Masterarbeit, 2013
140 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit.
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau und Struktur der Arbeit
2. Grundlagen und Voraussetzungen
2.1 Die Bedeutung der deutschen Modebranche
2.2 Theoretische Grundüberlegungen und Thesen.
3. Aufgaben von Personalberatungen und Headhuntern
3.1 Headhunting als Dienstleistung für den Personalbereich
3.1.1 Begriffliche Einordnung
3.1.2 Entwicklung einer verschwiegenen Branche
3.1.3 Ökonomische Begründung der Herausbildung
3.2 Aufgaben ein Headhunters - Wie funktioniert die tägliche Arbeit?
3.2.1 Ablauf der Beratungsdienstleistung
3.2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.3 Die Executive Search Branche: Recruiting-Trends & Social Media
3.4 Headhunter und die Modebranche
4. Charakterisierung des Begriffs „Social Media“ - Definition und Entwicklung
4.1 Charakterisierung des Begriffs „Social Media“
4.2 Soziale Netzwerke
4.3 Bedeutung von Social Media für die Personalarbeit
5. Online-Instrumente für die Personalbeschaffung
5.1 Die klassischen Internetansätze - E-Recruiting
5.1.1 Allgemeine Online-Jobbörsen
5.1.2 Online-Stellenmärkte für Fach- und Führungskräfte
5.1.3 Branchenspezifische Online-Jobbörsen
5.1.4 Zusammenfassung
5.2 Social Media in der Personalbeschaffung
5.2.1 Motive und Möglichkeiten des Einsatzes von Social Media
5.2.2 Allgemeine Communities
5.1.1.1 Facebook
5.1.1.2 Twitter
5.1.1.3 Google+
5.2.3 Business Communities
5.2.3.1 XING
5.2.3.2 LinkedIn
5.2.3.3 Anangu
5.2.4 Zusammenfassung
6. Empirische Erhebung: Ausführliche Analyse einer Befragung von Headhuntern in Deutschland
6.1 Vorstellung des Fragebogens
6.2 Vorstellung des Vorgehens und der Zielgruppe
6.3 Auswertung einzelner Fragen
6.3.1 Soziodemographische Daten
6.3.2 Berufliches und privates Nutzungsverhalten im Bezug auf Soziale Netzwerke
6.3.3 Bedeutungseinschätzung von Social Media für Recruiter
6.3.4 Einsatz-Erfolgsmessung von Social Media bei der Kandidatensuche
6.3.5 Nutzungsumfang und die jeweiligen Nutzungsgründe von Social Media beim Recruitment
6.3.6 Zusätzliche Informationssuche zur Einschätzung von Kandidaten
6.3.7 Anforderungen an Social Media von Recruitern
6.3.8 Änderungen der Arbeitsweise durch Social Media
6.4 Ergänzende Ergebnisse und persönliche Kommentierungen
7. Potentiale von Social Media für Headhunter - Gesamtinterpretation anhand relevanter Detailergebnisse
7.1 Relevanz verschiedener Social Media Portale für Headhunter
7.2 Geschlechts- und altersbezogene Relevanzen
7.3 Potential von Social Media für Recruiting in der Modebranche
7.4 Bedeutungseinschätzung von Social Media für den Recruiting-Prozess
7.5 Bedürfnisse und Ansprüche an Social Media aus Headhunter-Sicht
8. Wie können Social Media beim Recruiting von Führungskräften unterstützen - Eine Antwort unter Einbezug der Analyseergebnisse
8.1 Konkrete Handlungsempfehlungen
8.1.1 Social Media Einsatz zur Unternehmensanalyse des Auftraggebers
8.1.2 Social Media Einsatz in der Research-Phase
8.1.3 Social Media Einsatz in der Phase des Follow Up
8.2 Zusammenfassung
9. Social Media und die Executive Search Branche - Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung von Social Media für das Führungskräfterecruiting durch Headhunter, mit einem speziellen Fokus auf die deutsche Modebranche. Das primäre Ziel ist es, den Status quo der Nutzung dieser Plattformen zu analysieren, Chancen und Risiken zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen für Headhunter abzuleiten, um in Zeiten von Fachkräftemangel und digitalem Wandel wettbewerbsfähig zu bleiben.
3.4 Headhunter und die Modebranche
An dieser Stelle wird die These aufgestellt, dass die Modebranche einer der anspruchsvollsten Branchen für das Executive Search Business darstellt. Durch Mode können sich Menschen von anderen abheben, von anderen unterscheiden, hervorheben oder auszeichnen. Kurzgesagt, die Mode bietet die Möglichkeit der Distinktion. Aber auch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe kann durch das Tragen bestimmter Kleidung repräsentiert werden (Niemann 2011). Mode ist sowohl Ausdruck des Individualismus als auch des Kollektivismus, während Fashion einem ständigen Wandel unterliegt (Hartfiel & Hillmann 1982: pp.508-509 od. Reinhold 2000: p.441).
Die Branche ist dabei sehr schnelllebig, denn Modeunternehmen und Brands müssen ihre Konsumenten permanent und immer wieder bei Laune halten und dabei dem Zeitgeschehen stets ein Stück voraus sein. Um im Modemarkt erfolgreich zu sein, sind die Notwendigkeit, Trends vor allen anderen aufzuspüren und die richtige Werbestrategie gezielt einzusetzen, Voraussetzungen. Dafür werden nicht nur Designer und Trendscouts, welche ein Gespür für neue Trends haben und sich mit der richtigen Farb- und Stoffauswahl auskennen, benötigt, sondern erfahrene Einkäufer, Produkt-Manager, Retail Manager, Store Manager, Sales Manager, Geschäftsleiter und viele mehr. Für die Modebranche in Deutschland gibt es einige Personalberatungsagenturen bzw. Boutiquen, die sich auf die Kandidatensuche für die Lifestyle- und Fashionbranche spezialisiert haben bzw. besondere Kompetenzen für die Branche aufweisen.
1. Einleitung: Hier wird der Untersuchungsgegenstand eingeführt, die Problemstellung umrissen und die Zielsetzung der Arbeit sowie deren methodischer Aufbau erläutert.
2. Grundlagen und Voraussetzungen: Das Kapitel beleuchtet die Bedeutung der deutschen Modebranche als Wirtschaftsfaktor und leitet daraus Thesen für die Eignung des Social Media Trends ab.
3. Aufgaben von Personalberatungen und Headhuntern: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Dienstleistungen, Prozessen und dem rechtlichen Rahmen der Headhunting-Branche sowie deren Interaktion mit Recruiting-Trends.
4. Charakterisierung des Begriffs „Social Media“ - Definition und Entwicklung: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung und Begriffsbestimmung von Social Media sowie eine explizite Abgrenzung von sozialen Netzwerken im Kontext der Personalarbeit.
5. Online-Instrumente für die Personalbeschaffung: Es werden verschiedene E-Recruiting-Methoden und Social Media Plattformen vorgestellt, um deren Eignung für die Personalbeschaffung zu bewerten.
6. Empirische Erhebung: Ausführliche Analyse einer Befragung von Headhuntern in Deutschland: Kernstück der Arbeit ist die Analyse und Auswertung der anonymen Online-Befragung von Fachkräften aus dem Bereich Personalberatung.
7. Potentiale von Social Media für Headhunter - Gesamtinterpretation anhand relevanter Detailergebnisse: Hier werden die empirischen Befunde mit dem theoretischen Teil verknüpft, um die Relevanz und Potenziale für die Branche zu interpretieren.
8. Wie können Social Media beim Recruiting von Führungskräften unterstützen - Eine Antwort unter Einbezug der Analyseergebnisse: Das Kapitel bietet konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Phasen des Recruiting-Prozesses.
9. Social Media und die Executive Search Branche - Fazit und Ausblick: Diese Abschlussbetrachtung fasst die Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige technologische Entwicklung im Recruiting-Bereich.
Headhunting, Social Media, Personalarbeit, Modebranche, Führungskräfterecruiting, Executive Search, E-Recruiting, Soziale Netzwerke, Personalbeschaffung, Employer Branding, Recruiting-Trends, Digitale Kommunikation, Talent Management, Business Communities, Online-Jobbörsen
Die Arbeit untersucht, wie Headhunter soziale Medien in ihren Arbeitsprozess integrieren können, um Führungskräfte für die deutsche Modebranche zu gewinnen.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen des Personalwesens, die Besonderheiten der Modebranche, die Definition von Social Media sowie die Analyse von Recruiting-Strategien.
Das Ziel ist die Identifizierung von Potenzialen und die Ableitung von Handlungsanleitungen, wie Headhunter Social Media effektiv für das Führungskräfte-Recruiting nutzen können.
Der theoretische Teil basiert auf Literaturanalysen, während der empirische Teil eine internetbasierte, anonyme Befragung von in Deutschland tätigen Headhuntern nutzt.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Definitionen von Social Media und Netzwerken dargelegt als auch eine detaillierte empirische Auswertung der Befragungsergebnisse vorgenommen.
Schlüsselbegriffe sind Headhunting, Social Media, Personalarbeit, Modebranche, Recruiting-Trends und Executive Search.
Die Modebranche zeichnet sich durch eine hohe Affinität zu Trends, Dynamik und Innovation aus, weshalb sie als prädestiniert für die Untersuchung neuer Rekrutierungswege gilt.
Die Arbeit zeigt, dass XING und LinkedIn für Headhunter eine übergeordnete Bedeutung im Vergleich zu allgemeinen Communities wie Facebook oder Twitter haben.
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