen: Hier werden grundlegende Begrifflichkeiten rund um Kapitalmarkt, Börse und Aktien sowie der Ablauf und die Motive eines Börsengangs erläutert.
3. Kapitalmarkttheoretische Grundlagen & Theorien: Dieses Kapitel behandelt die zentralen theoretischen Modelle zur Preisbildung am Kapitalmarkt, einschließlich Portfolio-Theorie, CAPM und Arbitrage Pricing Theory.
4. Aktienkursanalyse: Es werden traditionelle und moderne Methoden zur Analyse von Aktienkursen vorgestellt, um eine Basis für Investitionsentscheidungen zu schaffen.
5. Unternehmensbewertung: Hier werden Methoden wie das Multiplikator-Verfahren und die Strategic Control Map zur Analyse des Börsenwertes eingeführt.
6. Untersuchungsaufbau: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign und die empirische Vorgehensweise für den praktischen Teil der Arbeit.
7. Unternehmensprofile & Börsengänge der Internet-Unternehmen: Die vier ausgewählten Unternehmen werden porträtiert und deren historische Börsengänge miteinander verglichen.
8. Analyse der ausgewählten Internet-Unternehmen: Fundamentaldaten und Aktienkursverläufe der Unternehmen werden detailliert analysiert und bewertet.
9. Bewertung der ausgewählten Internet-Unternehmen: Abschließend werden die Unternehmen anhand von Bewertungskennzahlen und strategischen Modellen hinsichtlich ihres zukünftigen Marktwertes eingeschätzt.
10. Fazit: Das Kapitel bietet eine zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der untersuchten Unternehmen.
Aktien, Aktienanalyse, Aktienkurse, Börse, Börsengang, Börsenwert, Internet-Unternehmen, Kapitalmarkt, Kapitalmarkttheorien, New Economy, Unternehmensbewertung, Fundamentalanalyse, Technische Analyse, Marktkapitalisierung, Behavioral Finance
Die Arbeit analysiert die Börsengänge von Internet-Unternehmen der New Economy, um deren finanzielle Entwicklung zu bewerten und methodische Grundlagen zur Aktienanalyse und Unternehmensbewertung praktisch anzuwenden.
Die zentralen Themen umfassen die kapitalmarkttheoretischen Grundlagen, traditionelle und moderne Methoden der Aktienkursanalyse, die Unternehmensbewertung sowie eine spezifische Analyse der Unternehmen Amazon, Google, eBay und Facebook.
Das Ziel ist es, die finanzielle Performance der ausgewählten Unternehmen seit ihrem Börsengang zu analysieren und auf Basis von Fundamentaldaten sowie technischer Chartanalyse Aussagen zur zukünftigen Entwicklung und Angemessenheit ihres Börsenwertes abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Analyse von Geschäftsberichten zur Ermittlung von Fundamentaldaten, Kennzahlenanalysen sowie der technischen Analyse mittels Chart-Reading und gleitenden Durchschnitten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Kapitalmärkten, Analysemethoden und Bewertungsansätzen, gefolgt vom empirischen Teil, der die Unternehmensprofile, deren Finanzdaten und die Bewertung des Börsenwertes detailliert untersucht.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Aktienanalyse, Kapitalmarkttheorien, New Economy, Unternehmensbewertung, Börsengang (IPO) und Marktkapitalisierung geprägt.
Die Strategic Control Map eignet sich laut der Autorin besonders gut für die Analyse, da sie die Möglichkeit bietet, den Börsenwert eines Unternehmens in Relation zum Umsatz darzustellen und somit die strategische Positionierung im Vergleich zu Wettbewerbern zu visualisieren.
Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass die hohe Börsenbewertung von Facebook, trotz kritischer Stimmen zum Zeitpunkt des Börsengangs, durch den exklusiven Zugang zu einer enormen Anzahl an Nutzern und das Potenzial des Geschäftsmodells gerechtfertigt erscheint.
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